Archive for Februar, 2010

Das Erringen des Delta Bewusstseins II

Das Wahrnehmen ist zuerst vom Hirn abhängig. Es findet unbewusst in der Gegenwart statt. Es ist auch mit dem seelischen Denken, Fühlen und Wollen verbunden. Das heisst, unsere sichtbare Welt ist eine Vergangenheitsstruktur. Erst wenn wir Delta Dynamiker sind, erleben wir das eigene Beitragen zum Entstehen der Welt. Die Welt wird anders, wenn wir sie erkennen.

Als Delta Dynamiker leben wir in der Geist-Seele im Körper. Wir sind aber nicht mehr vom Körper abhängig. Im normalen Leben sind wir nur bewusst in der Körper-Seele, die mit dem Ende des Körpers auch stirbt. Wir glauben dann alles von der Naturwissenschaft oder sind irgendeine Art Fundamentalisten.

Zur Erkenntnis brauchen wir die denkerische Wahrnehmung. Anders gesagt nehmen wir ohne denken nichts wahr. Erst das Denken und die Beobachtung führen zur Wahrnehmung. Wir sind also an der Entstehung der Sinneswelt beteiligt, das auch die Quantenphysik für die materiebeeinflussten Bilder zeigt. Die Delta Dynamik zeigt uns dies für die unsichtbare, irdische Geisteswelt durch das unsichtbare, geistig göttliche  Denken.

Das Erringen des Delta Bewusstseins I

Sterben wir, ist das gehirnlose Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Wollen wieder erlebbar. Wir können auf der Erde jedoch schon lernen,  vom Körper nicht beeinflusst  wahrzunehmen, zu denken, zu fühlen und zu wollen. Man nennt diese Art zu sein - im aufmerksamen Delta Bewusstsein zu leben - .

In Todesnähe habe ich dies vollbewusst bei meiner Operation gemerkt. Alles andere habe ich in den fast zwei Jahren seit meiner Operation am Gehirn mir nicht intellektuell, sondern mit geistiger Logik erarbeitet. Da ich intellektuell bin, musste ich achten, dass mir mein Intellekt keine Streiche spielt. Man kann dies feststellen, wenn man zu schnell denkt und als Folge alles “besser weiss”. Man ist dann nicht liebevoll und gibt den andern innerlich keine Freiheit.

Die logische Erkenntnis kann man auf “Knopfdruck” nicht haben. Vielfach erlebt man sie beim Aufwachen in der Nacht. Weil man bei der logischen Erkenntnis ganz in der Gegenwart lebt, ist sie auch schwer erinnerbar. Deshalb schreibe ich sie auf.

Auch vor meiner Operation habe ich gewisse Dinge erkannt. Das nicht intellektuelle  Erkennen ist auch möglich durch das Erarbeiten des Delta Bewusstseins. Eine Operation oder der Tod helfen einem nur, einfacher als mit voller Gesundheit das Delta Bewusstsein zu erringen. Das körperfreie Denken muss man immer selbst dazu beitragen.

Eine Operation oder der Tod nützen nichts, wenn man nicht selber materiefrei denkt!

Die zwölf pädagogischen Grundsätze IV

Das Wahrnehmen ist zuerst vom Hirn abhängig. Es findet unbewusst in der Gegenwart statt. Das heisst, unsere sichtbare Welt ist eine Vergangenheitsstruktur. Erst wenn wir Delta Dynamiker sind, erleben wir das eigene Beitragen zur Entstehen der Welt. Die Welt wird anders, wenn wir sie erkennen.

Zur Erkenntnis brauchen wir die denkerische Wahrnehmung. Anders gesagt nehmen wir ohne denken nichts wahr. Erst das Denken und die Beobachtung führen zur Wahrnehmung. Wir sind also an der Entstehung der Sinneswelt beteiligt, das  die Quantenphysik für die materiebeeinflussten Bilder zeigt. Die Delta Dynamik zeigt uns dies auch für die unsichtbare, irdische Geisteswelt durch das unsichtbare, geistig göttliche  Denken.

Das Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Wollen läuft  in der Gegenwart ab. Dies können wir im interessanten Buch von Jill Price – Die Frau, die nichts vergessen kann -  nachlesen.

Es gibt also eine Gegenwartswahrnehmung mit den Sinnesorganen, der man das “Sehen” der Sinneswelt sagt, und eine Gegenwartswahrnehmung mit dem Gehirn, der man Erinnerung sagt. Bei beiden Wahrnehmungen sind das Produkt in der Vergangenheit.

Sie werden gedanklich oder meistens bildhaft als blasse oder “saftige” Sinneswelt oder Erinnerung wahrgenommen. Die Entstehung der Wahrnehmung verläuft in der Gegenwart.

