Archive for Februar, 2009

Das individuelle Denken

Kapitel IV ab S. 106 im e-book

Ich bin im individuellen Delta Bewusstsein angelangt, wenn ich den fremden Denkwillen, der sich ohne meine Freiheit und meine Liebe einschleichen will, durchschauen kann.

Ich sehe dann gedanklich das erste Mal ein objektives Böses. Der fremde Denkwille will die Freiheit, die Liebe und das Gute nicht haben. Er ist anti-menschlich, also böse.

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Mein Wesen hat ein ausser sich stehendes Böses denkerisch selbst erlebt. Es muss niemanden fragen, ob es das Böse gibt.

Das Denken über das Denken

Siehe 2. Weg auf  S. 104

„Durch Selbstbeobachtung des Denkens kann ich bemerken, dass ich über mein Denken nachdenken kann.“

Ich kann unterscheiden, wenn ich will und genügend aktiv bin, zwischen Denkakt (Wille) und Denkinhalt (Werkzeug zum Anschauen sind die Synapsen Verbindungen der Hirnstruktur).

Ich habe mein Delta oder Ich auf der Denkebene gefunden. Ich habe mein ewiges Delta Wesen gedanklich als Denkwille beobachtet und kann überzeugt sein, dass ich es bin, der Denkinhalte „schöpft.“ Will ich nicht mehr, hört alles auf und meine Gefühle und Assoziationen kommen und gehen. Sie kommen aus dem Körper und können mit dem aufmerksamen Deltabewusstsein so beobachtet werden, dass ich erlebe, dass ich es bin, der beobachtet. Mit dem aufmerksamen gesunden Menschenverstand kann ich die Gefühle und die Assoziationen beobachten, erlebe allerdings nicht, dass ich es bin, der beobachtet. Ich kann zwar beobachten, aber wer beobachtet, bleibt mir über bewusst.

Anders gesagt, im Delta Bewusstsein kann ich erleben, dass mein Delta oder Ich Wesen „schöpft“ oder einfach existiert.

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Das zweischneidige Denken

Das aufmerksame Denken ist ein Zentrierungsmittel. Es ist damit das lebendige Denken und nicht das tote, intellektuelle Gedanken(inhalte) haben, gemeint.  Das lebendige Denken hat das Delta Bewusstsein als Bewusstseinsstufe. Es ist ein individuelles Denken, in dem ich den individuellen Denkwillen oder den Denkakt vom allgemeinen Denkinhalt unterscheide.

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Traum- oder Tierbewusstsein

Besprechung von S. 91 – 92

Ganz allgemein kann man sagen, ob man sich mit seinem Delta selber führen will, oder ob man die Führung an die Substanzen abgeben will.

Man kann auch sagen, dass das Ziel ist, in immer zentriertere Zustände zu kommen, in immer klareren Bewusstseinsverfassungen zu denken und sein Delta immer besser kennen zu lernen. Dies ist das Gleiche, wie immer menschlicher zu werden, immer mehr Freiheit und Liebe zu schenken und sich immer mehr als Schöpfer seiner Situation zu fühlen.

Im negativen Fall, bleibt man passiv. Man wird immer liebloser und nimmt sich oder gibt immer weniger Freiheit. Man ist immer dezentrierter. Bis der Punkt erreicht ist, dass man ins Tierbewusstsein zurück fällt. Da der gesunde Menschenverstand oder das überbewusste Delta nun fehlen, kann das deltalose Bewusstsein, das ein Tier- und das anti-göttliche Bewusstsein ist, das nun mindestens Zeiten Weise die Führung über die menschlichen Strukturen über nimmt. Dies kann heute bei Drogeneinnahmen oder beim Spielen mit Computern immer häufiger geschehen.
Wir haben dann nur noch eine Struktur vor uns, die an einen Menschen erinnert. Umgekehrt kann sich ein Mensch nicht mehr an die Tat erinnern, die er im Delta losen Zustand wie ein Roboter ausgeführt hat. Im Extremfall denke ich an Amokläufer oder Drogenkonsumenten, die sich im Rausch zum Beispiel einen Teil ihrer Gliedmassen abtrennen.

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