Irdische Bewusstseinsstufen
Die zwei irdischen Bewusstseinsstufen – irdisches Zentralbewusstsein und irdisches Umkreisbewusstsein -, die wir im letzten Blogartikel mit dem Fest der Weihnachten und Ostern kennengelernt haben, können durch die Ich-Aktivität des Menschen auf der Erde in den Geist gehoben werden. Dann erfahren wir die himmlischen, geistigen Bewusstseinsstufen auf der Erde (Pfingsten und Johanni).
Aber auch ohne christlichen Hintergrund kann jeder Mensch, der sein Bewusstsein schärft, erleben und verstehen, in welche Sphären oder Welten er mit seinem Seelenkörper und seinem Individualkörper eintauchen kann.
Delta-Übungen
Die Delta-Übungen zur Stabilisierung und Bewusstwerdung können alle Menschen anwenden oder ähnliche Übungen aus ihrem Kulturraum praktizieren. Sie können dadurch die beiden Bewusstseinszustände in die Sphäre des Seelenkörpers und Individualkörpers heben.
Die entsprechenden christlichen Feste sind nun: Pfingsten und Johanni:
Pfingsten
Pfingsten ist das Fest der Geist-Seele.
Durch die seelische Geistsphäre kommt der Geist von vorne oder von rechts (der Richtung des rechten Arms) aus der Zukunft auf den Menschen zu. Das Zitat aus der Bibel „Der Geist weht, wo er will.“ (Joh 3,8) meint, dass wir nicht entscheiden können, ob wir vom (Heiligen) Geist erfüllt werden. Wir können uns nur durch unsere Lebensführung (sich um den Geist bemühen, Übungen zur Bewusstseinsentwicklung machen usw.) vorbereiten. Wir sind dann in der ersten Dimension oder der Sphäre des Geistig-Seelischen auf der Erde. In dieser Sphäre gilt die Freiheit. Deshalb können wir nicht erzwingen, dass wir geisterfüllt werden.
Seelen- oder Astral- oder Sternenkörper
Der Seelen- oder Astral- oder Sternenkörper geht bis ins All zu den Sternen. Seelisch können wir Raum und Zeit überwinden.
Empathie
Im erstarrten Seelenleib haben wir dazu die Spiegelzellen im physischen, sichtbaren Körper, um im elektromagnetischen Feld wahrnehmen zu können.
Wir können unsere empathischen Fähigkeiten verfeinern, d. h. wir können mit den Spiegelneuronen spüren, was den Anderen im Innern bewegt. Wir können ganz allgemein in unserer Umwelt im elektromagnetischen Feld wahrnehmen.
In der Quantenphysik wird das elektromagnetische Feld auch das Feld der Möglichkeiten genannt, weil das Wirken des Geistes verschiedene Möglichkeiten zum sich Offenbaren auf der materiellen Erde hat. Welche Variante sich verwirklicht, ist auch vom Menschen abhängig.
Das geistige Umkreisbewusstsein in der „Pfingstwelt“
Wenn wir uns bewusst üben und den erstarrten Seelenleib wieder zum beweglichen, göttlichen Seelenleib machen, sprechen wir vom gespiegelten Umkreisbewusstsein und sind bewusst in der 1. Dimension: Das Ich-Wesen wird nun hellbewusst, da wir unseren individuellen Geist erleben. Beim beweglich Machen des Seelenleibs sind wir wieder mit dem Göttlichen über das Unendliche verbunden, d. h. wir gehen ins Göttliche im Unendlichen und kehren wieder im Energieleib zum Ich-Punkt im physischen Körper (Regeln der projektiven Geometrie) zurück. Dieses geistige Umkreisbewusstsein können wir auch im elektromagnetischen Feld oder mit quantenphysikalischen Begriffen im „Feld der Möglichkeiten“ aufrechterhalten.
Wir können auf der materiellen Erde mit ihren elektromagnetischen Feldern den göttlichen Geist und die Freiheit erleben, wenn wir innerlich aktiv in der Gegenwart sind.
