Archive for Januar, 2011

Die vier “Feld-Sinne”

Die Wahrnehmungs-Sinne

Es gibt noch die vier „Feldsinne“, mit denen wir ausschliesslich in der Gegenwart wahrnehmen. Sie bilden den Übergang zur geistigen Umgebung, in der unser Delta Wesen ohne Zeit und Raum existiert. Sie nehmen in der momentanen Gegenwart durch die Felder wahr. In der Materie findet man heute dazu die Spiegelzellen und das aufmerksame Gehirn. Auch diese „Sinne“ würden ohne unser Delta Wesen nichts wahrnehmen. Sie braucht man, um mit Aufmerksamkeit die sichtbare und unsichtbare Welt zu beobachten. Durch unser Denken können wir den anderen Menschen und die Welt erkennen.

Die Wahrnehmungs-Sinne sind: ” Wahrheits-Sinn”, “Freiheits-Sinn”, “Gleichheits-Sinn”,”Sozialitäts-Sinn”.

Nehmen wir in der Gegenwart auch die Vergangenheit des Körpers und der Welt wahr, erforschen wir die Sinne, die auch die Felder brauchen, aber materiell im Körper auffindbar und manipulierbar sind.  Es handelt sich dann um die zwölf im Körper existierenden Sinne, die wir auch objektiv einsetzen können.

Der „Körper- und Feldanteil“ ist in der Evolution ohne unsere bewusste Mitwirkung entstanden. Er manifestiert sich bis heute in unserem Körper. Im Feldanteil können wir heute bewusst wirken. Der Geistanteil ist das Delta Wesen selbst. Es existiert in der geistigen Welt, die alle anderen Welten durchdringt. So werden wir zu Mitgestaltern der Welt. Wir wirken zuerst im Geist, dann in den Feldern, die noch mehr verdichtet das Materiefeld ergeben.

Anders formuliert: Zuerst sind die individuellen Wesen ohne Zeit und Raum vorhanden. Diese Wesen gehen die unterschiedlichsten Beziehungen ein. Erst dann offenbaren sich diese Wesen in der Energie oder in den Feldern. Diese Energie kann sich bis zur sichtbaren Materie verdichten. Die individuellen Wesen und ihre Beziehungen ohne Zeit und Raum bilden die geistige Welt. Die unsichtbare Energie und die sichtbare Materie stellen die Welt dar.

In der Welt wirken auch Wesen, die durch unser fehlerhaftes Denken nicht erkannt werden. Daher sagen viele Leute, dass es sie nicht gibt. Sie reden nur von Energien, den Gesetzen der Quantenphysik und eventuell vom allgemeinen Geist.

Die göttlichen Wesen erlebt man nicht automatisch, weil sie es mit der Freiheit ernst nehmen. Geht man aber bewusst und freiwillig den Weg der Delta Dynamik, erlebt und erkennt man die geistige Welt immer besser.

Die vier unteren Sinne

Willens-Sinne

Es gibt vier untere Sinne, die durch die Umwandlung des Bewusstseins am schwierigsten bewusst werden können. Normalerweise werden sie mit dem Wollen erfasst. Der willensmässige Anteil des Geistig-Seelischen, der sonst im Schlafzustand ist, kann nun auch mit dem hellwachen Bewusstseinszustand  erlebt werden.

Die Willens-Sinne sind: Gleichgewichts-Sinn, Eigenbewegungs-Sinn, Lebens-Sinn, Tast-Sinn

Gleichgewichts-Sinn

Dieser Sinn nimmt auf der Erde die Schwerkraft wahr. Die drei Dimensionen des Raumes sieht man an den drei Bogengängen, welche die sichtbaren Sinnesorgane dieses Sinns als Knochen umhüllen. Er nimmt den Raum und die Kräfte, die in ihm wirken wahr. Im Weltall brauchen die Astronauten diese Sinneswahrnehmung nicht, da es dort keine Schwerkraft gibt.

