Das durchdachte, gefühlsgesättigte Wollen
Der Mensch kann heute sein Wollen aktiv mit seinem Denken und Fühlen verbinden.
In den letzten Jahren wurden Viele auf den bewusst werdenden Willen und das Gefühl aufmerksam. Auch gewisse Wissenschaftler erleben, dass neben dem Denken auch das Wollen und Fühlen eine grosse Rolle im Leben spielen und gaben viele Forschungsergebnisse und ihre Anwendungen bekannt.
Ein Beispiel ist das Integrieren von computergesteuerten Prothesen in den menschlichen Körper. Grosse Übung und der Einsatz des bewussten menschlichen Willens ist dabei unerlässlich. Man erlebt einen durch den Computerchip gesteuerten Eingriff in den Körper. Zuerst müssen die Ausgänge des Computers aber mit den Nerven verwachsen. Danach muss das Computerprogramm durch intensives Training die Prothese steuern und in die Bewegung des ganzen Gliedes integrieren.
Nur mit dem individuellen menschlichen Willen kann der Mensch die computerisierte Prothese richtig gebrauchen und nach seinem Willen einsetzen.
Wollen:
Die Bewegung des versehrten Gliedes wird nun mit der computerisierten Prothese durch gezielte Stromimpulse über die sogenannten motorischen Nerven verursacht. Der übrige Körper wird durch den Willen ohne Stromimpulse normal bewegt.
Die Gesamtbewegung ist nun eine Mischung von Willen und Technik. Die Technik wird durch den menschlichen Willen mit viel Übung bewusst in den Körper integriert. Die computerisierte Prothese ermöglicht nun dem Menschen wieder normale Bewegungen. Im Computerprogramm wurden gedankliche Abläufe gespeichert, die entsprechende Stromimpulse verursachen, welche die Prothese und das versehrte Glied bewegen. Der Mensch wird, was die Bewegung der Prothese und des verletzten Glieds betrifft, extern – vom Computer gesteuert.
Wollen im Raum – auf körperlicher Ebene – ist Bewegen. Der Mensch greift durch seine Bewegungen ein und verändert die Welt.
Wenn das Computerprogramm im Internet gespeichert wurde und per Funk übertragen wird, erlebt man eine gedankendurchdrungene “Empathie”. Denn der Mensch kann mit seinem Gedankensinn[1] fremde Gedanken-, Gefühls- und Willensimpulse im elektromagnetischen Feld mit den Spiegelzellen des Gehirns wahrnehmen. Er befindet sich ausserhalb seines sichtbaren Körpers. Natürlich kann man heute diesen für die offizielle Wissenschaft von der Bezeichnung her immer noch unbekannten Sinn auch künstlich, technisch mit dem Computer herstellen und einsetzen. Dies geschieht bei einer computerisierten Prothese. Wenn sie durch regelmässige Übung in den Körper integriert wurde, kann sie erst voll eingesetzt werden.
Erklärungen der Bewegung:
Im modernen Bewusstsein ist sich der Mensch durch seine innere Aktivität bewusst, dass er eine Maschine in seinen vom Geist durchdrungenen Körper integrieren kann. Es wird ihm gezeigt, dass jede Bewegung nicht nur ein zufälliges Wollen ist, sondern auch genau durchdacht und gefühlt wird. Dann macht die Prothese deutlich, dass der Mensch aus Geist, Seele und Leib besteht. Er wird eigentlich darauf gestossen, dass er ein trinitarisches geistiges Wesen ist, das denken, fühlen und wollen kann.
Im Materialismus wird aber das Funktionieren des Menschen als “Beweis” gebraucht, dass der Mensch sich nur dank der Stromimpulse, die über die motorischen Nerven geleitet werden, bewegen kann. Der Mensch wird so als Roboter betrachtet. Die Durchmischung der in diesem Fall hilfreichen Technik mit der menschlichen Bewegung, die durch das Gliedmassen-Stoffwechsel-System möglich und nur mit dem Gehirn wahrgenommen wird, wird zu einer falschen Erklärung missbraucht. Man vertuscht, dass der nicht fassbare geistige Wille beim Menschen sich als Bewegung äussert und in den Bewegungen des Menschen mit Sinnen gesehen werden kann.
[1] Bezeichnung von Rudolf Steiner am Anfang des 20. Jahrhunderts.
Der Geist und nicht das Gehirn oder der Computer will oder bewegt letzlich den Menschen.
Am Anfang war Gott und nicht der Urknall, der mit einem Computer simuliert werden kann.[1]
[1] Natürlich braucht es die Materie des Gehirns und den materiellen Körper heute zum Leben auf der Erde. Mit dem Computer kann auch der kranke oder verletzte Körper unterstützt werden. Man darf die Materie, die vom Geist gebildet wird, aber nicht an den Anfang stellen.