Es ist nichts sichtbar, wenn unser Delta Wesen überbewusst und beim Delta Dynamiker bewusst mit Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Wollen nicht dabei ist.

Beim Wahrnehmen müssen wir von materieller Sinneswahrnehmung und vom Körper nicht beeinflusster, unsichtbarer Sinneswahrnehmung sprechen. Bei der ersten brauchen wir gesunde Sinne mit einem gesunden Gehirn als Werkzeug. Bei der zweiten müssen wir durch unsere Aktivität die unsichtbaren Sinnesorgane zuerst bilden. Das geistig göttliche unsichtbare Denken, Fühlen und Wollen muss unsere unsichtbare Wahrnehmung auch durch unsere Aktivität durchdringen.

Das Wollen verbindet uns durch unsere Taten mit der Welt. Durch unser Fühlen können wir die Einwirkungen der Welt auf uns beziehen. Mit unserem Denken können wir die Zusammenhänge in der Welt erkennen. Der erste Schritt ist die Sichtbarmachung der Welt. Durch diese unterschiedlichen Erlebnisse individualisieren wir uns! Dies ist ein Sinn des Lebens.

Bei beiden Wahrnehmungsarten braucht es das Delta Wesen. Bei der materiellen Wahrnehmung können wir glauben, dass unser Gehirn denkt und unsere Sinnesorgane wahrnehmen, weil wir automatisch das Produkt in der Vergangenheit sehen und nicht merken, dass unser Denken, Fühlen und Wollen in der Gegenwart für die Entstehung der Sinneswelt auch nötig sind. Wir haben dann unser Bewusstsein noch nicht zum Delta Bewusstsein verwandelt und sind entweder Materialisten oder alternativ in der Vergangenheit denkend.

Diese Zusammenhänge können wir mit künstlichen Sinnesorganen und Prothesen einfacher einsehen, als mit einem gesunden Körper. Das Denken wird vom Computer, der mit den lebendigen Nerven verwächst, teilweise übernommen. Ohne das  Delta Wesen funktioniert nichts. Man muss zuerst Wollen, Fühlen und Denken, damit man mit den künstlichen Sinnen wahrnimmt. Man braucht also eigene Aktivität, die normalerweise als Übung bezeichnet wird.

Es braucht immer den lebenden Menschen zum Wahrnehmen!

Die zwölf pädagogischen Grundsätze III

Das Denken und das Gehirn braucht es auf sinnlicher Ebene, um die Wahrnehmung der Sinneswelt zu haben. Sie ist also auch mit dem Denken durchdrungen. Dass das Denken die Sinneswahrnehmung auch durchdringen muss, kann man zum Beispiel am blinden Fleck und am vollständig Machen oder “Ausfüllen” der Flächen sehen. Wie die Hirnforschung zeigt, “rechnen” wir mit den Hirnteilen die Flächen aus und ergänzen die fehlenden Flächen mit dem gleichen Hintergrund wie üblich. Wir vollbringen mit dem Hirn eine Denkleistung, die beim Wahrnehmen eine einheitliche Fläche  zeigt, obwohl wir mit den Sinnesorganen diese einheitliche Fläche nicht sehen.  Auch bei diesem Beispiel sehen wir, dass ohne das Denken nichts wahrgenommen wird. Wenn man das Hirn als Werkzeug des materiellen Denkens mit einem Computer ergänzt, kann man sagen, dass das Gehirn besser als ein Computer rechnet. Mit den Sinnesorganen zusammen nimmt es die berechnete Sinneswelt wahr. Die wahrgenommene Sinneswelt entsteht also als sichtbare Sinneswelt durch Denken und Beobachten der Strukturen durch unser Zutun.

Man kann die Sinneswelt ohne Denklen nicht erkennen. Beim “Glotzen” mit den gesunden Sinnesorganen sieht man im Extremfall nichts. Wenn man etwas erkennt, also automatisch sieht, ist schon automatisch das Denken dabei!

Auch die göttlich geistige Welt nimmt man durch Denken und Beobachten wahr. Das Denken ist dann leibfrei oder rein. Es beinhaltet auch das Fühlen und Wollen. Die Sinnesorgane haben keinen materiellen Körper mehr. Der Mensch bildet diese nur durch seine Tätigkeit. Das Beobachten findet nun nicht mehr in den Strukturen statt, sondrern man schaut in die göttlich geistige Welt. Man schaut nun die Qualitäten und beobachtet nicht mehr die strukturierten Quantitäten. Wie man die göttlich geistige Welt als Bild sehen kann, beschreibe ich in meinem übernächsten Buch “Das Deltagramm”. In der Delta Dynamik kann man zuerst die geistig göttliche Welt gedanklich, nicht beeinflusst von der Materie, erleben. Man ist ja im Körper und lebt auf der Erde.