Eigenbewegungs-Sinn

Nicht nur die Menschen auf der Erde sondern auch die Astronauten müssen unbewusst die gegenseitige Stellung ihre Gelenke kennen. So wird die Bewegung der Glieder festgestellt.

Menschen mit gut ausgebildetem Eigenbewegungs-Sinn gehören zu den guten Sportlern. Das Denken kann diesen Sinn positiv beeinflussen. Es nimmt dazu auch die Augen, indem es eine Gerade fixiert. Unter den Willens-Sinnen haben wir eine ausgeprägte Denkkomponente.

Lebens-Sinn

Wenn uns schlecht ist, wenn wir Schmerzen haben oder wenn irgend Etwas in unserem Körper nicht stimmt, wird uns bewusst, dass wir einen Lebens-Sinn haben. Seine Sinnesorgane sind wahrscheinlich vor allem im Magen-Darmtrakt und im ganzen Körper verteilt. Sicher spielen der Stoffwechsel und die Glieder eine bedeutende Rolle. Wenn der Körper nicht gesund ist, sind wir in unserem Lebensgefühl betroffen. Dieser Sinn hat sicher eine grosse Gefühlsseite.

Tast-Sinn

Die Tastorgane geben ihre Reize durch die Nerven nur weiter, wenn sie bewegt werden. Tasten heisst bewegen. Das zeigt uns die Bewegungskomponente dieses Sinns. Die Bewegung ist die Äusserung des Willens in der Materie. Er ist also der typische Willens-Sinn.

Die vier mittleren Sinne

Gefühls-Sinne

Es gibt vier mittlere Sinne, die durch die Umwandlung des Bewusstseins bewusst werden können. Normalerweise werden sie mit dem Fühlen erfasst. Der gefühlsmässige Anteil des Geistig-Seelischen, der sonst im Traumzustand liegt, kann nun auch mit dem hellwachen Bewusstseinszustand  erlebt werden.

Die Gefühls-Sinne sind: Wärme-Sinn, Seh-Sinn, Geschmacks-Sinn, Geruchs-Sinn

Wärme-Sinn

Den Wärmezustand nehmen wir normalerweise mit dem Gefühl wahr. Wir fühlen uns wohl, wenn es genügend warm ist. Wenn unser Körper zu kalt hat, laufen wir in Gefahr, eine Erkältung mit Fieber zu bekommen. Ist das Fieber über 40 Grad, besteht Todesgefahr. Der Körper ist zu heiss. Eine Klimaerwärmung um 2-5 Grad, ist eine Katastrophe für die lebendige Welt. Sie hat dann hohes „Fieber“.

Seh-Sinn

Durch die gesehenen Bilder wird unser Gefühl stark beeinflusst. Wir brauchen wie bei allen Sinnen auch das unbewusste Denken, um etwas zu sehen. Die Perspektive ist ein gedankliches Produkt. Auch der 3-dimensionale Raum entsteht nur durch das Denken. Deshalb ist der Seh-Sinn unter den Gefühls.Sinnen der typische Denk-Sinn.

Geschmacks-Sinn

Der Geschmacks-Sinn funktioniert nur durch die Flüssigkeit. Geschmack hat alles, was im Wasser gelöst ist. Das Essen und Trinken spricht unsere Gefühle direkt an. Aus diesem Grund ist der Geschmacks-Sinn der typische Gefühls-Sinn. Ist der Mensch im Gefühlsbereich gestört, werden wir magersüchtig oder fettleibig.

Geruchs-Sinn

Wenn man die Luft nicht bewegt, riecht man viel weniger. Auch die Hunde bewegen ihre Nase beim Schnuppern. Die Bewegung weist uns aufs Wollen hin. Der Geruchs-Sinn hat also auch unter den Gefühls-Sinnen eine Willenskomponente.

