Begreifen und Erleben der drei göttlichen Sphären auf der Erde

Wenn der Mensch durch nicht manipuliertes Denken (das auch ein Fühlen und Wollen ist) den Abgrund, der ihn von den göttlichen Welten trennt, vollbewusst überquert, erlebt er drei göttliche Welten auf der Erde in seinem Körper.

1. Die Willenswelt (3D)

In der 3. Dimension hält er sich in der geistigen physischen Welt auf, die für materielle Sinne nicht wahrnehmbar ist. Es ist die Welt der Formen und Bewegungen auf der Erde. Dort kann er mit seinem Willen gestaltend auf der Erde wirken.

Mit den materiellen Sinnen leben wir in der festen, auch irdisch materiellen Welt und können sie wahrnehmen.

Der Mensch wirkt mit seinen Gliedmassen, die auch Maschinen bedienen können, auf der materiellen Erde umgestaltend.

In der Willenswelt bedienen wir uns auf der Erde in unserem Körper unseres Stoffwechsel-Gliedmassen-Systems.

Weshalb ist die heutige materialistische Naturwissenschaft nicht ganzheitlich?

Die Erde, auf der wir geboren werden, ist durch ihre Erstarrung sichtbar geworden. Heute weiss der Mensch durch die Naturwissenschaften, dass er auch auf der Erde im elektromagnetischen Feld lebt, das die Erde umgibt.

Das ganze Weltall ist aus Energie aufgebaut (elektromagnetischen Feld und seinem Pendant Materie).

Unser sichtbares Weltall ist jedoch nicht die Einheit.

Der Mensch gelangt erst zur Einheit, wenn er die göttlich geistigen Welten einschliesst. Ein Hinweis dazu zeigt uns die englische Sprache: Sky heisst Himmel. Es ist aber der Himmel, wo z. B. die Flugzeuge fliegen. Er ist ein Teil des materiellen Weltalls. Heaven heisst auch Himmel. Es ist aber die Sphäre, wo wir Gott, Engel und Verstorbene finden können. Er ist der ergänzende Teil. Sky und Heaven zusammen bilden die Einheit Gottes.

Auch die Erde ist vom Heaven durchdrungen. Jede materielle Dimension hat auch die entsprechende göttliche Dimension (irdisch: fest, göttlich: Erde/irdisch: flüssig, göttlich Wasser/irdisch: gasförmig, göttlich: Luft/irdisch: wärmeartig, göttlich: Feuer).

In der Antike hat der Mensch sie mit den vier alten Elementen bezeichnet.

Der Schwerpunkt wurde auf die von Gott geschaffene Welt gelegt.

Heute wird im Materialismus der Schwerpunkt auf die geistentblösste Erde gelegt. Die göttliche Erde ist durch den Einfluss der anti-göttlichen Mächte in der Materie erstarrt und sichtbar oder im elektromagnetischen Feld als Wellen aufgelöst und unsichtbar.

Aber auch heute kann die Ganzheit wieder mit dem alten fünften Element – der Quintessenz oder dem Dodekaeder – bezeichnet werden. Das Dodekaeder besitzt 12 Flächen, die aus gleichgrossen Fünfecken bestehen. Das Fünfeck oder der Fünfstern ist seit langem (siehe der vitruvianische Mensch von Leonardo da Vinci) das Zeichen für den irdischen Menschen. Die 12 Flächen weisen auf mit den 12 modernen Sinnesorganen aus 12 Richtungen oder mit 12 Qualitäten wahrgenommene Welt hin (12 Sternzeichen, 12 Monate des Jahrs).

Ganzheit

Das 5. Element ist wirklich eine Zusammenfassung des göttlichen Weltalls, in dem Gott den Menschen als sein Ebenbild geschaffen hat.

2. Die Gefühlswelt (2D)

In der 2- Dimension hält er sich in der geistigen lebendigen Welt auf, die für materielle Sinne nicht wahrnehmbar ist.

