Archive for the 'Erziehung' Category

Zentrierung IV

Die leichte und volle Dezentrierung

Die negative Seite des Schülers und der Schülerin zeigt sich ganz besonders bei den Dezentrierungsphasen. Der Schüler ist dann von der Übergangsphase in die Dezentrierung gesunken. Er wird immer stärker von aussen bestimmt. Die Vererbung und Erziehung lassen den Menschen ohne das Eingreifen seiner Persönlichkeit ausführen, was andere wollen. Es gibt auch Kinder, die eine gute Erziehung geniessen, aber durch ihre Vererbung trotzdem gewisse Syndrome wie Asperger und AD(H)S zeigen können. Ohne fremde Hilfe ist es sehr schwer oder sogar unmöglich aus der Negativspirale wieder herauszukommen. In der leichten Dezentrierung wird der Schüler von den unsichtbaren Strukturen seines Energiekörpers und seines physischen Körpers bestimmt, bei der vollen Dezentrierung von den Mustern des sichtbaren physischen Körpers.

 

Zentrierung III

Die Übergangsphase als Sinken in das vergangenheitsorientierte Bewusstsein

In der vergangenheitsorientierten Übergangsphase werden das früher normale Verhalten des Menschen, seine von den vier Körpern geprägten Charaktereigenschaften und seine von seinen unsichtbaren Körpern beeinflussten Erziehungsstrukturen beschrieben. Die Intellektualität, mit der man die Fakten so drehen kann wie es einem passt, gehört auch dazu. Die Strukturen des Seelenkörpers, des energetischen und physischen Körper bestimmen den Menschen. Bis zum 20. Jahrhundert wurde die vergangenheitsorientierte Übergangsphase unter anderem mit den vier Temperamenten gekennzeichnet. Mit den vier Temperamenten arbeitet man heute noch in der Rudolf Steiner Pädagogik.

Der Mensch lebt in seinem vergangenheitsorientierten Bewusstsein. Er ist so, wie seine Vererbung und Erziehung gewirkt haben. Man kann ihn mit den Temperamenten oder mit anderen Charaktereigenschaften beschreiben.

 

Zentrierung II

Die Übergangsphase

Man kann den allgemeinen Geist erleben und befindet sich dann in der Gegenwart.

Die Gegenwart oder Präsenz wird auch als stärkeres Leben in den elektromagnetischen Feldern bezeichnet.

Weil man noch nicht in der geistigen Umgebung gelangt ist, erlebt man seine ewige Individualität nicht. Vielleicht weiss man etwas darüber, aber man ist nicht sicher, ob der Mensch auch geistig ein ewiges Individuum ist. Wissenschaftlich kann man sie mit dem Rutschen in die elektromagnetischen Felder, den neuen Sinneswahrnehmungen, dem Entdecken der Spiegelzellen und des aufmerksamen Hirns und dem Gegenwärtig-Sein beschreiben. So entdeckt man auch die Aufmerksamkeitsmeditation, die nur in der Gegenwart aktiv vollzogen werden kann. Für die Medizin, den Sport und andere Berufe kann man nur mit seinem Willen mehr erreichen als man mit chemischen Hilfsmitteln wie Energie-Drinks, Ritalin und Doping erzielt.

In der Medizin wirkt die Aufmerksamkeitsmeditation mindestens gleich wie diverse synthetisch hergestellte Medikamente. Im Sport erzielen Wettkämpfer mit ihr bessere Resultate.

Das vergangenheitsorientierte Bewusstsein, das durch den Körper entsteht, wird um das gegenwartsorientierte Bewusstsein, das durch das Erleben in den Felder möglich wird, erweitert. Durch Selbsterziehung kann jeder das Gegenwartsbewusstsein zum Delta Bewusstsein wandeln und ist zentriert.

Im gegenwartsorientiertem Bewusstsein wird der Mensch in der Übergangsphase durch seine Aufmerksamkeit von der Aussen- und Innenwelt abgelenkt. Dann wird er vor allem durch die Gegenwarts-Strukturen seines Individualkörpers bestimmt. Sinkt er in tiefere Schichten ab, können Phänomene wie Legasthenie und Dyskalkulie oder sogar Syndrome wie ADS, ADHS, ASPERGER-AUTISMUS, AUTIMUS und diverse TICKS auftreten.

Viele der heutigen Gewalttäter, inklusiv der für den normalen Menschen unverständliche Amokläufer, können so erklärt werden.

Der heutige Mensch lebt meistens viel mehr in den elektromagnetischen Feldern als früher. In den vielen Zwischenstufen der Übergangsphase die schon zur Dezentrierung neigen, lebt der Mensch schon in der momentanen Gegenwart, ist sich seiner geistigen Individualität erlebnismässig aber noch nicht sicher. Seine Aufmerksamkeit wird von aussen und innen beeinflusst. Daher wird er beispielsweise von kleinsten Bewegungen, Tieren oder/und Geräuschen abgelenkt. Sogar Gedanken, Gefühle und Willensimpulse der anderen verunmöglichen seine Konzentration.

