Pädagogik mit Schwerpunkt Individualkörper

Pädagogische Massnahmen

Den Schwerpunkt bildet der 4. Leitsatz:

Mein Ich bestimmt meine Handlungen, ich werde nicht manipuliert.

 

Die Sinne

Der Mensch nimmt mit allen Sinnen die Anderen wahr. So kann er nachempfinden, wie es dem Mitmenschen geht. Aufmerksame Menschen können sogar ohne Seh- und Gehör-Sinn die Gefühle des Anderen spüren. Heute weiss der wissenschaftlich Gebildete, dass dies dank der elektro-magnetischen Felder und der Spiegelzellen im Gehirn möglich ist. So kann die Distanz zum anderen überwunden werden. Dies kann auch z.B. beim Telefonieren erlebt werden. Der Mensch kann aber auch ohne technische Apparate über sehr grosse Distanzen fühlen, dass ein Bekannter an ihn denkt.

Die eigentliche Empathie ist die Eigenschaft, sich in den Mitmenschen hinein zu fühlen. Da jeder Sinn einen Feldanteil besitzt, kann sich der Mensch mit jedem Sinn in den Anderen hineinfühlen. Weil mit dem Delta-Sinn, Seelen- oder Empathie-Sinn und dem Wort-Sinn nur durch die unsichtbaren Felder wahrgenommen wird, können diese als Empathie-Sinne bezeichnet werden. Es sind Sinne des Individualkörpers und werden auch in der Wissenschaft immer bekannter.

 

Die Empathie

 

Mit dem Seelen-Sinn nimmt man die menschlichste Eigenschaft, das Gefühl des Anderen, wahr. So kann der Seelen- oder Empathie-Sinn als der hauptsächlichste Empathie-Sinn genannt werden. Für den Lehrer ist es sehr wichtig, ihn bei ihm selbst und seinen Schülern zu schärfen.

 

 

 

Die Sinne des Individualkörpers

Delta- oder Ich-Sinn

Wenn der Tast-Sinn trainiert wird, wird auch der Delta-Sinn gefördert. Dabei entwickelt der Schüler auch sein eigenes Individuum.

 

  • Der Mensch kann das fremde Individuum mit der Förderung seiner eigenen Tasterlebnisse besser wahrnehmen. Er kann sich durch diese Übung auch selbst entwickeln.
  • Das Üben im Tasten der Materie verbessert auch das Wahrnehmen in den unsichtbaren Feldern. Der andere Mensch wird auch ohne die anderen Sinne als Individuum wahrgenommen. Es wird der Wille des Anderen gespürt.
  • Die Absicht des Anderen wird meist unbewusst wahrgenommen. So stört es viele Menschen, wenn ein Anderer unbemerkt die Zeitung von hinten mitliest.
  • Deshalb kann der Delta-Sinn auch als Empathie-Sinn bezeichnet werden.

 

Durch das übende Erleben von Tasterfahrungen kann auch das Individuum des Anderen besser wahrgenommen werden.   

Es gibt unzählige Beispiele, die man mit Kindern durchführen kann, um ihr Individuum mit Tasterfahrungen zu stärken.

 

Seelen – oder Empathie-Sinn

Wenn der Lebens-Sinn trainiert wird, wird auch der Seelen- oder Empathie-Sinn gefördert. Dabei entwickelt der Schüler auch sein eigenes Individuum.

 

  • Als Empathie wird heute das Vermögen, sich ohne eine materielle Stütze in die Gefühle des anderen einzuleben, verstanden. Auch wenn nichts gehört und gesehen wird, können trotzdem die Gefühle des Anderen wahrgenommen werden. Dies wird durch die Felder und mittels der Spiegelzellen im Gehirn möglich gemacht.
  • Der Mensch ist nicht durch seinen Körper und den physischen Raum vom Anderen getrennt, sondern kann auch in ihm sein, obwohl eine Distanz zwischen beiden Menschen besteht.
  • Alles ist mit allem verbunden, auch wenn diese Tatsache ohne Schulung der Aufmerksamkeit nicht auffällt.
  • Die Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens verstärkt auch die Empathie. Achten auf gesundes, gutes Essen, auf möglichst viele Rhythmen wie Schlafen-Wachen, miteinander Essen, Rituale, Aufmerksamkeitsteile, Feste  sind wesentlich.
  • Eigentlich können mit dem Seelen- oder Empathie-Sinn die Tätigkeiten der Seele mit ihrem Denken, Fühlen und Wollen wahrgenommen werden. Da die urmenschliche Eigenschaft das Gefühl ist, wird von der Empathie im heutigen Sinn gesprochen.
  • Die Eigenschaften der Seele können nicht abgetrennt werden. In jedem Fühlen kann auch das Denken und Wollen bemerkt werden. Aus diesen Gründen, kann auch beim Wahrnehmen der Gedanken und Willensimpulse des Anderen von Empathie gesprochen werden.
  • Denn es wird meistens nie gewusst, ob die Willensimpulse, die Gedanken oder die Gefühle des Anderen mit dem Empathie-Sinn wahrgenommen werden.

 

Durch Achten auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Schüler wird auch ihre Empathie gefördert.

Es gibt unzählige Beispiele, die man mit Kindern durchführen kann, um ihr Individuum mit Wohlbefinden zu stärken.

 

Wort- oder Sprach-Sinn

Wenn der Eigenbewegungs-Sinn trainiert wird, wird auch der Wort-Sinn gefördert. Dabei entwickelt der Schüler auch sein eigenes Individuum.

 

  • Die Sprache spricht nicht nur die Gedanken, sondern auch die Gefühle und den Willen des Anderen an. Es wird das Willens-, Gefühls- und Gedankenwesen berücksichtigt. Deshalb ist der Wort-Sinn auch ein Empathie-Sinn. Denn Vieles wird durch die Sprache hörbar gemacht, das Wesentliche geschieht aber unhörbar in den Feldern. Dies gilt auch bei allen anderen Sinnen.
  • Der Mensch offenbart sein Wesen durch die Sprache in der Luft.
  • Nicht umsonst steht am Anfang des Johannes Evangeliums: „ Am Anfang war das Wort (nicht die Information, sonst hätte das Wort keinen Gefühls- Und Willensanteil).“
  • Die Sprache offenbart den Menschen in der dünnsten Materie – der Luft –.
  • Geräusche, tierische Laute und menschliche Sprache können durch den Wort-Sinn unterschieden werden.
  • Für den Gehör-Sinn ohne den Wort-Sinn  sind alles nur Geräusche.

 

Alle Bewegungen des Körpers wie Gestik und Mimik helfen beim Verstanden-Werden. Das Lernen aller Sprachen ist mit sinnvollen Bewegungen besser möglich.

Es gibt unzählige Beispiele, die man mit Kindern durchführen kann, um ihr Individuum mit den Sprachen zu stärken.

 

Mit Hilfe des Körpers, auf den der Lehrer direkt einwirken kann, hat der Pädagoge die Möglichkeit, die Individualität, die Empathie und die Sprache auszubilden.

 

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