Stoffwechsel und seelisches Bewusstsein wird anders
Ich esse zuerst (2 bis 3 Wochen) nur zum Überleben. Mein Appetit (Eigenwahrnehmung) ist nicht mehr da. Ich magere 6 Kilo ab, ohne es zu merken. Der “Schlauch” wird von aussen ernährt. Ich glaube, dass “Labors” unten angeschlossen sind, die alles untersuchen.
Zuerst geht das Denken weg. Ich habe die „Gedankenmühle“, das „Gedankenkarussell“ nicht mehr. Die Gefühle und die Willensimpulse sind schon lange nicht mehr da. Dafür erscheinen die drei „Kästchen“. Ich bin mir sehr bewusst, dass sie für die Seelenglieder stehen. Sie sind für das Fühlen, das Denken und die bewussten Willensimpulse da. Sie sind unräumlich und unzeitlich und werden von einem ICH – Bewusstsein, das selbst auch nicht im Raum und in der Zeit steht, das selbst nicht einmal als „Kästchen“ in Erscheinung tritt, überlagert.
Es ist ein Gesamtbewusstsein, das höher steht als das Alltagsbewusstsein. Es ist jedoch individuell wie mein Alltagsbewusstsein. Es ist mein Bewusstsein und nicht ein allgemeines Bewusstsein. Es ist wie mein Alltagsbewusstsein – mein Egobewusstsein – persönlich. Im Gegensatz zum Delta Bewusstsein, das ich jederzeit durch das Seelenglied der bewussten Willensimpulse (und Denken des Denkens mit Gefühlen der Liebe und Freiheit) herstellen konnte, ist es von Dauer. Es dauerte so lange, wie ich fast gestorben war. Es war so lange vorhanden, wie ich in den Intensivstationen von Lausanne und Zürich lag. Es war demnach ein bis zwei Wochen vorhanden. Es ist das Delta Bewusstsein, aber es hatte eine Dauer von einigen Wochen. Dieses „Glück“ konnte ich haben, weil ich mein Delta Bewusstsein schon vorher herstellen konnte und weil ich durch die Hirn operation in einer besonderen Situation war (Blut im Gehirnwasser, Grosshirn setzt am Anfang aus.).
Der Tod wäre nichts Besonderes mehr, denn das lange Delta Bewusstsein wäre ja in diesem Falle nicht betroffen. Es war schon unräumlich und unzeitlich. Es lohnte sich im Dreidimensionalen zu leben, weil ich mit 51 zu jung zum Sterben war und ich noch Kinder und Ehefrau hatte. Es war das gleiche Bewusstsein, wie ich es bei einem Autounfall, den ich 5 Jahre früher hatte, schon erlebte. Es lohnte sich zu leben und alles besser zu machen, was ich konnte. Der Tod, obwohl ich gerne lebe, hat nun schon das x-te Mal seinen Schrecken verloren.
Dieses Bewusstsein ist also persönlich. Im Tod bleibt es bestehen, da es sich schon von der Sinneswahrnehmung, der Eigenwahrnehmung, den Stoffwechselprozessen (des Essens) und dem Normalseelischen (mit dem Körper und dem Gehirn verbunden) weitgehend gelöst hat. Es ist unräumlich und unzeitlich geworden. Dies möchte ich nochmals zusammenfassend erwähnen.