Die Gefühle oder Emotionen Wut, Trauer, Angst und Freude

Die Freude ist das Gefühl, das nur mit dem sehr feinen Filter des Individualkörpers das Ich verschleiert oder abdämpft.

Es kommt die ewige Individualität fast ungefiltert zum Vorschein.

Die anderen Hauptgefühle, die sich normalerweise als  Emotionen der Wut, Trauer und Angst zeigen, müssen durch mehrere Körper des Menschen wirken. Es wird immer unklarer, welche eigentliche Kraft sich durch sie offenbart.
Die am einfachsten zu verstehende Schicht sind die Emotionen Wut, Trauer und Angst.

Wut

Die Wut kann den physischen Körper ergreifen und im negativen Fall zerstörerisch im Moment – in der Gegenwart –  wirken. Nutzt der Mensch bewusst die Kraft des Individuums, die hinter der Wut steckt, kann er sich in der jeweiligen Situation behaupten. Er lässt sich nicht manipulieren und zu zerstörerischen Taten hinreissen oder knickt ein.

Bsp. Wenn uns der physischen Körper durch Krankheiten, Unfälle oder anderes Schmerzen bereitet, kann der Mensch sich über den Schmerz schwingen. Diese hell bewusste Aktivität kann den Schmerz zum Verschwinden bringen oder ihn zurücktreten lassen. Wir sind wichtiger als unser schmerzende Körper. Die Kraft der Wut ist nötig, um den Schmerz zu überwinden und sich zu behapten.

Bsp. Wir lassen uns beim Gebrauch dieser Kraft nicht manipulieren und ruhel sicher in uns.

Trauer

Mit der Trauer blicken wir in die Vergangenheit. Der Energie- oder Zeitkörper ist nun vor allem beteiligt. Sie kann uns niederdrücken, wenn wir die Kraft unseres Individuums nicht einsetzen.
Mit der Kraft unserer Individalität können wir Mitgefühl, Mitleid usw. entwickeln und sich in den Anderen hineinfühlen.

Angst

Mit der Angst schauen wir in die Zukunft. Der Seelenkörper, der im umgekehrten Zeitstrom lebt, ist hauptsächlich wirksam. Erleben wir die Angst als Emotion, schauen wir ängstlich auf eine ungewisse Zukunft.
Setzen wir die Kraft unseres Individuums ein, sehen wir vertrauensvoll in die Zukunft, werden aber im gesunden Sinne vorsichtig.

Freude

Mit der Freude  können wir schwärmen und den Boden unter den Füssen verlieren. Wir zünden ein Strohfeuer an, das schnell und hell lodert.
Durch die Kraft unseres Individuums werden wir im Jetzt positiv tätig. Wir handeln nach Regeln, die wir uns selbst geben. Die ewige Gegenwart unserer ewigen Individualität wird wahrnehmbar.

Bei der genauen Selbstbeobachtung erlebt der Mensch, dass er sich nicht nur seinen Emotionen beugen muss. Er kann sein Bewusstsein heben und auch entsprechend seiner echten Gedanken und Gefühle in Freiheit und Liebe handeln.

Das possibility management von Clinton Callahan und die Grundübung der Delta Dynamik und die Tools der Delta Pädagogik sind geschaffen worden, um den Unterschied von Emotionen und Gefühlen zuerst bei sich selber zu erleben. Der Mensch muss sich dann nicht seinen Emotionen überlassen. Danach kann er auch entsprechend seiner Gedanken und Gefühle in Freiheit und Liebe handeln.

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