Wir Menschen sind unbeweglich im Denken, Fühlen und Handeln oder Wollen geworden. Es zählt nur noch die Geschwindigkeit und Speichermenge.
Unsere Sprache nimmt immer mehr Bilder aus der Computerwelt auf. „Man speichert etwas ab, das Gehirn wird mit der Hardware eines Computers verglichen, das Gedächtnis mit dem Speicher ….“ Es gibt sogar Menschen, die sich wie ein schlechter, sehr langsamer Computer empfinden. Sie erleben die Welt als Bio-Roboter, die viel besser organisiert werden kann von Computern. So wurde der Begriff „Künstliche Intelligenz“ geprägt.
Im Film „Ermächtigte Genetik (Innere Evolution) with Bruce Lipton (March 16, 2020)“ im Internetportal Gaia sagt Bruce Lipton Folgendes: „Unsere heutige Zivilisation ist die Zivilisation der materialistischen Wissenschaft. … Wir haben das Gefühl durch einen starren Glauben zu wissen, wie die Zivilisation, das Universum funktioniert…Die Wirklichkeit eines starren Glaubens führt zu Krisen ,,, Nichts im Universum bleibt gleich, alles verwandelt und bewegt sich ständig, ….. Sich dieser Herausforderung nicht zu stellen, lässt eine Zivilisation untergehen.
Stimmen wie die von Dr. Bruce Lipton gibt es unzählige.
Die Künstliche Intelligenz (KI)
Der Mensch hat im Laufe der Zeit immer mehr den Denkakt oder seine Aktivität im Denken vergessen. Er schaut nur noch mit Bewusstsein auf den Denkinhalt, der erinnerbar oder von Computern «gespeichert» werden kann. So ist man mit dem Denken in die Vergangenheit gerutscht. Man denkt im Jetzt nur noch vergangene Muster und Strukturen.
Der Mensch hat die echte Zukunft und die ewige Gegenwart vergessen oder verdrängt, weil er sich nicht mehr als individuelles, ewiges geistiges Wesen mit einer echten Zukunft erleben kann. Der Mensch will nicht seine Aktivität beim Denken anerkennen. Das Denken besteht nur noch aus dem Inhalt.
Heute wird der Denk-Inhalt durch Computer gespeichert und neu arrangiert. Die KI ist entstanden. Statt göttlich-menschlichem Geist im Denkakt gibt es die antigöttliche Intelligenz des Computers. Sie wird Künstliche Intelligenz genannt. Sie ist nur vergangenheitsbezogen und nicht echt kreativ.
Es gibt nur die Wahlfreiheit zwischen den Fakten, die materiell oder in den elektromagnetischen Feldern existieren. Das Denken wurde mechanisch starr statt beweglich, dafür aber blitzschnell. Es landete im Toten und erstarrte. Alles wurde vergangenheitsorientiert und unfrei. Es entstand die Technik. Sie hat keine Gefühle. Die Computer wurden erfunden und mit ihnen die Künstliche Intelligenz. Sie ist eine anti-göttliche Intelligenz. Sie kennt nur eine Pseudo-Kreativität. Sie arrangiert alte Fakten durch Zufall neu. Sie extrapoliert die Vergangenheit in die Zukunft.
So ist die Zukunft nur die Weiterführung der Vergangenheit.
Heute ist man so tief gefallen, dass man in der Corona-Krise die Fakten bewusst verfälscht. Die unbewusste Lüge des Materialismus wird heute zur bewussten Lüge. Die Seriosität der materialistischen Wissenschaft wird damit zerstört.
Es findet heute kein Kampf von normalen Menschen, sondern von unsichtbaren Wesen (früher als Dämonen bezeichnet) gegen die Menschen statt.
Deshalb muss man mit geistigen Waffen kämpfen. Denn der göttliche Geist verschwindet von der Welt, wenn er nicht bewusst von Menschen auf der Erde gedacht wird.
Künstlerische Brücke zwischen Materie und Geist
Es gibt eine Zone im Menschen, wo er seelisch ist. Er kann menschlich denken, fühlen und wollen oder handeln. Sein Denken ist noch nicht intellektuell und unbeweglich geworden. Dasselbe gilt für sein Fühlen und Wollen. Er lebt noch ganz als menschliche Geist-Seele.
Das Fühlen verbindet den Geist mit dem Körper.
Ohne Fühlen als Seeleneigenschaft würde die Mitte zwischen menschlichem Geist und Körper fehlen.
