Delta Pädagogik und Kopf, Herz und Hand

Kopf, Herz und Hand im Jahr 2013

Kopf

Es ist heute wissenschaftlich erwiesen, dass nicht das Gehirn den Körper steuert, sondern der Mensch mit seinem Gehirn die Signale aus dem ganzen Körper  nur wahrnimmt und „abspeichert“ oder fixiert. Dies kann er, indem er unbewusst sein Gehirn strukturiert. Alles, was mit dem Körper erlebt werden kann, wird im Hirn als gedanklicher Anteil des Denkens, Fühlens oder Wollens unbewusst bis bewusst erinnert. Dann  können alle Ereignisse unbewusst oder bewusst ihre Wirkung entfalten. Werden die Ereignisse als Gedanken oder Bilder gesehen, geben sie die Grundlage für unsere Gefühle oder Handlungen. Deshalb gibt es nicht nur gedankliche, sondern auch emotionelle und motorische Zentren im Hirn.

Im Negativen denken wir unexakt oder falsch, bekommen eine Depression oder handeln unkontrolliert und stören die Anderen durch unser Verhalten. Der Hirnstoffwechsel „steuert“ über die Hormone das Denken, Fühlen und Wollen. Sind die Botenstoffe in zu grosser oder kleiner Konzentration vorhanden, verändert sich das Denken, Fühlen und Wollen. An dieser Stelle wird heute immer mehr mit Medikamenten eingegriffen und manipuliert. Ein bekanntes Beispiel ist das Ritalin, das legal bei ADS verschrieben und illegal als Lerndroge verwendet wird. Wir kennen heute eine ganze Palette von Syndromen wie AD(H)S, Borderline, Bulimie usw.

Der Kopf ist zwar wichtig, aber jede Person handelt nur mit Kopf, Herz und Hand menschlich, d.h. sozial.

Der ganze Körper mit seinem Hirn, den Nerven und Sinnesorganen, seinem Herzen, dem Blutkreislauf und seiner Atmung und seinen Gliedmassen und der Verdauung bildet den Menschen. Die drei Organsysteme, zu denen das Hirn, das Herz und der Verdauungstrakt gehören, durchdringen den ganzen Körper. Sie bilden jedes Organ. In den Systemen wirkt der Mensch unbewusst bis bewusst. Sie sind gleichwertig im Körper vorhanden, „wissen“ aber voneinander, weil sie die Werkzeuge des gleichen Menschen sind. Werden sie aber nicht vom Menschen ergriffen, wird der menschliche Körper zu einem lebendigen Roboter. Der Mensch handelt unter Zwang. Die Zwangsgedanken und plötzlich auftauchenden Emotionen werden von anderen Menschen nicht wahrgenommen. Erst die Zwangshandlungen können unangenehme Wirkungen oder katastrophale Folgen zeigen.

       Das Hirn ist nämlich ein Wahrnehmungs- und „Speicherorgan“, nicht eine Befehlszentrale, wie der Laie es häufig bezeichnet. Es ist nicht das Zentrum, sondern ist gleichwertig neben dem Herz und „Bauch“.

       Die Sinneseindrücke sind Wahrnehmungen und der Mensch braucht das Hirn, das Herz und den „Bauch“, um menschlich zu sein.

Ohne menschliche Aktivität wird bewusst nichts wahrgenommen. Nur der Körper wird unbewusst geprägt.

Wenn man seine Wahrnehmungen nicht gedanklich, gefühlsmässig und mit Willen durchdringt, sind sie unvollständig. Dann wird etwas gesehen oder wahrgenommen, aber dabei nicht gedacht und gefühlt. Der Mensch wird dann als gedanken- und/oder gefühlslos bezeichnet. Die daraus folgenden Handlungen sind unmenschlich. Sie werden oft in der Gesellschaft nicht verstanden oder sogar verabscheut. Das Individuum kann sich dann nicht vollständig mit seinem Körper in der Welt verwirklichen, denn das Ego bestimmt in dieser Phase durch die negativen Prägungen des Körpers das Handeln.

Herz

Ebenso ist wissenschaftlich klar, dass der Körper sein Herz braucht, um Gefühle zu haben. Z.B. können nach einer Herztransplantation auch die Gefühle des verstorbenen Spenders in der Seele des Empfängers auftauchen und stellen die Wissenschaft vor grosse Rätsel.

In den Pausen des Herzschlags kann nachgewiesen werden, dass die jeweilige Stimmung die Handlungen beeinflusst. Diese Tatsache ist schon lange bekannt. Heute kann sie aber auch wissenschaftlich erklärt werden.

Andere Experimente beweisen, dass  mit dem Herzen in die Zukunft geschaut werden kann.

       Das Herz ist keine „Pumpe“, sondern ein Sinnesorgan, das durch seine Wahrnehmungen die Gefühle ermöglicht.

Wenn das Herz nur als Pumpe angeschaut wird, vergisst man seine wichtigste Aufgabe: Das körperliche Wahrnehmen und Ermöglichen der Gefühle. Nicht umsonst spricht der Volksmund bei grosser Gefühlskälte von einem Herz aus Stein.

       Eine sehr wichtige menschliche Eigenschaft ist das Gefühl.

