Archive for September, 2011

Die Delta Dynamischen Meditationen II

Die Delta Dynamischen Meditationen

In meinem Buch, das Deltagramm, habe ich den Weg zu den Delta Dynamischen Meditationen genau beschrieben. Die folgenden Bemerkungen sind nur als Hinweise gedacht.

Durch unsere Aktivität kommen wir in eine Umgebung, die nicht mehr von den elektromagnetischen Feldern strukturiert  und beeinflusst ist. Wir sind in der geistigen Welt, die von individuellen Wesen und den  Beziehungen, die sie miteinander eingehen,  gebildet wird. Wir haben vom Raum und Zeit in die Raum- und Zeitlosigkeit gewechselt. Religiös ausgedrückt sind wir im Himmel oder der Ewigkeit. Bevor wir diese geistige Welt bewusst erleben, müssen wir zuerst tiefe Kenntnis über uns als Mensch erfahren. Dies ist immer mit seelischen Schmerzen verbunden. Wollen wir in der geistigen Welt bleiben, ist es nötig, nie mit der Erringung der Selbsterkenntnis auf zu hören , sonst stolpert man auch mit viel Selbsterkenntnis und fällt wieder in die bequeme Welt der Felder.

Nur so erleben und erkennen wir die Gesetze der Freiheit, Gleichheit und Sozialität. Wir erleben und durchschauen durch Selbsterkenntnis unseren Delta-Kern oder Ich vollbewusst. Es wird uns durch unsere Erlebnisse immer klarer, dass unser individueller menschlicher Wille unsterblich ist und seinen sterblichen Körper in den elektromagnetischen Feldern mitgestaltet. Jetzt formen wir mit vollem Bewusstsein unser Leben auf der Erde mit. Wir werden nicht mehr gelebt. Wir haben unseren schöpferischen Kern oder Delta  durch unsere Aktivität gefunden. Wenn wir innerlich nicht mehr so aktiv sind, fallen wir wieder in die Felder und Materie und können uns an unser Wesen nur noch erinnern. Zum Wirken in diesem Reich müssen wir aber unser Bewusstsein wieder in die Gegenwart bringen. Wir müssen wieder Delta Dynamisch meditieren, d.h. wir müssen geistesgegenwärtig sein. Ohne unsere immer grösser werdende Aktivität sind wir keine bewussten Schöpferwesen.

Wir kommen durch unseren  grossen Willen in die geistige Welt und erleben uns in dieser Phase als Willenswesen, das dadurch Religion in einem höheren Sinne ausübt. Ja wir sind dann  selbstverständlich religiös, da wir ein Glied in der geistigen Welt sind.

Die Delta Dynamische Meditation I

Die Aufmerksamkeitsmeditationen

Mit seinem Willen oder seiner inneren Anstrengung ist man zuerst aufmerksam. Man lebt in der Gegenwart. Deshalb ist man nun im Gegenwartsbewusstsein oder aufmerksam. Man hat von der Materie in die Felder gewechselt. Wäre man nur eine tote Maschine oder ein Roboter, hätte man kein Bewusstsein und wäre nur von den elektromagnetischen Feldern gesteuert. Man wäre zu 100% manipuliert. Die Freiheit gäbe es nicht.  Da aber der Geist und der  Mensch in die elektromagnetischen Felder wirken, gelten zuerst die Gesetze der Quantenphysik. Durch diese drücken sich die göttlichen und anti-göttlichen Wesen aus. In diesem Gegenwartsbewusstsein können wir noch nicht zwischen diesen Einflüssen unterscheiden. Denn unsere Meditationen laufen noch ohne grossen Willenseinsatz oder Anstrengung ab.  Wir haben uns noch nicht entschieden, ob wir bewusst die göttlichen oder unbewusst die anti-göttlichen Wesen zum Vorbild nehmen. Falls wir  den Weg der anti-göttlichen Mächte gehen, bleibt es relativ bequem. Wir meditieren weiter, erleben den Geist oder sind gute Quantenphysiker. Wir haben aber kein Erlebnis des Individuellen. Gut und Böse gibt es für uns nicht. Wir sehen oder denken Wesen und können nicht wissen, ob sie göttlich oder anti-göttlich sind. Ich weiss also nicht, ob ich Gott vor mir habe oder ob ich vom Teufel verwirrt werde.

Die morphogenetischen Felder von Sheldrake oder  zum Beispiel die Wirkungsweise der Homöopathie und TCM (Akupunktur) werden heute noch angezweifelt, weil alles durcheinander geworfen wird.

Einerseits kann ich ihre Wirksamkeit beobachten, andererseits kann ich mir nicht alles erklären, da ich die Gesetze der geistig göttlichen Welt aus eigener Erfahrung nicht kenne.

Die Basis, nämlich die elektromagnetischen Felder, sind nachweis- und ihre Wirkung ist erklärbar.

Um zu erleben und zu erklären, weshalb die beobachteten Phänomene entstehen, muss man die Gesetze  der geistig göttlichen Welt mit vollem Bewusstsein erleben und durchschauen. Man muss seine Aufmerksamkeit nochmals steigern und sich somit vom Einfluss der elektromagnetischen Felder, die uns immer umgeben, frei machen. Man kann auch sagen, wir müssen uns aus der Sphäre in der auch das Anti-Göttlichen sich geltend macht, uns begeben  und uns nicht mehr vom Negativen beeinflussen lassen. Wir erleben in unserem materiellen Körper die Materie und ihre Felder, sie bauen ja auch das Weltall mit auf, erleben aber auch mit Bewusstsein das Positive, Göttliche in ihm wirken.