Die häufige Ablenkbarkeit ist auch der Weg zur gezielten Aufmerksamkeit oder zur Zentrierung! Ohne die Ablenkbarkeit in der momentanen Gegenwart zu erleben, ist es unmöglich in die ewige Gegenwart oder zum Delta Bewusstsein zu kommen.

Will der Mensch aktiv aufmerksam werden, setzt er das gelbe Aufmerksamkeitstool für sich selbst ein und verwendet es auch als Lehrer. Für seine noch nicht erwachsenen Schüler ist der Lehrer achtsam, macht aber seinen Schülern die Aufmerksamkeit noch nicht bewusst. Ein erstes Erwähnen und Üben der bewussten Aufmerksamkeit oder Achtsamkeit kann jedoch schon in der 9. Klasse beginnen. Beim Erwachsenen muss sie jedoch regelmässig gepflegt werden, um bewusst positiv eingreifen zu können.

Die Schüler können vom Delta Pädagogen bewusst oder  durch gewisse Situationen spontan zentriert werden. So leben gewisse Menschen wie Asperger-Autisten schon im Geist, können aber nur unvollkommen in ihren Körper eingreifen. Ob sie ein bewusstes Erlebnis ihres individuellen, ewigen Geistes haben, zeigt sich, wenn sie erwachsen werden und sich bewusst zentrieren können. Es werden ihre wahren Begabungen aber schon als Kind deutlich. Sie sind zentriert flexibel und freundlich. Je besser die Lehrperson seine Schüler zentrieren kann, desto mehr hat er die Möglichkeit, das in Ihnen verborgene Potential zu wecken.

Es liegt dann am erwachsen gewordenen Schüler, sich langfristig auf das in ihm steckende Niveau zu bringen und sich im Leben noch mehr zu entfalten.

Die drei Phasen des Menschen

Heute wechselt man immer schneller die Phasen. Dies kann mit Bewusstsein geschehen oder „es wird gewechselt“. Dies sieht und erlebt jedermann, wenn aufmerksame Menschen sehr  schnell ihre Konzentration verlieren und abschweifen. Im schlimmsten Fall werden sie dann unmenschlich und man hat Mühe, dieses Phänomen zu erklären.

Übergangsphase

Der Mensch in der Übergangsphase ist der normale Mensch. Er ist von seinen körperlichen Mustern und seelischen Strukturen abhängig (Vererbung, Erziehung, Temperamente usw.), kann ihnen verfallen oder kann sich von ihnen freischalten.

Dezentrierte Phase

Wenn seine Muster und Strukturen ihn bestimmen, spricht man vom ADHS oder ADS, von schweren Depressionen, von bourn out,  ist der Mensch ein Autist, wird von seinen Ticks beherrscht oder zerstört sogar sich selbst und seine Umgebung (Selbstmörder, Amokläufer, Selbstmordattentäter usw.). Er ist vollkommen dezentriert.

Zentrierte Phase

Er kann sich aber auch immer mehr zentrieren. Dann geht er den schmalen, aktiven Weg der Delta Dynamik. Er erlangt die verschiedenen Stufen der Freiheit und Liebe. Er überwindet in der zentrierten Phase seinen Egoismus und verzichtet freiwillig auf Macht. Die geistige Welt, in der er als ewiges Individuum lebt, ist Tatsache, kein Spekulationsobjekt. Für ihn gibt es nur noch eine Wahrheit, die sowohl im Geistigen als auch auf der Erde gesundmachend wirkt. Er lebt wahrhaft menschlich.

Muster und Strukturen des Menschen

Der sichtbare menschliche Körper ist ein Werkzeug des Menschen. Durch Bewegung, Stimmung, Vorstellung und Aufmerksamkeit können wir den Menschen erziehen. Es ist wichtig, dass wir auf den Menschen so einwirken, dass er die Freiheit immer besser entfalten kann und ihn nicht wie einen menschlichen Roboter behandeln. „Einstellen“ ist zwar bequem, aber man soll den Menschen zur Freiheit erziehen. Man darf ihn nie wie eine Maschine behandeln und kann sein Verhalten nie berechnen. Dies entspricht, wenn er individuell lebt, nicht der Statistik. Statistisch könnte er nicht geheilt werden und würde sterben. In Realität lebt er weiter, um nur ein Beispiel zu nennen.

Daher ist eine freiwillige Mitwirkung des Kinds immer nötig. Jedes Kind lässt sich gerne von der Lehrperson helfen und ist aktiv, wenn man es menschlich erzieht. Die Frage stellt sich nicht, wie man ein Kind motiviert. Vielmehr muss man wissen, wie das Kind menschlich erzogen wird, dass es seine ursprüngliche Motivation nicht verliert. Dazu dienen die Delta Karten.

Der Körper wird von Mustern und Strukturen durch Vererbung und Erziehung geformt. Dadurch besteht immer die Gefahr, dass man nur von den Mustern und Strukturen bestimmt wird. Die Selbstbestimmung des Menschen wird durch die Fremdbestimmung ersetzt. Bekannte Phänomene wie AD(H)S, extreme Temperamente und andere Schulschwierigkeiten können deshalb auftreten.

Die Lehrperson kann durch die permanente Arbeit an sich selbst die SchülerInnen so zentrieren, dass sie im Sinne der Delta Pädagogik erzogen werden können.

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