Die dritte Aktivitätsstufe
Wenn ich meine Reise durch meine inneren Welten erfolgreich unternehmen will, muss ich meine seelische Innenwelt stabilisieren. Sobald ich die festen Strukturen der physischen Welt verlasse, bin ich in den Feldern ohne Halt und innere Sicherheit. Dies kann ein gefährlicher Zustand werden. Schon bei meinen ersten bewussten Reiseversuchen werde ich feststellen, dass es nicht so einfach ist, den verschiedenen Emotions- Handlungs- und Gedankenstrukturen ins Auge zu schauen. Ängste, Stolz, Vorurteile verhindern eine objektive Beobachtung. Unsicherheit kann auch Aggressionen erzeugen. Stimmen aus den Unterbewusstsein wollen mich abhalten, weiter zu forschen. Ich kann auch Angst bekommen, den Boden unter den Füssen zu verlieren. Deshalb sollte ich die zweite Aktivierungsstufe nie ohne die dritte Aktivierungsstufe beginnen. Eigentlich sollte ich nie beobachten ohne mich zu stabilisieren. Dies könnte mich aus den Lebensgeleisen werfen. Die Reisen in die Felder können gefährlich sein. Noch gefährlicher ist es jedoch, sich ohne klares Bewusstsein in die Felder zu begeben. Dies geschieht heute automatisch mit jedem Menschen. Wenn ich die Gefahren kenne und mich dagegen wappne, sind die Reisen interessant und gefahrlos. Ich habe heute nicht mehr die Wahl zu sagen, die Reisen in die Felder sind mir zu gefährlich, ich bleibe lieber zu Hause. Die Felder sind heute überall. Jeder Mensch wird von ihnen erfasst.
Die Stabilisierungsübungen brauchen einen grossen Willen. Die Kraft aus dem Gegenwartsfeld, die dabei eingesetzt wird, verwandelt das uns stärker als die Kraft, die beim Beobachten nötig ist. Stabilisieren und Beobachten sind Prozesse, die jeden Tag geübt werden sollten. So stabilisieren wir uns laufend.
Die folgenden 5 Stabilisierungsübungen helfen uns, unser Seelenleben zu beherrschen. Wir bestimmen, was in unserer Seele geschieht. Um dies zu beherrschen, muss ich die 3. Aktivitätsstufe erreichen.