Archive for November, 2010

Die Sinneswahrnehmung:Entstehung der Individualität

Mit den Sinnen nehmen wir die sinnliche Welt wahr. Sie sind eine Brücke zur Welt. Wir müssen aber wissen, dass wir ohne das Denken auch mit gesunden Sinnen nichts wahrnehmen.

Die Sinneswahrnehmung besteht aus 2 Teilen: Wir reissen die ganze Welt durch unsere Organisation auseinander und fügen sie zuerst unbewusst wieder individuell zusammen. Wir finden in uns den geistigen Begriff und nehmen mit den Sinnen die entsprechenden Strukturen wahr. Nun ist die Erscheinung der Welt wieder ganz. Wir haben sie im Äussern und Innern wiedergefunden. Die Sinneswahrnehmung ist also ein aktiver Prozess, der uns gleichzeitig auch geistig individualisiert. Da es keine zwei Wahrnehmungen im Raum und Zeit gibt, die genau gleich sind, hat jeder Mensch eine eigene, individuelle Sinneswahrnehmung. Was aber alle verbindet, sind die gleichen Begriffe. Der Mensch wird also zuerst unbewusst, dann immer bewusster auf der Erde eine Individualität. Da dieser Vorgang auf der Erde mit den materiellen Sinnesorganen sich abspielt, aber auch ohne Materie weiter existiert, bleibt der Mensch auch im Geistigen nach seinem Tod des Körpers ein individuelles Wesen, das zwar göttlich, jedoch nicht Gott ist.

Diese Zusammenhänge kann man mit dem Delta Bewusstsein ganz klar entdecken. Wenn man sich ihrer bewusst ist, findet man in der Wissenschaft viele Hinweise, die diese Tatsache bestätigen. Die Quantenphysik beweist so, dass am Anfang nicht die materiielle Realität, sondern die unmateriellen Beziehungen als Wirklichkeit existieren. Beziehungen sind nur zwischen individuellen Wesen möglich. Die Wirklichkeit ist also vor dem Entstehen der Energie und ihrer Verdichtung – die Materie- schon zeitlos da. Raum und Zeit sind auch nachher entstanden.

Sinneswahrnehmung

Die Sinneswahrnehmung ist auch ein Zentrums-Peripherie-Phänomen.

Die Sinneswahrnehmung geschieht von innen und von aussen.

Im Zentrum nehmen wir zuerst unbewusst mit unserem unbewussten Ich oder Delta Wesen durch Intuition die Begriffe der Sinneswelt von innen, mit den Sinnen von aussen die Strukturen und Muster der Sinneswelt wahr.

Die Wahrnehmung ist bei jedem Menschen anders, weil die Beobachtung mit den Sinnen im Raum und der Zeit bei jedem Menschen anders ist.

Die Begriffe der Dinge sind für alle Menschen gleich. Deshalb verstehen wir uns.

Bsp.:

Ohne Rechnen + Brille (Denken in der Intuition  und Wahrnehmen bei der Beobachtung) sieht man den Raum nicht.

Mit den Sinnen nehmen wir die sinnliche Welt wahr. Sie sind eine Brücke zur Welt. Wir müssen aber wissen, dass wir ohne das Denken auch mit gesunden Sinnen nichts wahrnehmen. Nur mit „Glotzen“ sieht man nichts!

Diese Tatsache wissen auch die Roboterforscher. Es braucht beim Roboter immer einen Rechner und Sensoren (Video Kameras usw.), um etwas maschinell zu erkennen.

Die Sinneswahrnehmung beim Menschen ist etwas Aktives, sonst sieht man mit gesunden Sinnen nichts!

Die Geheimnisse der Genetik

Die Genetik ist ein  Zentrums-Peripherie-Phänomen. Man schaut heute noch fast ausschliesslich auf das Zentrum, also auf die Gene, die den Zellkern bilden. Die Peripherie, die Zellflüssigkeit oder der Zellkörper wird selten beachtet. Daraus entstehen die sogenannten Widersprüche: Ein Mensch, der schlechte Gene hat, sollte daher krank sein, ist aber gesund. Ein Weisser sollte von den Genen her schwarz sein, wird aber weiss geboren usw.

Daher muss man auch die Peripherie beachten und behandeln, nicht nur die Gene!

Bsp. Die Erziehung ist ebenso wichtig wie die Vererbung.

Ganz allgemein müssen wir bei der Therpie und bei der Erziehung das Zentrum und die Peripherie behandeln, um gute Resultate zu erzielen. Dieses Gesetz gilt überall. Ganz allgemein kann man sagen, dass das Hirn, die Gene ebenso wichtig wie der Körper sind. Noch allgemeiner muss man den Geist, der auch ein Zentrumsphänomen ist, und den Geist im Körper, der ein Peripheriephänomen ist, gleich behandeln. Man muss also den Geist, die Seele und den Körper beim Menschen ernst nehmen.

Kurz zusammengefasst erreicht man über den Körper auch die Seele und den Geist des Menschen.

Dies kann man sich z. B. in der Erziehung mit den Delta Tools unterstützen. Es ist aber auch in allen anderen Gebieten möglich.

Gehirn-Körper

Die Delta Dynamik, zu der auch die Delta Pädagogik gehört, betrachtet die Welt und im speziellen Fall der Delta Pädagogik die Kinder und Jugendlichen miit dem Delta Bewusstsein. Mit dem Delta Bewusstsein verliert man die alten Bewusstseinbsstufen nicht. Man besitzt nach wie vor z. B. das wissenschaftliche Vergangenheitsbewusstsein. Im Gegenwartsbewusstsein, das über das aufmerksame Bewusstsein hinaus geht, hat man ein Punkt- und Umkeisbewusstsein gleichzeitig. Man spricht eben vom Delta Bewusstsein.

In diesem Bewusstsein ist das Zentrum genauso wichtig wie die Peripherie. Dies zeigt sich darin, dass das Gehirn wie der ganze Körper ihre Funktionen haben.

In der neuesten Roboterforschung tritt dieses Phänomen klar zu Tage. Beim Roboter der Zukunft ist nicht nur der Computer als Hirnersatz wichtig, sondern ebenso seine körperliche Form. Ein Gehroboter wird ähnlich wie ein Mensch aussehen, ein Schwimmroboter wird einen Fischkörper haben usw.

Die Intelligenz ist nicht nur im Gehirn sondern auch im Körper. Deshalb setzen die Delta Tools auch beim Körper an. Die Erinnerung, die auch das Gehirn braucht, wird mit der Delta Lerntechnik geschult.