Mit den materiellen Sinnen leben wir in der flüssigen, irdisch materiellen Welt und können sie wahrnehmen. Ebenso erleben wir in unserem seelischen Innenraum (auch im elektromagnetischen Feld) die Gefühle und Emotionen. Durch die Spiegelneuronen realisieren wir, dass die Gefühle und Emotionen auch in der Aussenwelt wahrnehmbar sind. Wir nehmen auch das andere Ich wahr.

Mit unseren 12 Sinnen nehmen wir sowohl die Aussen- als auch die Innenwelt wahr.

In seinem seelischen, göttlichen Innenraum erlebt er die Welt als bewegliche, sich rhythmisch verändernde und in Tier und Mensch beatmete Welt.

Das Fühlen, das entsteht im rhythmischen Leben durch zusammentreffen der Luft in der Atmung und des Wassers im Blut.

Jeder Mensch atmet auf die gleiche Art. Er fühlt mit den vier Haupt-Gefühlen in der Gegenwart.

Der Rhythmus gibt jedem Menschen Lebenskräfte.

In der Gefühlswelt brauchen wir als Werkzeug auf der Erde in unserem Körper unser Atem-Rhythmus-System.

3. Die Gedankenwelt (1D)

In der 1- Dimension hält er sich in der geistigen, seelischen Welt auf, die für materielle Sinne nicht wahrnehmbar ist.

Mit den materiellen Sinnen leben wir in der gasförmig irdisch materiellen Welt und können sie wahrnehmen. Ebenso erleben wir in unserem seelischen Innenraum (auch im elektromagnetischen Feld) Gedanken und Assoziationen. Durch die Spiegelneuronen realisieren wir, dass die Gedanken und Assoziationen auch in der Aussenwelt wahrnehmbar sind. Wir nehmen auch das andere Ich wahr.

In seinem seelischen, göttlichen Innenraum erlebt der Mensch die Welt als lichthaft.

Mit seinen Neven (auch Gehirn) und Sinnen erlebt er unbewusst die Welt als gedanklich durchdrungene und wahrnehmbare Welt.

In der Gedankenwelt benützen wir als Tool unser Sinnes-Nerven-System in unserem Körper.

Ich nehme bei den drei Welten für die einzelnen Systeme die Bezeichnungen von R. Steiner.

Die Seinswelt (0D)

Mit seinem Kern oder Ich-Wesen, das keinen Ort, sondern einen Zustand beschreibt, wirkt der Mensch mit seinem Körper in allen drei Welten auf der Erde.

Mit den materiellen Sinnen leben wir in der irdischen Welt und können sie erkennen.

Er ist ein Ich-Wesen und lebt auf der Erde in der göttlichen Welt, wo sein Ego und andere Einflüsse von aussen, ihn nicht manipulieren können.

Mit den materiellen Sinnen leben wir in der wärmehaft materiellen Welt und können sie wahrnehmen. Ebenso erleben wir in unserem seelischen Innenraum im elektromagnetischen Feld unser Ego. Durch die Spiegelneuronen realisieren wir, dass wir mit unserem Ich auch in der Aussenwelt wahrnehmen können. Wir nehmen daher auch das andere Ich wahr.

In der Seinswelt auf der Erde haben wir unser Immun-System nötig, um unseren Körper gesund zu erhalten.

Wenn wir auf der Erde abstumpfen oder esoterisch „abschwirren“ kann unser Ich nicht mehr seinen Körper eingreifen. Das Ich wird zum Ego. Anders gesagt: Wenn wir unser Immunsystem schädigen, erstarren lassen usw. kommt nur noch unser Ego zur Geltung, das den ewigen Ich-Geist verleugnet und vergangenheits- und körperorientiert ist. Es kann nicht mehr wirklich Neues auf der Erde entstehen. Wir sind nicht mehr frei und können uns nicht mehr menschlich entfalten.