Es wurde mit verschiedensten Experimenten bewiesen, dass starke Gefühle des Menschen eine Ordnung in die mit Computern zufällig erzeugten Zahlen bringen. So haben Ereignisse wie der 11. 9. 2001, der grosse Tsunami von 2004 usw. nicht nur Verwüstungen auf der Erde angerichtet und die Seelen der Menschen tief beeindruckt, sondern auch die unsichtbare Sphäre wissenschaftlich nachweislich verändert. Die starken Gefühle in den Seelen der Menschheit haben die Welt geprägt. Alles, was lebt, nimmt die Gefühlstimmungen wahr. Z.B. zeigt ein an ein Messinstrument angeschlossenes Joghurt den Wechsel der Gefühle eines Menschen an. Denn alles ist mit allem verbunden.

Hand

Die Motorik wird von den motorischen Nerven nicht „gesteuert“, sondern nur wahrgenommen. Wenn diese Wahrnehmung im Hirn gestört ist, kann sich der Mensch auch mit intakten Muskeln und Knochen nicht mehr bewegen.

       Deshalb sind die motorischen Nerven eigentlich sensorische Nerven.

Daher wird die menschliche Bewegung nur vom Menschen gesteuert, wenn mit Elektronik oder anderen Manipulationen nicht eingegriffen wird. Die menschliche Bewegung ist nicht mechanisch, d.h. sie ist immer individuell. Bei einem Menschen, der mit Anmut geht, kann sogar von einer unbewussten künstlerischen Gestaltung gesprochen werden.

Der Mensch kann aber auch zur menschlichen Maschine, die „robotert“, gemacht werden. Das zeigen die computerunterstützten und gesteuerten Bewegungen. Mit Elektronik, chemischen Medikamenten oder anderen Drogen beeinflusste Handlungen und die maschinell unterstützte Motorik sind keine menschlichen Taten, sondern unfreie, den Menschen versklavende Programme. Maschinen können z.B. auch Geräte im Kraftraum sein.

Mensch und Welt

Der Mensch ist mit allem auf der Welt verbunden. Was er macht, hat seine Auswirkungen auf die anderen Menschen, auf die Tiere, Pflanzen und Mineralien. Da er seinen Körper aus allen Naturreichen gestaltet, betreffen seine Handlungen auch ihn selbst. Der ganze Lebensraum auf der Erde hängt vom Menschen ab. Als Gedanken-, Gefühls- und Willenswesen ist auch die immaterielle Welt durch seine Taten oder Unterlassungen betroffen.

Der Mensch ist viel einflussreicher als man bisher glaubte. Er ist das Zentrum der Bewusstseinsevolution, wenn er sich ergreift und aufwacht.

Kopf, Herz und Hand in der Delta Pädagogik

Der Mensch als Willenswesen oder Individuum ist das Zentrum alles von ihm Verursachten, Gefühlten, Wahrgenommenen und Gedachten.  Er hat seine eigentliche Heimat in dem nicht materiellen Kosmos. Seine Heimat kann auch nicht durch elektromagnetische Felder bestimmt werden und wird oft als geistige Welt bezeichnet. Der Mensch wird auf der Erde von göttlichen Wesen unterstützt und von anti-göttlichen Wesen manipuliert. Nicht sein Hirn, sondern sein geistiges Wesen ist das eigentliche Zentrum.

Die Auswirkungen der geistigen Welt (die Gesamtheit der göttlichen und antigöttlichen Wesen) kann jedoch mit den elektromagnetischen Feldern und der sichtbaren Materie beschrieben und zum Teil erklärt werden.

Zu seinem Kern, kann jeder Mensch nur vorstossen, wenn er von seinem Körper, seinen starren seelischen Vorstellungen und Emotionen, seiner wahrgenommenen Aussenwelt nicht beeinflusst wird.

Der Mensch ist nur ein richtiger Mensch, wenn er mit vollem Bewusstsein Kopf, Herz und Hand einsetzt. Der Lehrer muss mit seinem Denken, Fühlen und Wollen alle Handlungen vollbewusst „erfüllen“ und erreichen, dass seine Schüler bei allem denken, fühlen und wollen.

Vollbewusst ist der Lehrer nur, wenn er präsent ist und in der Gegenwart lebt. Die Aufmerksamkeitsschulung ermöglicht das Leben im „Jetzt“.

Die Lehrperson bemüht sich so oft wie möglich mit ihrem Willen aus der Gegenwart zu handeln. Wird sie aus der Vergangenheit bestimmt, kann sich eine Manipulation einschleichen, welche oft nicht einmal die Lehrperson feststellt.

Es muss mit Kopf, Herz und Hand im „Jetzt“ –  gegenwärtig – unterrichtet werden. Sonst verwandeln sich lebendige Gedanken schnell in irgendwelche Theorien und tiefe Gefühlen in starre Emotionsstrukturen.  Die körperliche Umsetzung des menschlichen Willens wird zur mechanischen Handlung oder zu einer roboterähnlichen Motorik.

                Es genügt heute nicht, den Kopf, das Herz und die Hand einfach einzusetzen. Es muss im „Jetzt“ mit Kopf, Herz und Hand gehandelt werden. Auf diese Weise können die Ideen von Pestalozzi umgesetzt werden. der IQ und EQ muss so entwickelt werden, dass sich der Mensch einen guten SQ (Sozialquotient) erringt.

Die Delta Pädagogik muss immer neu aus der gegenwärtigen Sphäre geschöpft werden, um nicht zu einem Dogma oder einer Theorie zu werden.

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