Die vier oberen Sinne

Wenn man die Sinne aufmerksam erlebt,  ergibt sich als eine Möglichkeit folgende Gliederung nach oberen, mittleren und unteren Sinnen:

1.   Denk-Sinne

Es gibt vier obere Sinne, die durch die Umwandlung des eigenen Bewusstseins am leichtesten bewusst werden können. Normalerweise werden sie mit dem Denken erfasst. Der denkerische Anteil des Geistig-Seelischen, der sonst im Wachzustand ist, kann nun auch mit dem hellwachen Bewusstseinszustand  erlebt werden.

Als Denk-Sinne werden bezeichnet: Ich- oder Delta-Sinn, Seelen- oder Empathie-Sinn, Wort-Sinn, Gehör-Sinn

Ich- oder Delta-Sinn:

Dieser Sinn ist besonders bei aufmerksamen Menschen gut ausgebildet. Vermutlich gehören das aufmerksame Gehirn, die Spiegelzellen und andere Teile des Körpers zu diesem Sinn. Die elektromagnetischen Felder ermöglichen, dass wir in den anderen „hinein schauen“ können.

Mit diesem materiellen Sinnesorgan, das im Körper beheimatet ist, nimmt man wahr, ob einem ein anderer Mensch, ein Tier, ein Roboter, der wie ein Mensch aussieht, oder ein Mensch, der fremdgesteuert wird (vom Computer, von der Chemie, von seinem Egoismus usw), agiert. Ganz kurz gesagt, nimmt man wahr, ob ein Ich-Wesen oder Delta-Wesen den fremden Körper immer, von Zeit zu Zeit je nach Zentrierung oder nie durchdringt.

Heute wird das Ich meistens mit dem Ego verwechselt. Ein Mensch kann egoistisch sein, weil er ein Ich hat. Er hat die Möglichkeit durch sein Ich seinen Egoismus zu überwinden.

Einfacher ist es jedoch, den Egoismus zu verdrängen. Wir handeln dann aber nur versteckter egoistisch. Egoisten sind wir noch immer.

Seelen- oder Empathie-Sinn:

Auch dieser Sinn ist besonders bei aufmerksamen Menschen gut ausgebildet. Vermutlich gehören das aufmerksame Gehirn, die Spiegelzellen und andere Teile des Körpers zu diesem Sinn. Die elektromagnetischen Felder verbinden uns empathisch mit den anderen Menschen.

Die aufmerksamen Menschen können das Gegenüber nach ihren Gedanken, Gefühlen und Handlungsimpulsen beurteilen. Sie „umfliessen“ seelisch den anderen. Gedankenlesen ist für sie mit dem gut ausgebildeten Sinn möglich. Diese Fähigkeit erlebt man oft bei Kindern.

Bei Autisten kann dieser Sinn zeitweise oder meistens gestört sein, besonders wenn sie  einer stressgeladenen Umgebung ausgesetzt sind.

Technisch kann man ja heute Gedanken, Gefühle und Handlungen beeinflussen. Dies führt positiv zu den künstlichen Sinnen oder negativ zur totalen Überwachung.

Wort-Sinn

Nur der Mensch kann aus den Geräuschen, die Sprache verstehen. Die Tiere werden auf Lautkombinationen trainiert und können so Befehlen folgen.

Die Muttersprache wird nicht mit dem Intellekt gelernt. Jedes Kind kann jede Sprache seiner Umgebung in den ersten Jahren als Muttersprache träumend lernen. Die Sprache hat eine Grammatik, die logisch, aber mit dem Intellekt nur beschränkt begriffen werden kann. In den Wörtern der Sprache finden wir mehr als reine Information. Herz ist nicht nur das Organ, das heute intellektuell als „Pumpe“ aufgefasst wird. Man sagt auch, „er habe ein Herz aus Stein, er ist hartherzig, nicht herzlich“, um auszudrücken, dass diese Person kein Gefühl habe. In den Wörtern sind auch Gefühle und Willensimpulse verborgen. Man kann nicht alles mit den Gedanken begreifen. Erst wenn wir unser Bewusstsein verwandelt haben, erleben wir die anderen Bedeutungen aufmerksam bewusst.