Die Wohnorte des Menschen auf der Erde

Als Ich-Wesen oder Geist lebt der Mensch in der göttlichen Seinswelt auf der Erde in seinem Körper. In dieser existiert er bis zu seinem Tod auf der Erde.

Da diese Seinswelt in 0D (also kein Ort, sondern ein Zustand ist, durchdringt und wirkt sie in allen Welten – auch den Geistig-Göttlichen.

Durch die Wellen im elektromagnetischen Feld wird sein Ich-Wesen oder Geist mit den materiellen Sinnen (Spiegelneurone) auch für andere Menschen wahrnehmbar.

Danach ist sein Wohnort die geistige Welt (im Christentum der Himmel, im Judentum die Ewigkeit oder das ewige Leben, im Islam der Paradiesgarten, im Buddhismus und Hinduismus das Nirwana usw.)

Freiheit

  1. Als Ich im Seelenkörper oder als Geist-Seele lebt der Mensch in der göttlichen Gedanken-Welt, die auch auf der Erde ist. Dort ist er im Denken frei.

Durch die Wellen im elektromagnetischen Feld werden seine Gedanken mit den materiellen Sinnen (Spiegelneurone) auch für andere Menschen wahrnehmbar.

Gleichheit

2. Als Geist-Seele im Leben lebt der Mensch in der göttlichen Lebens- oder Gefühlswelt, die auch auf der Erde existiert. In dieser Gefühlswelt ist er gleich wie alle Menschen.

Durch die Wellen im elektromagnetischen Feld werden seine Gefühle auch für andere Menschen mit den materiellen Sinnen (Spiegelneurone) wahrnehmbar.

Sozialität

3. Als Geist-Seele in der geformten und bewegten physischen Welt lebt der Mensch in der göttlichen, irdischen Welt. In der göttlichen irdischen Welt, die auch auf der Erde zu finden ist, lebt der Mensch sozial und handelt nachhaltig. Er teilt die Ressourcen auf, dass sie für alle Menschen reichen.

Durch die Materie wird der Mensch mit materiellen Sinnen wahrnehmbar.

Der Weg in immer dichtere Welten auf der Erde

Der Weg in immer dichtere Welten (Luft, Wasser, Erde) auf der Erde geht vom Denken, zum Fühlen und zum Wollen oder Handeln. Der Mensch geht durch die Sphäre der Freiheit im Denken, der Gleichheit im Fühlen und der Sozialität im Wollen.

Der Weg des Denkens und der Weg der Erfahrung

Das Ich kann auch wach mit dem Denken und wach mit den Erfahrungen im Körper auf der Erde Folgendes erleben und erfahren:

Der Mensch kann im Denken frei, im Fühlen gleich und im Wollen sozial sein, wenn er den göttlich-menschlichen Zielen folgt.

Der anti-göttliche Weg

In der materiellen (Atome und elektromagnetische Wellen) Welt können wir in den Abgrund gezogen werden und uns von Gott entfernen. Wir können von den materiellen Mustern (Gene) und den Strukturen der elektromagnetischen Wellen (Erziehung, Emotionen) beherrscht werden. Dann bestimmt uns unser vererbter Körper und unsere erlebten und anerzogenen Emotionen. Wir sind nicht frei. nicht individuell und wirken mit unserem Ego. Wir verfolgen Familien-, Staats und „Rassen“-Ziele. Wir sind Sklaven verschiedenster Gruppen.

Der göttliche Weg

Jeder Mensch, der aufgewacht und aufmerksam ist, will diesen göttlichen Weg in Freiheit gehen.

Wenn zudem der Mensch den göttlichen Gesetzen gemäß aufgewachsen ist, hat er keine Probleme mit diesem Weg.

Ein Kommentar

  1. Lieber Hanspeter

    herzlichen Dank für den Hinweis auf deinen Blog. Sehr interessant, da habe ich noch einiges zu Verarbeiten. Ich freue mich auf unsere nächste Begegnung bei der ich sicherlich einige Fragen klären kann. Ruth

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