Die Sinneswahrnehmung:Entstehung der Individualität
Mit den Sinnen nehmen wir die sinnliche Welt wahr. Sie sind eine Brücke zur Welt. Wir müssen aber wissen, dass wir ohne das Denken auch mit gesunden Sinnen nichts wahrnehmen.
Die Sinneswahrnehmung besteht aus 2 Teilen: Wir reissen die ganze Welt durch unsere Organisation auseinander und fügen sie zuerst unbewusst wieder individuell zusammen. Wir finden in uns den geistigen Begriff und nehmen mit den Sinnen die entsprechenden Strukturen wahr. Nun ist die Erscheinung der Welt wieder ganz. Wir haben sie im Äussern und Innern wiedergefunden. Die Sinneswahrnehmung ist also ein aktiver Prozess, der uns gleichzeitig auch geistig individualisiert. Da es keine zwei Wahrnehmungen im Raum und Zeit gibt, die genau gleich sind, hat jeder Mensch eine eigene, individuelle Sinneswahrnehmung. Was aber alle verbindet, sind die gleichen Begriffe. Der Mensch wird also zuerst unbewusst, dann immer bewusster auf der Erde eine Individualität. Da dieser Vorgang auf der Erde mit den materiellen Sinnesorganen sich abspielt, aber auch ohne Materie weiter existiert, bleibt der Mensch auch im Geistigen nach seinem Tod des Körpers ein individuelles Wesen, das zwar göttlich, jedoch nicht Gott ist.
Diese Zusammenhänge kann man mit dem Delta Bewusstsein ganz klar entdecken. Wenn man sich ihrer bewusst ist, findet man in der Wissenschaft viele Hinweise, die diese Tatsache bestätigen. Die Quantenphysik beweist so, dass am Anfang nicht die materiielle Realität, sondern die unmateriellen Beziehungen als Wirklichkeit existieren. Beziehungen sind nur zwischen individuellen Wesen möglich. Die Wirklichkeit ist also vor dem Entstehen der Energie und ihrer Verdichtung – die Materie- schon zeitlos da. Raum und Zeit sind auch nachher entstanden.