Übungen mit der unsichtbaren Seele

Der Seelen-Körper als Innenraum

 

Der Seelen-Körper als Innenraum

 1. Dezentriert

Der Mensch ist auch ein Seelenwesen. Er hat aber noch einen sehr grossen unbewussten seelischen Anteil, von dem er bestimmt wird.

So werden z.B. in der Seele Emotionen durch Politiker, von der Wirtschaft (Werbung) und religiösen Führern aufgepeitscht. Viele Emotionen werden verdrängt. Sie bestimmen den Menschen aus dem Unbewussten.

Beispiele, die zu Dezentrierung führen können oder sie voraussetzen:

  • Man wird auf seine Emotionen angesprochen und handelt nur oberflächlich und schnell oder gar nicht.
  • Es wird verhindert, dass der Mensch mit seinen tiefen Gefühlen die jeweiligen Situationen begleitet und gerecht, mitleidsvoll und willensstark reagiert,
  • Man ist getrieben und oberflächlich.
  • Die Konzentration ist sehr klein.
  • Man hat keine Lust, sich genau auf einen Sinneseindruck zu fokussieren.
  • Der Mensch ist seelisch abgestumpft und desensibilisiert.
  • Man hat Angstzustände und ist ev. geschockt.
  • Man ist zynisch.
  • Man denkt und handelt intellektuell.
  • Man zeigt seine Überheblichkeit.
  • Man hat Selbstzweifel.
  • Man ist unbeherrscht und wird von Emotionen überschwemmt.
  • Man kann sich äusserlich noch beherrschen, wird aber von Assoziationen (gedankliche Emotionen wie Zynismus, Intellekt, Zwänge, starre Eselsbrücken, Ohrwürmer, Gedankenmühle, … ) bestimmt.
  • Man folgt gewissen Strukturen und handelt mechanisch.
  • Man hat keine Emotionen und Gefühle und ist eiskalt.
  • Man wird von zu vielen Emotionen überschwemmt und wird oft zum Schwärmer.
  • Die Technik ermöglicht uns, unsere Emotionen zu geniessen (Filme, Musik, Sportgeräte, Fahrzeuge usw.). Sie holt oft Emotionen aus unserer Seele, die wir ohne sie nicht hätten und die uns letztlich schaden.
  • Der Mensch wird durch den Einsatz der Technik bestimmt.
  • Man ist süchtig. Die emotionellen Reize müssen immer grösser werden, um einen körperlich seelischen Effekt zu erzielen (chemische, technische, körperliche  – Motorik – Drogen).

Emotionell zu handeln und nicht seine tiefen Gefühle sprechen zu lassen, ist immer krankmachend und ungesund.

 

2. Zentriert

Der Mensch ist ein aufmerksames Seelen- und Gefühlswesen, das nicht nur die normale Sinneswahrnehmung für die äusseren Tatsachen besitzt, sondern sein Bewusstsein so verwandelt, dass er auch seinen Seelenkörper und den der anderen wahrnehmen kann und  von Zeit zu Zeit zum Delta Bewusstsein gelangt.

Er verwandelt seine Emotionen zu Gefühlen, die durch die Ausbildung seines Seelenkörpers entstehen.

Beispiele, die zu Zentrierung führen können oder sie voraussetzen:

  • Man ist aktiv, vollbewusst und aufmerksam.
  • Man strahlt Sicherheit aus.
  • „Stille Wasser sind tief“.
  • Man ist selbstsicher und schwankt nicht seelisch.
  • Man ist gefühlsdurchdrungen.
  • Man ist immer dankbar, gut gelaunt und hat Zeit für das Wichtige.
  • Durch die bewusste und gute Ausbildung seines Seelenkörpers steigert man sein Lebensgefühl und nimmt mit allen Sinnen genau wahr.
  • Wichtig ist das bewusste seelische Leben.
  • Man ist menschlich, aber bestimmt, konsequent.
  • Man benutzt die Technik, wo sie dem Menschen hilft.
  • Der Mensch bestimmt den Einsatz der Technik, nicht umgekehrt.

Wir sind immer  im Gleichgewicht, d. h. wir lassen uns von Emotionen nicht beeinflussen. Wir sehen sie im Körper aufsteigen, werden aber von ihnen nicht bestimmt.

Nur durch individuelles Handeln kann man die Seele so gestalten, dass ein Mensch gesund bleibt  oder wird. Für diesen Prozess muss mit der Seelenenergie möglichst gut umgegangen werden:

Folgende Übungen kann man durch zahllose eigene beliebig ergänzen. Die Angegebenen sollen nur als Beispiele dienen.

Übungen zur Stärkung seines Seelenkörpers

Bei den Übungen wird von uns immer unser menschlicher, individueller Geist (Delta oder Ich) mit vollem Bewusstsein eingesetzt.

