Die Sinneswahrnehmungen als individuelle Taten

Verschieden Menschen nehmen Unterschiedliches beim Anschauen deselben Objekts wahr. Das kann daran liegen, dass sie unterschiedliche Potenziale haben oder sich die Welt so vorstellen, wie es ihnen genehem ist.

Wenn unser Ego statt unser Ich die Welt wahrnimmt, wird sie immer verzerrt. Sie erstarrt in einer von uns gewünschten Form. So sind die Kernkraftwerke für KKW-Befürworter ein notwendiges Übel, die uns mit Energie versorgen. Atomkraftwerke sind für AKW-Gegner zu gefährlich, um sie weiter laufen zu lassen.

Esoterische Phänomene sind für materialistische Wissenschaftler nur Wahnideen der Esoteriker. Esoteriker rechnen überall mit Engeln und Teufeln, die einen massgebendem Einfluss auf die Welt haben. Es könnten noch unzählige Beispiele angeführt werden, wie unser Ego die Welt verzerrt. Eine Teilwahrheit wird durch das Ego immer in eine absolute Wahrheit „aufgeblasen“.

Jede Wahrnehmung ist immer eine individuelle Tat. Die Welt entsteht in unserer Vorstellung nur durch unser Denken und Fühlen.

Wird unser Denken manipuliert, entsteht eine virtuelle oder künstliche Welt. Bekommen wir ein klares Bewusstsein, in welchen Phasen unser Denken und Fühlen die Sinneswahrnehmungen nicht manipulieren, sehen wir die wirkliche Welt.

Im Jetzt können uns keine Strukturen aus der Vergangenheit beeinflussen. Deshalb kann unser Ich im Jetzt unsere Zukunft mitgestalten.

 

Die Welt erleben

Wir haben unseren Körper mit unseren Sinnen, mit dem wir die Aussenwelt und die Innenwelt mit ihren Gedanken und Gefühlen erleben können.

Einige Beispiele im Alltag

Achte einmal im Frühling bewusst darauf, wie warm und schön die Sonne mit ihrer Wärme sein kann.

Durch das Licht der Sonne werden die Dinge sichtbar. Wir können beispielsweise die Frühlingsblumen wahrnehmen. Lasst uns bewusst ihre Farben, ihre Gerüche und ihre Formen erleben!

In unserer Seele steigen aber auch Gefühle auf. Ausserdem können wir klare Gedanken fassen. Ist dir bewusst, dass die Gefühle von allen gleich wahrgenommen werden, auch wenn wir aus verschiedenen Völkern kommen? Falls dies nicht stimmt, haben wir einen Hinweis darauf, dass der Körper des Anderen nicht mehr unser Menschsein anzeigen kann, sondern nur noch wie eine Maschine ohne Gefühle „funktioniert“.

Denn Liebe, Mitleid, Freude, Trauer usw. werden auf der ganzen Welt gleich empfunden.

Auch das Denken folgt auf der ganzen Erde der gleichen Logik.

5 mal 8 = 40: Dies gilt global.

Es gibt nicht für jede Menschengruppe eine eigene Mathematik. Überall auf der Welt gelten die gleichen Gesetze. Beispielsweise erwärmt sich das Erdklima unabhängig von den einzelnen Egoismen.

Sinneswahrnehmung in den elektromagnetischen Feldern

Mit unserer Seele kommen wir in den Bereich der elektromagnetischen Felder. Wir haben die grobe Materie verlassen. Auch in den Feldern können wir mit unseren Sinnesorganen wahrnehmen.  So ermöglichen z. B. die Spiegelzellen im Gehirn uns, im Anderen zu sein. Dies ist nur dank den Feldern möglich.

Der Mensch kann ein empathisches Wesen sein, das im Jetzt lebt.

Was sind deine Wahrnehmungen? Was meinst du?

Abhängigkeit vom Ego

Sei gut zu dir selbst. Gott hat nur ein Exemplar von dir geschaffen.

Elisabeth Mittelstädt

 

Dieser Spruch von Elisabeth Mittelstädt beschreibt in Kurzform meine Situation als Mensch.

Ich liebe mich heute so, wie ich bin. Ich muss mich nicht verändern.

Weil ich meinen ewigen Kern, Essenz usw. habe und aufwachen kann, ist mir bewusst geworden: Ich kann nicht alles, was ich will, sofort verwirklichen. Es gehört zum Menschsein, dass ich mein Potenzial im Tempo meines Kerns, meiner Essenz entfalte. Die Intentionen meines Egos wollen mir immer einreden, dass ich mehr erreichen sollte.
Auch wenn ich heute nichts tue, ist es mein Entschluss, nicht mein vorgestelltes, von meinem Intellekt gut befundenes Tempo zur Veränderung einzuhalten. Ich lausche auf meine ewige Essenz, die offen und immer in Bewegung ist.
Wenn ich mich heute nicht verändere, habe ich mich vom Zwang anders zu sein, als ich bin, befreit.

Heute bin ich gut, so wie ich bin.

Ich habe mir ein Stück Freiheit genommen. Ich bin nicht mehr ein Sklave meines Egos.
Weil ich jedoch meinen ewigen Kern, Essenz usw. habe und aufwachen kann, ist mir bewusst, dass ich nicht alles, was ich will, sofort verwirklichen kann. Es gehört zum Menschsein, dass ich mein Potenzial im Tempo meines Kerns, meiner Essenz entfalte.

Die Intentionen meines Egos wollen mir immer einreden, dass ich mehr erreichen sollte.

Wenn ich mich heute nicht verändere, habe ich mich vom Zwang anders zu sein, als ich bin, befreit. Heute bin ich gut, so wie ich bin.

Ich habe mir ein Stück Freiheit genommen. Ich bin nicht mehr ein Sklave meines Egos.

Ein zweiter Aspekt:

Ich liebe mich wie ich bin. Ich bin heute aber anders geworden als ich vor 20 Jahren war. Dass ich mich auch noch in 5 Jahren lieben kann, trage ich aber bewusst dazu bei, mein Potenzial weiter zu entfalten. Dazu achte ich auf die Echos meiner Umwelt und habe meine Visionen.

Wichtig ist die Tatsache, dass ich nichts erreichen kann ohne die Hilfe und Unterstützung der ganzen Welt.

Ich kann mir nicht Ziele setzen und diese verkrampft durchpeitschen, um meine Visionen zu verwirklichen. Meine Essenz muss aber mit wachem Willen dabei sein, damit meine Visionen verwirklicht werden.

Wie siehst du das?

Welche Erlebnisse hattest du?