Archive for April, 2011

Ostern

Wir können aber auch den Karfreitag durch unsere Aktivität überwinden. Krieg, Zerstörung und Fundamentalismus haben ihren letzten Ursprung immer in unseren Denkstrukturen. Wenn wir von den vergangenheitsbeeinflussten unsichtbaren seelischen Strukturen und sichtbaren körperlichen Mustern zum in der Gegenwart handelnden Menschen fortschreiten, verändern wir unser Bewusstsein.

Unser Bewusstsein wird ein Gegenwartsbewusstsein. Wir sind aufmerksam oder achtsam. Unser Denken, Fühlen und Wollen ist menschlich. Wir erkennen nicht nur die Todeskräfte, sondern wir fördern aktiv die Lebenskräfte.

Wenn wir unser Bewusstsein über die Felder hinweg zum von den Feldern nicht mehr beeinflusstem individuell geistigem Bewusstsein transformieren, erleben wir die Überwindung der dem Tod geweihten Strukturen und Muster. Wir lassen den Menschen auferstehen und erleben den Ostersonntag.

Dieser Bewusstseinswandel kann von jedem Menschen angestrebt und erreicht werden. Es ist eine globale Tatsache. Man schreitet vom Körper unterstützten Ich-Bewusstsein zum Körper unabhängigen ICH-Bewusstsein. Das Bewusstsein bleibt von gleicher Qualität, nur hat man im ICH-Bewusstsein den Egoismus abgestreift. Es ist noch heller und klarer geworden, da es der Körper mit seinem Hirn nicht mehr „trübt“. Buddhistisch ausgedrückt hat man das Ich oder Ego überwunden. Man ist in die Stille gekommen. Modern gesagt hat man das Ego nicht verdrängt, sonst hätte man ja eine neue Verdrängungsstruktur mit ihren entsprechenden Komplexen geschaffen.

Unser auferstandenes Bewusstsein ist ein Ostersonntagsbewusstsein. In ihm erleben wir die sonst abstrakten Begriffe „Wahrheit“, „Freiheit“, „Gleichheit“ und „Sozialität“. Ja wir verhalten uns im Leben unter Menschen so, dass wir diese Eigenschaften immer besser fördern.

Wir haben uns das volle Delta Bewusstsein geschaffen.

 

Karfreitag

Nach der christlichen Religion erinnert uns der Karfreitag an den Tod am Kreuz des Gottessohns, der in Menschengestalt auf die Erde kam.

Für alle Menschen gilt, dass der Körper durch Unfälle, Krankheiten oder an Altersschwäche einmal stirbt.

Mit dem menschlichen „Normalbewusstsein“ sehen wir überall den Tod, der alles Leben beendet. Interessante Tatsachen des Gehirns und vieler anderer Organe des Körpers werden erforscht. Wenn der Mensch stirbt, beenden diese Organe ihre Funktion. Der Körper verwest oder wird verbrannt. Unser menschliches Ich-Bewusstsein hört im Schlaf auf zu existieren, obwohl der Mensch noch lebt.

Die Religionen sind von der ewigen, geistigen Existenz des Menschen überzeugt. Jede Religion hat ihre eigenen Vorstellungen, wie der Mensch weiterexistiert.

Die Materialisten glauben, dass mit dem Ende des Körpers auch das Ende des Menschen eintritt.

Beide Richtungen glauben ihre Philosophie. Sie sind in ihren Strukturen gefangen.

Einige Stichworte, die das Geschriebene illustrieren und uns zum selber Denken anregen können: Der Tod, die Strukturen, der Fundamentalismus, der Krieg, die Drogen, die Reklame und das „besser“ Wissen können uns einschläfern. Wir sind auch technisch in unserem Denken, Fühlen und in unseren Willensimpulsen manipulierbar.

Wenn wir in Karfreitagsstimmung bleiben wollen: Zerstörung der Erde (Bsp. Atomenergie in AKW`s und Atombomben, Umweltzerstörung, Klimawandel usw.), Amoklauf, etc. Der Mensch wird ausgelöscht und wird zum menschlichen Roboter gemacht.

 

 

Irrtum durch die Sinne

Die Wahrnehmung der Welt wird von uns zuerst unbewusst, dann immer bewusster gemacht. Wir müssen aber wahrnehmen wollen, sonst nehmen wir nichts wahr.
Von innen müssen wir uns bewusst  um Gedanken bemühen, um mit unseren Sinnesorganen die Aussenwelt zu sehen.
Im Normalbewusstsein sehen wir die Welt dank der Gedanken, die uns nicht bewusst werden. Die Welt ist jedoch dann eine allgemeine, „Normalwelt“. Wenn einer der zwei Faktoren komplett fehlen würde, würden wir nichts sehen oder hätten nur Traumbilder von der Welt.
Zwei Möglichkeiten abzuirren
Wir können von einer wahren Sinneswahrnehmung von innen wie von aussen abgebracht werden.
1. Innen
Wir können eine geringe Intuitionsfähigkeit haben, schlecht denken und ungenau erinnern, dann sehen wir trotz gesunder Sinne nicht viel.
Sind wir seelisch krank, nehmen Drogen oder schwere chemische Medikamente sehen wir nicht, was in der Aussenwelt wirklich vor sich geht, sondern ergeben uns unseren Träumen.
2. Aussen
Wir können unsere Sinne nicht geschult, eine kleine Lebenserfahrung haben, dann sehen wir trotz unserer Denkfähigkeit und unseren Erinnerungen nicht viel.
Sind unsere Sinne krank oder werden durch Drogen oder zu viel Elektronik negativ beeinflusst, sehen wir die Aussenwelt auch nicht mehr unverfälscht.