 

Die Freiheit wird durch das Bewusstsein auf der Erde erst möglich. Denn die Gedanken sind am Anfang nicht zwingend. Man ist frei, sich vorzustellen, was man will. Mit seinem Körper, der auch feste Knochen besitzt, kann man seine Vorstellungen auf der Erde im Materiellen verwirklichen.

 

Beim Ausüben der verschiedenen Übungen, bringt man bewusst sein Gefühl und seinen Willen so ins Spiel, dass der Körper sich nicht ablenkend und negativ einmischt. Man bewahrt seine in den Vorstellungen errungene Freiheit auch bei seinen Handlungen. Erst jetzt ist man in seinem Denken, Fühlen und Wollen frei.

 

Der menschliche Körper

 

Übungsblock 1:

 

Erlebe deinen Atemrhythmus und Herzrhythmus (Puls)! Welcher Pol (Einatmung oder Ausatmung, systolischer oder diastolischer Blutdruck) entspannt?

 

Atme bewusst tief und langsam! Beruhige deinen allzu schnellen Puls!

 

Vermeide Sinnesreize in Erlebnissen, die dich aufregen und aus dem Gleichgewicht bringen!

 

Lass dich nicht „stressen“!

 

Vermeide verschiedene Suchtmittel, die dich destabilisieren!

 

Benutze die Technik wie Filme, CDs und ganz allgemein den Computer nicht, um in Ersatzwirklichkeiten zu leben!

 

Die menschliche Seele

 

Durch genaues Beobachten, wann und wie unser Ego durch die Technik (schöne und schnelle Autos, teure Geräte usw.) aufgebläht wird, kann man ihren negativen Einfluss auf die Seele verringern!

 

Immer, wenn der Mensch einen Wunsch hat und sich ein Ziel  setzt, geht man von der Zukunft aus. Man verhält sich in der Gegenwart so, dass man seine Vorstellungen, die in der Zukunft liegen, entgegenlebt. Die Zeit wird also von der Zukunft her bestimmt. Nur der Mensch kann dies bewusst einsetzen, weil er mit seinen Gedanken und Gefühlen auch bewusst in der Vergangenheit und Zukunft leben kann. Das Tier lebt immer in der Gegenwart und ist dem Menschen ausgeliefert, d.h.zum Beispiel, dass das Überleben der meisten Tiere vom Verhalten der Menschen abhängig ist. Seine Vergangenheit und seine Zukunft wirken durch den ganzen  Körper inklusive Gehirn als Instinkte und Triebe. Die Erziehung und Lebenserfahrung prägen auch das Gehirn und somit das Verhalten der Tiere. Die Prägungen geschehen jedoch immer unbewusst.

Der Mensch ist ein Wesen, das seinen Körper wie die Tiere brauchen kann. Er wird auch von seiner Umwelt geprägt. Alles, was man beim Studium der Tiere entdeckt, gilt auch beim Menschen, da er auch tierische Anteile hat. Wenn man im Menschen nur seinen tierischen Anteil sehen will, wird man unmenschlich. Der Schritt zum totalitären Regime mit einer Einteilung der Menschen in mindestens zwei Klassen ist dann nicht weit weg.

Das Selbstbewusstsein des Menschen, das schon im Kleinkindesalter sich entwickelt, kann man aber schulen. Mit dem Älter-Werden kann der Mensch sich zusätzlich selbst in die eigene Hand nehmen. Er kann selbst seinen Willen ergreifen und ihn mit Übungen weiterentwickeln. So erreicht er Bewusstseinszustände, die nur er durch seine eigene Bemühung erschaffen kann. Die Freiheit und Liebe sind typisch menschliche Eigenschaften.

 

2. Übungsblock

 

Erlebe in deiner Seele die Zeit auch rückwärtslaufend!

 

Achte darauf, wie die Technik deine Gefühle verändern kann!

 

Beobachte, welche Ereignisse dich am liebsten emotionell und laut werden lassen und sogar den Schläger in dir wecken könnten!

 

Beobachte, welche Ereignisse dich zynisch, undurchschaubar und verschlagen werden lassen könnten!

 

Dies ist durch deinen Intellekt möglich. Wenn man nicht intellektuell (das Ego nicht wirken lässt) nur der Logik folgend denkt, erfährt man erst den menschlichen (für das Wohl des Menschen wahren) Sachverhalt. Man entdeckt die für die Gesundheit wichtigen Gesetze.

 

 

 

Bemühe dich, ausgeglichen und konsequent – also menschlich – zu bleiben!

 

Handle konsequent, auch wenn deine Konsequenz sehr unbequem und sogar schmerzhaft ist.

 

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