Wahrnehmungen

Die Sinneswahrnehmung

Die Wahrnehmungen sind für uns selbstverständlich. Es gibt jedoch verschiedene Arten, die Welt wahrzunehmen.

Eine erste Frage kann sein:

Habe ich phasenweise bewusst mit meinen Sinnen wahrgenommen?

Ist das vollbewusste Wahrnehmen auch für dich selbstverständlich oder die Ausnahme?

Wie erlebst du die Welt?

Es würde mich interessieren, welche Erlebnisse du hattest. Schreibe doch in diesem Blog darüber!

 

Einige Bemerkungen zum Wahrnehmen meinerseits:

Die ganzheitliche, exakte Wahrnehmung

Wir haben viele Sinneskanäle mit den unterschiedlichsten Sinnesorganen, um die Welt wahrzunehmen. Wir können sehen, riechen, Gedanken, Gefühle und den Willen des Anderen sinnlich in der Materie und den elektromagnetischen Feldern wahrnehmen, um nur einge Sinneswahrnehmungen aufzuzählen.

Ein Beispiel:

Ich habe den Blumenstrauss auf dem Tisch nicht nur gesehen, sondern habe ihn bewusst studiert. Ich schaute, welche Blumen ihn bilden, welche Farben hervorstechen und wie sie auf mich wirken.

Ganzheitliches, genaues Wahrnehmen bedeutet: Ihn nicht nur schnell zu bemerken, sondern auch berührt zu werden; den ganzen Menschen einzusetzen.

Ich betrachtete den Blumenstrauss genau mit meinen Augen und brauchte meinen ganzen Körper, meine Seele und meinen Geist dazu.

Nicht nur schnell seine Quantitäten (Zahl der Blumen, Grösse, Formen usw.) zu bemerken, sondern auch mit Fühlen und Wollen von seine Qualitäten (wie wirkt seine Form, seine Grösse, seine Farben usw. auf mich?) berührt zu werden. Ich erlebte im Jetzt diesen konkreten Blumenstrauss auf dem Wohnzimmertisch zuhause und nicht allgemein irgendeinen Blumenstrauss.

Die intellektuelle Wahrnehmung

Intellektuelles Wahrnehmen bedeutet: Nur gedankliches konstatieren, dass die Blumen auf dem Tisch stehen. Nur mit dem Kopf wahrnehmen.

Ich habe dabei keine Gefühle und schaue nicht bewusst hin. Es braucht also keine Anstrengug, um ihn mit Bewusstsein wahr zu nehmen. Ich sehe ihn “einfach”, das Bild erscheint automatisch und es ist keine Willensanstrenung nötig, um ihn mit vielen Sinnen zu erleben. Ich schaute nur kurz hin und nahm auch die News wahr, bekam mit, was ein Anderer sagte , kontrollierte, ob neue Mitteilungen auf meinem Handy angekommen sind usw. Ich übte Multitasking – Begriff aus der Computerwelt – aus, d. h. ich nahm Vieles gleichzeitig wahr, konnte mich aber auf nichts konzentrieren.

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