Archive for Juni, 2010

ADS Kinder sind gesund I

Ist ADS eine Gehirnstörung oder ein modernes Bewusstsein?

Ganz sicher sind Kinder oder Erwachsene bei denen man andere Hirnstrukturen findet unbequem für Menschen mit nur den alten Hirnstrukturen.

Was man vor allem von betroffenen Müttern erfährt, ist folgendes Phänomen:

Ihre Kinder werden nur schwierig und „gestört“, wenn ein System oder Erwachsene, die kein Verständnis für das andere Verhalten der ADHS Kinder haben, dazukommen. Beim Spielen und Anderem müssen die Mütter auf klare Strukturen achten, aufmerksam sein und die Kinder im herkömmlichen Sinn gut erziehen. Werden die drei Punkte gut beachtet, sind die Kinder weder gestört noch „aufmersamkeitsgeschwächt“. Sie sind aber unbewusst sehr aufmerksam. So wissen sie z. B. genau, wo etwas liegt. Auch haben sie eine gute Kenntnis von anderen Menschen. Sie hassen unveränderliche Systeme und sind daher nicht leicht zu bewegen, ähnliche oder gleiche Aufgaben ohne äussere Einsicht zu lösen.

Starre Systeme

Schule und Erwachsenenwelt sind oft Grosssysteme, die nach einem gültigen, immer gleichen Ablauf funktionieren. So geben Lehrpersonen Noten, die nach einer bestimmten Scala gemacht werden. Mit ihnen können sie Druck erzeugen und die Kinder selektionieren. Bewegung als Lebensprinzip, die in allen Therapien eingesetzt wird, ist in der Schule grösstenteils unerwünscht.

Im Beruf wird man normalerweise nach einem festen System entlöhnt. Der Vorgesetzte bestimmt oft wie und was man bearbeiten muss. Als Folge erhält man seine Stelle, vorausgesetzt man fügt sich gut ein.

Mit diesen Vorgaben haben die Kinder mit ADS und oder ohne Hyperaktivität und später als Erwachsene Mühe.

Folgerungen:

ADS Kinder sind meistens gesund und haben keine Hirnstörung. Ihre Umgebung versteht sie aber sehr oft nicht. Sie leben viel mehr als ihre Umwelt in der Gegenwart.

Sie werden aber auch viel mehr vom Negativen beeinflusst, weil sie aufmerksamer als andere Menschen sind. Daher kommt man auf die Hirnstörung, die für seriöse Forscher immer noch ein Rätsel ist.

Diese Phänomene erkläre ich in meinem Buch ” Die Aufmerksamkeit in der Erziehung”.

Künstliche Intelligenz und der Mensch

Für alles gibt es heute Roboter: Sie montieren Autos, helfen in Altersheimen, operieren, fliegen in den Weltraum.

Die Elektronik ist auch schon in Prothesen vorzufinden. Mikrocomputer, Sensoren und andere künstliche Objekte werden schon mit dem Menschen verbunden. Menschliche Nerven wachsen sogar mit den Mikrocomputern zusammen. Gedankenimpulse werden zur Bewegung des Körpers via Computer eingesetzt.

Verletze Körperteile können schon heute ersetzt werden. Die Elektronik kann mit dem Menschen kombiniert werden und kann ihn ergänzen.

Kann man in 50 Jahren ein künstliches Ebenbild des Menschen schaffen, wie gewisse Forscher meinen?[1]

Um diese Frage zu beantworten, muss man den menschlichen Körper als vom individuellen Geist belebt und beseelt erleben.

Selbstverständlich kann man den menschlichen Körper immer mit besseren technischen Hilfsmitteln unterstützen. Diese Entwicklung wird weitergehen.

Den individuellen menschlichen Geist kann man aber nur mit einer Verwandlung des Bewusstseins kennen lernen. Auf diesem Gebiet nützt einem die beste Technik nichts. Eigene Aktivität ist gefragt.

Die Quantitäten, d. h. die Materie und die weiteren Felder, sind technisch durchschaubar. Man kann sie technisch weiter entwickeln und ergänzen, manipulieren und unterstützen.

Die Qualitäten oder den göttlichen Geist muss man durch eigene Weiterentwicklung des Bewusstseins zuerst entdecken. Mit neu geöffneten Sinnen kann man immer mehr wahrnehmen. Dieser Weg wurde bis anhin kaum von den Menschen beschritten. Auf diesem Weg gibt es viel wahrzunehmen. Der Mensch ist dann nicht mehr auf die materialistischen Theorien angewiesen.

In meinem Buch – Die Aufmerksamkeit in der Erziehung – werden diese zwei Wege beschrieben. Die Technik muss man durchschauen, dann kann sie ein gutes Hilfsmittel für den Menschen sein. Manipuliert sie aber den Menschen, ist sie sogar wichtiger als der Mensch, wird sie zu einer grossen Gefahr. Man hat vergessen, dass der Mensch auch von Gott geschaffen wurde.


[1] Siehe im Internet:  künstliche Intelligenz, Roboter …

Pädagogische Regeln

Im Kanton Zürich wurde das neue Bildungsgesetz, das die vollständige Integration der auffälligen und behinderten Kinder in die Regelklassen forderte, wegen Undurchführbarkeit gemildert.

Alle Kinder brauchen einen guten Rahmen, aber auch eine Lehrperson, welche die Befolgung ihrer Regeln flexibel und offen durchsetzt. Diese Art Widerspruch, der eigentlich keiner sein muss, ist nur mit kleinen Klassen und einer aufmerksamen Pädagogik zu erfüllen.

Da häufig beide  Voraussetzung in den Regelklassen der Schulen fehlen, war der Widerstand bei allen Erziehungsberechtigten gross. Nun ist man im System flexibler geworden, hält aber am sinnvollen Ziel fest.

In meinem Buch – Die Aufmerksamkeit in der Erziehung – beschreibe und begründe ich diesen angeblichen Widerspruch: klarer Rahmen und flexible Durchsetzung der selbstgegebenen Regeln.

Man kann mein Buch als E-Book im vorletzten Beitrag oder hier auf der Website unter “Bücher” nachlesen.

Allgemeine Fragen der Kindererziehung

Im Kanton Zürich bekommt etwa die Hälfte aller Schulkinder eine vom Staat finanzierte therapeutisch pädagogische Unterstützung.

Sind heute viele Kinder nicht mehr normal oder müsste man unser Schulsystem und die Mithilfe der Eltern ändern, um eine normale heilpädagogische Unterstützung von etwa 5% und einen Nachhilfeunterricht von maximal 10% zu erreichen?

Das Buch von Peter Schneider, das heute (2010) erschienen ist, kann man als eines unter sehr vielen Erziehungsratgebern lesen. Es ist gegen die übertriebene Erziehung. [1]

Ein anderes Buch von Michael Winterhoff –Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder die Abschaffung der Kindheit – kam auch 2010 wieder auf den Markt.  Aus der Sicht eines Kinderpsychiaters und mehrfachen Vaters wird nun das Leben beobachtet.[2]

In meinem Buch –Die Aufmerksamkeit in der Erziehung- bespreche ich am Anfang die heutige Erziehungssituation. Die Aufarbeitung des Erziehungsproblems erfolgt im Buch.

Man kann mein Buch als E.Book im letzten Beitrag oder unter “Bücher” nachlesen.


[1] Peter Schneider und Andrea Schafroth

Cool down. Wider den Erziehungswahn.

Verlag: Zytglogge 2010

[2] Michael Winterhoff

Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder die Abschaffung der Kindheit

Verlag: Goldmann 2010