Für das Spiegeln in den Geist, können wir auch sagen, dass wir den göttlichen, beweglichen Geist mit nicht materiellen Sinnesorganen hellbewusst wahrnehmen können. Da wir dazu unsere Aktivität entfalten müssen, damit wir etwas wahrnehmen, hängt es von unserer Freiheit ab, ob wir innerlich aktiv werden oder passiv bleiben.
In dieser Welt des Denkens gilt die Freiheit.
Wir kommen nur als Ich-Mensch in die Sphäre der Freiheit. Bewusster Ich-Mensch werde ich nur durch bewusste, innere Aktivität.
Pfingsten kann auch das Fest der Freiheit genannt werden.
Die erste geistige Wahrnehmung ist das nicht manipulierte Denken, das auch ein Fühlen und Wollen ist.
Johanni
Johanni ist das Fest des Ich-Menschen.
Johannes der Täufer tauft als seelisch fortgeschrittener Mensch mit Wasser. Christus wird den Menschen mit dem Heiligen Geist taufen.
Der individuelle Geist oder das Ich kommt von oben, d. h. senkrecht zur Erdoberfläche.
Für alle Menschen ist Johanni auch das Lichtfest. Die Sonne steht am höchsten am Himmel. Der Tag ist am längsten.
Das menschliche, individuelle Ich oder Geist
„Die Begeisterung lodert lichterloh!“, in dieser Wortwahl finden wir den menschlichen Geist in „Begeisterung“, das Feuer oder die Wärme in „lodern“ und Licht in „lichterloh“.
Dazu der Anfang eines Gedichts:
Die Beziehung ist ein Feuer.
Am Anfang brennt es lichterloh,
die Flammen lodern heiß und meterhoch … .
Ein zweites Gedicht, wo auf die ursprüngliche Grösse des Menschen hingewiesen wird:
Schüren muß man das Feuer, wenn die Flamme lodern soll. Auch der Mensch braucht den Stachel, um seine Größe wiederzufinden.
(lebte im 4./5. Jh. n. Chr.), schrieb die berühmtesten indischen Dramen, wird noch heute als der größte indische Dichter verehrt.
Der Mensch lebt in der Gegenwart. Er wird sich bewusst, dass er ein Bewusstsein, das vom materiellen Körper unabhängig ist, haben kann.
Der Mensch braucht den „Stachel“ der Materie und der elektromagnetischen Felder wie im Gedicht von Kalidasa erwähnt, um sich als Ich-Wesen zu finden.
Er schafft sich ein Ich-Bewusstsein mit seinem Ich-Wesen. Er übt Konzentrationsübungen.
Er lässt sich aus dem Zukunfts-Strom oder der Umgebung von den Verstorbenen und den Engeln inspirieren. Er nimmt die Impulse, die auf ihn zukommen, ernst.
Durch die diversen Übungen ist er sensibilisiert, auf die Impulse im elektromagnetischen Feld zu achten. Weil er in der Gegenwart des Geistes oder des Ichs lebt, kann er auch unterscheiden, ob die Impulse verzerrt und vergangen sind, ihn manipulieren wollen, oder aus der Zukunft kommen und ihm helfen wollen das Leben zu meistern.
Anders gesagt: Beeinflusst und manipuliert das elektromagnetische Feld (inkl. die Materie) die göttlichen Impulse (von verstorbenen Menschen oder Engeln).
Er lebt hell bewusst in seinem Ich. Das Ich lebt im Zentral-Bewusstsein oder Umkreis-Bewusstsein. Der menschliche Körper befindet sich in der 3. Dimension, sein Geist oder Ich in der nullten Dimension. Er ist als Ich-Wesen auf der Erde in seinem Körper (3D) und überall im All (0D).
Der Mensch hat, wie im obigen Gedicht von Kalidasa, seine (ursprüngliche) Grösse – nun aber hell bewusst – wiedergefunden.
Der Mensch als bewusstes, göttliches Ich-Wesen ist eine riesige Macht auf der Erde und im All. Er ist stärker als alle Wesen, welche ihre Heimat auf der materiellen Erde und in der Welt der gottlosen elektromagnetischen Felder haben. Diese Wesen – im christlichen Kulturraum als Teufel bezeichnet – versuchen den Menschen so zu manipulieren, dass er sich allein (ohne Gott) auf der Welt fühlt.
