Zwei Arten von Krankheiten
Es gibt Krankheiten, die den menschliche materiellen Körper verhärten oder verspannen.
Bei diesen Leiden muss der Therapeut mit Auflösungskräften oder Kräften von aussen arbeiten.
Außerdem gibt es Krankheiten, die den Körper des Menschen auflösen. Der Therapeut setzt dann Verfestigungskräfte oder Zentrierungskräfte ein.
Die verschiedensten Therapien können heute eingesetzt werden. Wenn der Therapeut das Bewusstsein hat, weshalb seine Therapien wirken können, ist es für die Heilung besser. Er kann mit seinen Sinnen wahrnehmen, ob Verhärtungs- oder Auflösungskräfte die Oberhand bekommen haben. Er muss dann immer weniger mit „try und error“ arbeiten.
Das Wichtigste ist jedoch, dass der Therapeut mit seinem Delta-Wesen den Menschen behandelt. Er kann mit seinem Delta unterstützen, dass der Patient wieder ins Gleichgewicht kommt.
Wie muss der Therapeut sein Delta-Wesen einsetzen?
Das Delta-Wesen kennt zwei Bewusstseinszustände.:
Der erste Bewusstseinszustand
Einerseits ist der Mensch zentriert. Er konzentriert sich im Zentrum. Er befindet sich ichhaft im festen, physischen Körper.
Die Zentrierung bedingt ein Abstreifen der drei Seelen-Mützen. Der Mensch ist ganz bei sich. Er lebt im Jetzt und ist in einem konzentrierten, meditativen Bewusstsein.
Mit dieser Haltung oder diesem Bewusstsein drückt der Therapeut mit seinem Körper auf die verspannten oder verhärteten Stellen. Der Druck wird mit Gefühlen begleitet. Er nimmt mit seinen 12 Sinnen wahr, wie sich der Patient verhält.
Wenn Patient und Therapeut eine Wahrnehmungsmeditation machen können, wirkt das Delta Wesen des Therapeuten mit dem Delta-Wesen des Patienten zusammen. Der Patient heilt mit Hilfe des Therapeuten sich selbst.
Meistens spürt der Patient die heilende Kraft des Therapeuten als wohltuend.
Der zweite Bewusstseinszustand
Der Delta-Mensch hält sich mit hellem Bewusstsein auch außerhalb seines Körpers auf.
Er ist im flüssigen Zustand. Alles schwankt und bewegt sich. Die Gefühle können vom lch oder dem hellwachen Menschen beobachtet werden. In diesem Sturm der Gefühle ist der Delta Mensch der Herrscher oder hält sein Ich oder Delta von aussen. Er hat seine Mützen abgestreift und kann hellwach gezielt im Gefühls-Meer „surfen“. Er gerät nicht in einen Strudel und wird unter die Wasseroberfläche gezogen.
Als Therapeut kann der Delta-Mensch dem Patienten Badekuren, Farbtherapie mit Wasserfarben und Kneippkuren machen lassen. Dies sind nur einige Beispiele, die noch erweitert werden können.
Magische Heilung ohne Medikamente und äusseren Handhabungen
Der Therapeut kann jedoch innerlich seine Gefühle beherrschen, indem er seine Mützen aktiv und hellbewusst abstreift. Er gibt sich auch innerlich Halt, indem er von außen, kreisförmig sich gleichmäßig aus allen Richtungen stützt. Weil er im Außen tätig und auch im Körper des Patienten ist, spürt seine Tätigkeit auch der Patient unbewusst bis bewusst.
Für die Heilung verstärkend wirkt, wenn der Therapeut sich bewusst ist, dass auch Gott immer bei der Heilung mitwirkt. Eine tiefe, spirituelle Haltung verstärkt den Heilerfolg.
