Freude als Grundstimmung: Die Sinne im Körper als Verbindung zur Welt

Freude

Alle Aktivitäten in der Schule sollten von Freude begleitet sein.

Freude ist ein Zeichen, dass ein Ich-Wesen im gesunden Körper tätig ist.

Dieses Gefühl und andere werden bei einer rhythmischen Gestaltung des Tagesablaufs gefördert. Denn der Rhythmus (Lebensrhythmus) ist die Basis lebensfördernder Gefühle wie Vertrauen und Mitgefühl.

Die Kinder müssen in der Schule Lebensfreude erleben und von ihr gestärkt werden. Sie müssen freudige Erinnerungen mit ihrer Schulzeit verbinden, um diese aufbauenden Gefühle ins weitere Leben tragen zu können.

Aufbauende Gefühle wie Freude, Vertrauen und Mitgefühl müssen gepflegt werden. Dies wird durch gesunde Rhythmen beim Essen, Schlafen, Lernen usw. gefördert.

Freude und Gesundheit

Freude taucht in einem gesunden Körper, der ein lebensförderndes Umfeld in der Schule vorfindet, in der Seele auf. Wir können mit dem Lebenssinn, mit dem wir den Zustand des Körpers wahrnehmen, das Gefühl der Freude empfinden. Die Kinder fühlen sich in einem gesunden Körper wohl.

Wenn etwas nicht in Ordnung ist, zeigt sich dies bei Kindern oft als Bauchweh.

Wie wir heute wissen ist der Darm der Ort für seelische, unbewusste Erinnerungen. Man kann sogar annehmen, dass man mit dem Darm, der auch ein Darm-Hirn besitzt und von Nerven durchzogen ist, den Zustand unseres Körpers wahrnimmt.

Der Darm ist das Sinnesorgan des Lebenssinns, mit dem wir die Stimmungen des Körpers wahrnehmen können. Der Darm ist nicht allein für die Nahrungsverarbeitung zuständig, sondern ist auch ein Sinnesorgan. So wie mit den Augen die Aussenwelt wahrgenommen wird, kann der Mensch auch mit dem Darm den Zustand seines Körpers wahrnehmen.

Bsp. Darm und Hirn: Das Wort vergessen und gegessen hängen mit „essen“ zusammen. Das Hirn ist das Werkzeug mit dem sich etwas auch nicht merken kann. Der Darm dient der Nahrungsaufnahme. Wir „essen“ mit dem Hirn Gedanken, mit dem Darm Nahrung. Beide Organe sehen ähnlich aus. Sie sind gewunden.

Die Freude ist vom Körper-Zustand abhängig.

Wenn sich der Körper nicht genügend entwickeln konnte, taucht die Freude aus dem Seelenleben nicht auf, weil es keinen Grund zur Freude gibt. Das Kind ist freudlos, blass und kränklich. Durch den Mangel an Freude sucht sich das Kind als Kompensation Gelegenheiten, um einen Adrenalinkick zu erleben. Spass wird zum Ersatz für Freude.

In der Kinderentwicklung müssen die Entwicklungsgesetze gekannt werden. Dann werden die Kinder gefühlsvolle Menschen, die das Wohl der Erde nicht nur theoretisch im Auge haben können.

Der Körper des Menschen wird nach den Entwicklungsgesetzen, die im letzten Blog geschildert wurden, aufgebaut.

Transformation der Freude zu Glück

Glück ist die Transformation der Freude.

Das Glück ist unabhängig vom Körper.

Es kann auch mit einem defekten oder kranken Körper empfunden werden. Die Gefahr ist jedoch gross, dass man sich durch negative Emotionen als unglückliches Opfer fühlt.

Die Lehrperson als erwachsene Person kann sich auch in einem nicht optimalen Körper durch eigene innere Aktivität glücklich fühlen. Sie empfindet es als Glück, dass die Kinder in Freude lernen können.

Das Ich oder Delta des Erwachsenen kann sich seine Zukunft selbst schaffen. Es empfindet das Glück, auch wenn der Körper defekt ist. Statt zu jammern, ist es froh und glücklich, auf der Erde leben zu dürfen.

Das Glück muss der Mensch sich selbst durch seine Aktivität und sein Bewusstsein möglich machen.

Hilfe durch den Körper

Die Körper sind eine Hilfe zur Entwicklung des Ichs oder Delta, das in den Körpern „wohnt“. Diese verschiedenen Körper, die auf der Erde aus Materie und elektromagnetischen Wellen bestehen, werden gesamthaft als physischer Körper bezeichnet. Dieser physische Körper soll aber nicht abgleiten, erstarren und seinen lebensfeindlichen Einfluss ausüben.

Die Aufgabe darauf zu achten, dass der Körper des Kindes nicht erstarrt, liegt bei den Eltern, Lehrpersonen und anderen Bezugspersonen.

Der Körper des Kindes soll nicht verunmöglichen, dass sein Delta seinen Körper als lebensförderndes Instrument benutzen kann,

Als Erwachsener muss der Mensch die Verantwortung über seine Weiterentwicklung selbst übernehmen.

Die Lehrer und andere Erwachsene müssen schauen, dass der Körper möglichst lange beweglich bleibt und nicht erstarrt. Mit einem erstarrten Körper kann sich der Mensch immer noch bewegen, er hat aber vor allem eine mechanisch maschinelle Motorik. Dann ist eine individuelle Bewegung eines Delta-Menschen nur kurzzeitig sichtbar.

Das Eingreifen des Delta erkennt der Mensch am glücklich Sein oder der Freude des Kindes.

Als Erwachsener muss der Mensch die Verantwortung über seine Entwicklung selber übernehmen. Mit Aktivität und hellem Bewusstsein ist er der Bestimmer seines Schicksals. In Passivität ist er das Objekt von Anderen. Er fühlt sich als Opfer. 

Die bewusste Schulung der Sinne

Mit der Pflege und Schulung aller Sinne gelingt es, wahrzunehmen und nicht Illusionen zu verfallen.

Die zwölf Sinne verbinden die vier Welten (physische, energetische, seelische, individuelle) auf der Erde mit dem Ich oder Delta. Die zwölf Sinne ermöglichen einen Kontakt des Ich-Menschen mit der vierfachen Welt: Wir haben Sinne für die Körperwelt, die Energie- oder Lebenswelt, die Gefühls- oder Seelenwelt und die geistige oder Ich-Menschen Welt.

Der Körper als „Wohnung“ des Deltas, Ichs oder individuellen menschlichen Geistes

Die Körper sind eine Hilfe bei der Entwicklung für das Ich oder Delta, das in den Körpern „wohnt“.

Die verschiedenen Körper, die auf der Erde auch aus Materie und elektromagnetischen Wellen bestehen, werden gesamthaft als physischer Körper bezeichnet.

Dieser physische Körper soll begeisterungsfähig, beseelt, belebt und beweglich auf der Erde sein können.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert