Denken, fühlen, wollen
Durch Denken kombiniert, analysiert man die Prägungen des Gehirns und des übrigen Körpers. Der Mensch setzt unbewusst die Sinneswelt, die er mit seinen Sinnesorganen wahrnimmt, zusammen und lässt sie im Innern entstehen. Die sichtbare Sinneswelt kann auch das Denken korrigieren und auf Denkfehler aufmerksam machen.
Beim Denken und Fühlen greift der Mensch noch nicht sichtbar durch das Wollen in die Welt ein. Die Bewegungen verlaufen als Denk- und Gefühlsbewegungen unsichtbar in der Seele.
Das Denken kann aber in der Seele auch rein geistig , körperunabhängig erfolgen. Es hat dann sein Gehirn nicht als Basis. Man spricht dann vom reinen Denken.
Durch das Fühlen reagiert die Welt. Der Mensch hat seine Gefühle unsichtbar in sich. Wenn man die Gefühle an der Mimik erkennt, hat der Wille des Menschen schon in seinen Körper eingegriffen. Wenn es bei der Mimik bleibt, wird die Umwelt nicht stark verändert, wenn man mit seinem ganzen Körper, eventuell mit Hilfe von Maschinen handelt, greift man stark in die Umwelt ein.
Das Fühlen kann aber in der Seele rein geistig , körperunabhängig erfolgen. Das Gehirn mit seinen Gefühlszentren ist dann nicht die Basis des Fühlens. Man spricht dann auch vom reinen Denken.
Durch das Wollen greift man in die Welt ein. Dies kann unsichtbar geschehen durch eine Bewegung der Seele oder sichtbar durch eine Bewegung des Körpers. Wollen ist das Gleiche wie bewegen!
Das Wollen kann aber in der Seele rein geistig , körperunabhängig erfolgen. Das Gehirn mit seinen Willenszentren ist dann nicht die Basis des Wollens[1]. Man spricht dann wiederum auch vom reinen Denken.
Der Mensch als rein Denkender ist ein Gedankenwesen und ein Willenswesen. Er ist ein übergeistiges Ich-Wesen.
Jede Denkbewegung und Seelenbewegung, welche die Geist-Seele des Menschen durchführt, ist gewollt. Jede Denkbewegung ist auch eine Gefühlsbewegung. Wenn das Denken automatisch ohne Gefühl erfolgt, wird unser Körper von einem anderen Geist oder Willen ergriffen und missbraucht.
Wenn der Individual-, Seelen-, Energie- und Raumkörper betroffen sind, nimt der Mensch wahr, denkt, fühlt und will auf der Erde. Alle Wahrnehmungen, Gedanken, Gefühle und Willensimpulse prägen den Körper. Mit den Spiegelzellen können sogar unsichtbare Tatsachen wahrgenommen werden. Man kann sogar den unsichtbaren Individualkörper, der ein persönliches, d. h. individuelles Gedächtnis hat, den Seelenkörper und den Energiekörper des Anderen wahrnehmen.
Kurz: Man ist empathisch, kann Gedanken lesen, Gefühle, ohne die Mimik des Anderen wahrzunehmen, mitempfinden und Willensimpulse, ohne die Bewegungen des sichtbaren Körpers wahrzunehmen, miterleben.
Alles findet im Jetzt oder der Gegenwart statt. Der Mensch kann nur in der Gegenwart rein denken, d. h. mit eigener Aktivität gegen die egoistischen Triebe, die aus dem Körper aufsteigen, ankämpfen.