Die Aufmerksamkeit ist nur durch unseren eigenen Willen möglich. Man muss jedoch diesen Willen noch verstärken. Dies erreichen wir durch die Delta Dynamischen Meditationen.

 

Goethes Farbenlehre IV

Man sieht auch bei den Farben, dass es zwei Pole zu ihrer Bildung braucht. Nur wenn Licht und Finsternis sich auseinandersetzen, entstehen Farben. Diese beiden Pole sehen wir z.B. bei der Elektrizität(+,-), beim Magnetismus (Nord- und Südpol), bei der Fortpflanzung (männlich, weiblich). Auch im Raum gibt es die Schwerkraft und die bis heute nicht wissenschaftlich  anerkannte „Leichtekraft“.

Alle anderen uns bekannten Erscheinungen kann man mit diesen einfachen Feststellungen ableiten. Es braucht aber nie die Wellentheorie dazu, mit der man die Quantitäten der Farben, sehr gut beschreiben kann und technisch sehr gute Resultate erreicht. Man kann ja mit der erweiterten Newtontheorie sehr gute Farbfotos ausdrucken oder projizieren. Mit der Wellentheorie erklärt man heute die Farbentstehung und wird sich gar nicht bewusst, dass man mit ihr nur den Eisatz der Quantitäen oder mit der Technik messbaren Fakten beschreibt. Man bestimmmt in den unsichtbaren elektromagnetischen Feldern die verschiedenen Wellenlängen. Die Entstehung der Farben muss man als ganze Erscheinung auch mit der geistigen Umgebung, in der geistige Wesen wirken, aufzeigen. Dies war das Anliegen Goethes. Er war  und ist heute noch den Erklärungen der Wissenschaft voraus. Deshalb war er mit Recht so stolz auf seine Entdeckung.

Die Heilung des Menschen kann man viel besser mit der erweiterten Farbenlehre von Goethe verstehen, denn sie bezieht sich auf die Qualitäten der Farben, d.h. man kann die Wesen, die sich hinter den Farben und dem menschlichen Körper  verbergen und in der sichtbaren Welt entstehen lassen, begreifen.

Man kann jedoch auch mit den Farben Heilerfolge erzielen, ohne zu wissen, weshalb die Heilung geschieht.

Konkret: Lässt man Licht in einen finsteren Raum, wird es heller. Leitet man Licht durch ein Prisma, sieht man zuerst die warmen und kalten Farben, danach bei Verengung der Lichtquelle die Farben des  Regenbogens.

Für die Beschreibung der Details brauchte Goethe 40 Jahre. In einem Beitrag kann man daher nur Andeutungen machen.

 

Aber auch bei Goethe vereinigt sich Wissenschaft, Kunst und Religion, um sein Werk entstehen zu lassen. Das Denken, Fühlen und Wollen  müssen vom Körper nicht beeinflusst  in die materielle Welt eingreifen, um sie wirklichkeitsgemäss zu erklären. Bei Goethes Farbenlehre liegt sein Schwerpunkt beim Denken. Er erklärt ja die Entstehung der Farben. Diese Erklärung kann zu Therapiezwecken den Menschen auch heilen. „Nur was heilt, ist ja auch wahr.“ Daher sieht man die gesundende Wirkung der Farben auch im physisch-materiellen Körper.

 

 

 

Goethes Farbenlehre III

Zur Farb-Entstehung braucht es nicht nur das Licht sondern auch das Dunkle. Goethe sagt, das Licht „kämpfe“ in einem trüben Medium (Luft, Wasser, Linsen, Prismen usw.) mit der Finsternis. Mischt man statisch weiss mit schwarz, ergibt sich grau. Geschieht dies aber dynamisch, entstehen die Farben.

Licht wird für unsere Augen erst durch Reflexion an Materie (Staub) sichtbar. Es ist also eigentlich eine unsichtbare Qualität. Die Finsternis wird nie sichtbar, weil wir mit den Augen  im Dunkeln nichts sehen. Deshalb wird sie fälschlicherweise als Abwesenheit von Licht interpretiert. Goethe meint aber den „Kampf“ zwischen den Qualitäten des Lichts und der Finsternis. Mit der Delta Dynamik würden wir sagen, dass sich zwei Arten geistiger Wesen miteinander auseinandersetzen. Diese Auseinandersetzung ergibt dann die für unser Auge sichtbaren Farben.

Alle Farben gemischt geben nicht weiss (Lichtfarben) oder schwarz (Pigmentfarben) sondern immer grau. Es wird durch das Mischen aller Farben die Dynamik aufgehoben und das Licht und die Finsternis ergeben zusammen immer grau. Anders erklärt: Jede Farbe hat einen Dunkelanteil. Daher kann gar nie weiss entstehen weder bei den Licht- noch Pigmentfarben.

Bei einem breiten Lichtspalt, sieht man nur auf der einen Seite die kalten (violett, blau) und auf der anderen die warmen (gelb, rot) Farben. Die Regenbogenfarben mit in der Mitte grün erlebt man erst, wenn der Lichtspalt sehr dünn wird und sich blau und gelb zu grün mischt.

Die Regenbogenfarben, auf denen die Theorie Newtons aufbaut, sind demnach eine Folgeerscheinung. Sie bilden nicht das ursprüngliche Gesetz, wie die Anhänger Newtons noch immer behaupten.