Der Mensch bildet mit seiner Geist-Seele auf der Erde in seinem Körper diese dynamische Mitte. Die Atmung bringt beim Einatmen den Sauerstoff ins Blut. Da der Blut- und Atemrhythmus beim gesunden Menschen 4:1 (4 Pulsschläge auf eine Atmung) ist, verbindet sich der Sauerstoff mit dem Blut, das pulsierend vom Herzen durch den Körper rhythmisch fliesst. Das Rhythmische des Herzens hängt mit dem Rhythmischen der Lunge zusammen.
Dies ist die körperliche Ebene.
Die Körperströme (Blut und Luft) fliessen rhythmisch.
Im Seelischen tauchen Gefühle auf und unter.
Die Atmung wird tiefer, weil echte Gefühle Zeit brauchen, um zu entstehen und zu vergehen. Bei einer flachen oder „kopfbetonten“ Atmung können nur intellektuelle Emotionen entstehen, die sofort da sind und den Menschen beherrschen können.
Die eigentlich tiefe Atmung, welche beim gesunden Menschen zu sehen ist, ist immer mit Gefühlen verbunden. Sie zeigen uns, wie wir auf unsere Umgebung wirken. Diese Gefühle sind nicht „getaktet“. Sie sind menschlich oder künstlerisch rhythmisiert. Sie passen sich den Begebenheiten an.
Durch den gesunden Menschenverstand (er hat auch das Fühlen und Wollen in sich) und /oder durch das bewusste Läutern der Seele kommt man wieder von den „kopfigen“ Emotionen zu den echten Gefühlen oder in die menschlich göttliche Sphäre. Der Mensch atmet wieder tiefer. Der Mensch erringt sich wieder die echte Zukunft, die echte Kreativität in Freiheit. Sein Denken ist nun lebendig.
Durch das bewusste tiefere Atmen verbindet der Mensch seinen Geist besser mit seinem Körper. Dadurch kann er den Intellektualismus unterbrechen und besonnener werden. Der Mensch findet wieder seine Mitte. Er ergreift seinen Körper nicht nur intellektuell, sondern macht echte Gefühle möglich.
Durch diesen Vorgang ist jeder Mensch ein Künstler.
Zitat aus dem Internet: „Der weltberühmte Satz wurde von Joseph Beuys geprägt und zwar nicht weil ihm das künstlerische Feingefühl fehlte, um zu erkennen, dass es noch lange nicht so ist, sondern weil er von einem Zusammenleben träumte, das nicht von (wirtschaftlichen) Sachzwängen, sondern von ästhetischen Gestaltungsimpulsen freier Menschen geprägt ist.„
In den individuellen menschlichen Geist kommen
Wenn wir aktiv unser Fühlen steigern, heben wir die Gefühle ins Geistige. Wie sind auf der geistigen Ebene angelangt. Wir denken vollbewusst und werden nicht manipuliert. Dieses Denken ist auch ein Fühlen und Wollen im Geistigen.
Das Leben ist nicht nur eine komplizierte Anordnung von Atomen, sondern eine eigene seelische Sphäre zwischen lebloser Materie und Geist.
Auch das Fühlen und Wollen des Menschen ist vom Leben durchdrungen. So wird beim Menschen die Materie oder sein physischer Körper belebt und Gefühle entstehen im Jetzt zwischen Körper und Geist.
Der Körper bewahrt seine Gefühle als Emotionen auf. Mit den Augen sieht man aber nur die einzelnen Zellen. Verspannungen und andere Krankheitsherde weisen auf anti-göttliche Emotionen hin, die im menschlichen Körper ihre zerstörerischen Keime legten. Mit gewissen Übungen können die Gefühle der Vergangenheit wieder hervorgeholt und bewusst verwandelt werden, damit sie nicht als Traumas das Leben behindern.
Mit dem Künstlerischen, das zwischen Denken und Wollen entsteht, kann man den Menschen als Kind Gottes beschreiben. Das Künstlerische ist die Brücke zum Geist. Rhythmus von Atem und Blut und tiefere Atmung lassen halbbewusst Gefühle entstehen, statt in die Tiefe des Abgrunds zu gleiten, wo wir von Emotionen beherrscht werden.
Echte Freiheit und Kreativität im Denken und Handeln erlangt man nur durch seine Denk-Aktivität.
Man entdeckt bewusst den Denk-Akt oder das aktive, klare Schöpfen aus dem Geist.
Zusammenfassung: Spiel und Kunst
Beim Denken in der obersten Sphäre gleitet man sehr schnell in den Intellekt ab und wird zynisch, gescheit und unbeweglich, erstarrt.
Beim Willen in der untersten Sphäre kann man sehr schnell in die Instinkte fallen und verhärtet in ihnen.
Im Fühlen bleibt man im Jetzt menschlich. Es ist die Sphäre des Spiels und der Kunst.
