Die Verwandlung des Bewusstseins als Willensschulung

Die zwölf Sinne

Um das Delta Bewusstsein zu erreichen, muss man seinen ganzen Körper schulen. In ihm finden wir auch unter anderem die Sinnesorgane. Sie haben alle neben dem Materiellen auch einen Anteil, der in den elektromagnetischen Feldern liegt. Um diesen zu verstehen, müssen wir die Gesetze der Quantenphysik kennen.

Man kann, um die Umwelt wahrzunehmen, die 12 Sinne einsetzen. Normalerweise ist das Denken bewusst, das Fühlen halbbewusst und das Wollen unbewusst. Unser Ziel ist es aber, hell bewusst zu denken, zu fühlen, zu wollen und die 12 Sinne so zu gebrauchen, dass sie ein optimales Werkzeug zum Erfassen der materiellen Welt sind.

Wichtig ist jedoch, dass wir in allen Sinnen hell bewusst sind.

Bei der Schulung der Sinnesorgane wird der Schwerpunkt vom Wollen, zum Fühlen und zum Denken verschoben, denn es gibt 4 Willens- oder Körpersinne, 4 Gefühls- oder Seelensinne und 4 Denk- oder Geistessinne.

Die 12 Sinne, die man in körperliche, seelische und geistige Sinne einteilen kann, sind:

Tast-, Lebens-, Eigenbewegungs-, Gleichgewichts-Sinn

Geruchs-, Geschmacks-, Seh-, Wärme-Sinn

Gehör-, Wort-, Empathie- oder Gedanken-, Delta- oder Ich-Sinn.

Die Sinneswahrnehmung

Der Mensch kann unbewusst bis bewusst denken, fühlen und wollen. Wenn er sich weiterentwickelt, kann er unter dem Einsatz seines individuellen Willens sogar hell bewusst oder aufmerksam sein. Dann erlebt er, dass er ohne Einsatz  seines Denkens, Fühlens und Wollens nichts wahrnimmt.

Wahrnehmen ist immer eine innere Tätigkeit der Seele und des Geistes und eine äussere Tätigkeit der Sinnesorgane.

Man nimmt die Welt immer mit mehreren Sinnen wahr. Die 12 Sinne erfassen die Sinneswelt in 12 Aspekten. Fällt ein Sinn durch eine Krankheit oder einen Unfall aus, können wir mit den verbleibenden Sinnen immer noch die ganze  Welt wahrnehmen, weil unser Denken die Welt auch mit weniger Sinneseindrücken in dem Sinn erzeugen kann, dass wir eine richtige Wahrnehmung von ihr haben.

Mensch – Tier

Der Mensch hat im Vergleich zu den Tieren gewisse Sinnesorgane gröber ausgebildet, kann aber mit Hilfe seiner Technik und mit einer bewussten Sinnesschulung die Welt genauer mit einem wachen bis hell wachen Bewusstsein „herstellen“. Mit seinem Delta- oder Ich-Sinn hat er noch die Möglichkeit auch sinnlich wahrzunehmen, ob er individuelle Wesen, die einen irdischen Körper besitzen oder körperliche Wesen, deren Geist nicht individuell auf der Erde verkörpert ist, vor sich hat.

Man spricht eben vom Menschen und vom Tier.

Den Empathie oder Gedanken-Sinn haben die Tiere als seelische Wesen auch, aber unindividuell ausgebildet. Denn sie können empfindend wahrnehmen, wie das Gegenüber will, fühlt und denkt.

Dies erklärt auch, dass der Mensch gewalt- und angstfrei die Tiere als Tierflüsterer dressieren kann. Auch wird ein Mensch, der Angst hat, von z.B. Hunden öfter gebissen als ein furchtloser Mensch usw.

Mit dem Empathie-Sinn kann man ja ebenfalls als Mensch die unsichtbaren Ausstrahlungen der anderen Tiere und Menschen sehen und entsprechend reagieren.

Pädagogik

Wenn eine Lehrperson ihren Delta- oder Ich-Sinn, ihren Empathie-Sinn und alle anderen Sinne schult, kann sie die SchülerInnen besser erziehen und unterrichten, weil sie auch die unsichtbaren Einflüsse wahrnimmt und dann besser und schneller reagieren kann.

Sinnesschulung

Als Mensch mit einer Geist-Seele beginnen wir am besten mit der Schulung der Gefühls- oder Seelensinne. Wir können lernen, z.B. die Augen, die Nase und die Zunge besser ein zu setzen. Wenn wir diese bewusst einsetzen können, gelingt uns auch das hell bewusste Wahrnehmen mit den Denk- oder Geistessinnen besser. Wir können dann exakter empfinden und wissen, welche Gefühle uns ein Mensch oder ein Tier entgegenbringen. Am Schluss können wir noch ein helles Bewusstsein in die Willens- oder Körpersinne bringen. Mit diesen Sinnen können wir z.B. unsere Bewegungen, unsere Lebensenergie und die Beschaffenheit verschiedener Objekte feststellen.

Mit allen Sinnen erleben wir die Welt nicht nur als Kombination von toten Molekülen, sondern erfassen die Wichtigkeit von geistigen, individuellen Bewegungen und Stimmungen, die auch seelisch erfüllt sind.

 

Handeln

Man kann in die Welt auf Grund seiner Sinneserlebnisse eingreifen, indem man auf sein Denken, Fühlen und Wollen hell bewusst achtet. Mit anderen Worten verwandelt man sein Bewusstsein in ein hell bewusstes und verändert die Welt in diesem Sinn.

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