Als Erwachsener hat man keine Beziehung zu den tieferen Stufen des Denkens, die wir Fühlen und Wollen nennen. Wir lernen neue Sprachen mehr oder weniger mühsam durch Pauken der Vokabeln und durch die Grammatik, die wir mit unserer Intelligenz zu begreifen versuchen, was uns nicht immer gelingt.

Sprachen, wie Esperanto, die nur auf Informationsaustausch aufgebaut sind, und intellektuell die bekanntesten Wörter aus verschiedenen Sprachen abgewandelt verwenden, haben sich nicht durchgesetzt. Auch Abkürzungen werden vor allem bei der intellektuellen Wissenschaft verwendet. Beim Volk haben sich nur sehr bekannte Abkürzungen in Form einer Modeerscheinung durchgesetzt. Diese Sprachen und Abkürzungen haben eben keinen „Sprachgeist*, der auch mit dem träumerischen Fühlen und mit dem schlafenden Willen zu tun hat.

Um die Bedeutung der Worte auf allen Ebenen zu verstehen, brauchen wir alle Sinne, besonders den Wort-Sinn. Fällt er aus, verstehen wir keine Sprachen mehr, sondern hören nur Geräusche.

Gehör-Sinn

Er ist gut bekannt, deshalb schreibe ich an dieser Stelle nur, dass man z. B. beim Blinden die Wichtigkeit des Gehör-Sinns erleben kann. Man wird sich bewusst, dass wir mit dem Gehör mehr und Genaueres von der Welt erfahren.

Mit den oberen Sinnen kann man bewusst wahrnehmen, ob ein Mensch (seelisch-individuell geistiges Wesen) oder ein Tier (seelisches Wesen) vor einem steht. Man hört den Geräuschen an, ob ein Mensch spricht und bewusst denkt und nimmt die Welt vor allem über die Ohren als leblos, lebendig, tierisch-seelisch, menschlich-seelisch-geistig wahr.

Der Mensch

Die menschlichen Sinne

Unser Körper ist von allen Sinnen „durchsetzt“. So bilden sie für uns eine Brücke zur sinnlichen Welt. Da wir mit den Sinnesorganen und ihren entsprechenden Nerven die Sinneswelt wahrnehmen, ist es möglich auch vom Sinnes-Nerven-System zu sprechen. Alle Sinnesorgane sind aber auch durchblutet und werden vom Blut mit Sauerstoff versorgt und ernährt. Sie werden auch mit den Gliedern bewegt, was gut für die Ernährung und Gesundheit des ganzen Körpers ist. Daher wirkt auch in ihnen das Atem-Rhythmus- und das Gliedmassen-Stoffwechsel-System. Die Wärme von ca. 37 Grad verbindet alle Sinnesorgane, da sie in einem lebendigen menschlichen Körper „eingepflanzt“ sind.

Die natürlichen Sinne haben eine feste Form. Ausserdem sind sie auch von Flüssigkeit und  von Gasen, die im Blut gelöst sind, durchströmt. Der ganze Körper ist warm, wenn der Mensch lebt.

Die künstlichen Sinne haben auch eine Form der Prothesen. Der flüssige, gasförmige und wärmeartige Zustand werden nur durch einen Mini-Computer und den entsprechenden Prothesen ersetzt. Sie sind technische Gebilde, die uns zur Wahrnehmung verhelfen können, aber nicht lebendig sind. Durch hartes Training können die modernen, künstlichen Sinne in den lebendigen Körper integriert werden. Der Mensch nimmt mit ihnen auch den Zustand des eigenen Körpers und die Sinneswelt wahr. Die noch intakten, natürlichen Sinne werden durch sie ergänzt.

Da der ganze Mensch nach dem holistischen Prinzip aufgebaut ist, findet man auch in den Sinnesorganen die Gesetze des ganzen Menschen wieder.