Die neue Theorie des Riechens

Wie Chandler Burr  schreibt, hat der Wissenschaftler Luca Turin  eine neue Theorie des Riechens beschrieben.
Sie erklärt, weshalb wir etwa 1 Mio Gerüche feststellen können.
Wir riechen einzelne Moleküle. Bis heute wird das Riechen mit dem Erkennen der Formen auf Molekülebene erklärt. Zum Schlüssel muss das entsprechende molekulare Schloss passen. Mit dieser Erklärung kann man aber nicht beschreiben, weshalb zwei Moleküle, die äusserlich gleich sind, unterschiedlich riechen. Deshalb vergleicht Burr die Nase mit einem Spektrometer, das die Schwingungen der Materie feststellt. Es wird nun klar, dass wir so viele Gerüche sehr schnell unterscheiden können. Das Spektroskop lauscht also im Feld dem Akkord jedes Moleküls und kann sofort feststellen, was für ein Stoff in diesem ist. Die Praxis in der gezielten Herstellung von Duftstoffen gibt der neuen Theorie von Luca Turin recht, auch wenn viele Wissenschaftler, die bei der üblichen Herstellung der Düfte beteiligt sind, ihm widersprechen.
Diese neue Theorie des Riechens zeigt uns deutlich, dass auch die elektromagnetischen Felder berücksichtigt werden müssen. Dass der geistige Mensch von der Materie und ihren Feldern beeinflusst wird, und daher riechen kann, zeigt uns aber nur die Delta Dynamik. Denn letzlich ist es immer der Mensch, der riecht.

Die Sinneswelt

Die Sinneswahrnehmung
Die Welt wird mit Hilfe der Sinne wahrgenommen. Da die Sinnesorgane ihren Nerv haben, müssen wir zum Wahrnehmen auch das Nervensystem brauchen.
Wir nehmen also mit unserem Sinnes-Nerven-System wahr.
Wir nehmen nur wahr, was wir durch unser meist unbewusstes Denken und Fühlen schon kennen. Ganz wichtig ist, dass wir die Welt wahrnehmen wollen, sonst hören wir zum Beispiel mit gesunden Ohren nichts.
Ein Kleinkind, obwohl es normalerweise gesunde Sinnesorgane hat, nimmt am Anfang seines Lebens noch wenig mit den Sinnen wahr. Sein Hirn ist ja noch nicht ausgebildet.
Aussenraum
Unsere Sinnesorgane verbinden uns mit dem 3-dimensionalen Aussenraum oder der Sinneswelt. Wir beobachten die Sinneswelt.
Da wir durch unsere Sinne die Aussenwelt beobachten, ist keine Beobachtung gleich wie eine andere.
Das gilt auch für zwei und mehr Menschen. Bei jedem Menschen ist der Ort oder die Zeit des Beobachtens verschieden. Wenn ich meinen Sinn am gleichen Ort wie der andere habe, bin ich später am Beobachten. Beobachte ich zur gleichen Zeit wie ein anderer, ist mein Sinn nicht am gleichen Ort.

Die Sinneswahrnehmung ist demnach immer individuell.

Es gibt also für jeden Menschen eine eigene Sinneswahrnehmung. Dies führt oft dazu, dass man von verschiedenen Wahrheiten spricht. Ja man behauptet daher sogar, dass es keine objektive Wahrheit gibt.
Die Wahrheit findet man nie im Sinnlichen, denn sie ist geistig.
Innenraum
Wie wir schon gesehen haben, sind zur Wahrnehmung der Sinneswelt zwei Faktoren nötig:

Gesunde Sinnesorgane und das menschliche Denken.

Das menschliche Denken spielt sich in unserem Innenraum ab. Unsere Gedanken sprengen aber Raum und Zeit. Welche Geschwindigkeit und Dimensionen haben sie? Wir sprechen von Innenraum, meinen aber eine zeit- und raumlose geistige Umgebung.
Unsere unbewussten Gedanken, die aus dem Innenraum  oder der geistigen Welt kommen, können wir auch mit Intuition bezeichnen.
Welche Intuitionen wir aus der geistigen Umgebung bewusst oder unbewusst aufnehmen, ist vom einzelnen Menschen abhängig. Über den Inhalt sind wir uns jedoch einig. So ergibt für jeden Menschen, der rechnen gelernt hat, 5+5=10, egal welche Sprache er spricht, ob er reich oder arm ist usw.
Durch die Intuitionen kommen aus der geistigen Umgebung Gedanken, die auch einen Gefühls- und Willensinhalt haben, in den menschlichen Innenraum.
Der Inhalt der Intuitionen ist für alle Menschen der gleiche, sonst wäre eine Verständigung nicht möglich. Die verschiedenen Menschen kommen nur schneller und tiefer als andere an den Inhalt heran.

Die Sinneswahrnehmungen individualisieren uns. Das Individuum bleibt auch im Tod erhalten, weil in unseren Innenraum die Zeit- und Raumlosigkeit hineinwirken.Denn wir existieren als ewiges Wesen im Raum und der Zeit. Wenn wir den Körper verlassen, sind wir ein noch individuelleres Wesen in der Ewigkeit.