Ans Licht kommen lassen der Potenziale der Menschen: das Johannifest

Die Erde ist nicht nur eine tote Kugel im Weltall. Nur unser Ego sieht in ihr eine zum eigenen Wohl manipulierbare Wohnstätte des Menschen. Eine dominante Idee ist: Eine Minderheit schaut, dass sie sich die Erde (und viele andere Menschen)  „untertan“ macht und das Leben geniesst.

Kriege, Umweltzerstörungen, soziales Elend usw. folgen aus dieser Idee. Der Materialismus, in dem der ewige, individuelle Geist nicht existiert, dient dazu, diese Idee oder Ideologie durchzusetzen.

Die Manipulation der Massen ist ein wichtiger Bestandteil. Die Einen lassen sich durch bestimmte religiöse Vorstellungen führen, die Anderen „schwirren“ in eine esoterische Welt ab und kümmern sich nicht mehr um die „böse“ materielle Welt. Wieder Andere laufen Amok, sind Terroristen und geben die Grundlage für die totale Überwachung. Viele Bücher darüber füllen die Regale der Buchhandlungen und unzählige Filme wurden produziert.

Wie kann der Mensch aber nicht (subtil oder gewaltig) manipuliert werden?

Wenn das Ich oder der individuelle menschliche Geist ans Licht kommen kann, übernimmt der individuelle Mensch seine Verantwortung. Das Ziel wäre, dass jeder Mensch in seinem Wirkungsfeld verantwortlich handelt.

Der menschliche Geist ergreift bewusst seine Aufgabe und lebt in Freiheit und mit Liebe nachhaltig auf der Erde.

Die Erde, die nach der egoistischen Theorie kurz vor dem Kollaps steht, kann auf die menschliche ichhafte Art die Menschen noch lange ernähren und ist auch klimatisch ein schöner Wohnort für die Menschen.

Johannes der Täufer

Ein grosses Vorbild für die Menschen ist Johannes der Täufer. Auch nicht christliche Religionen wie der Islam verehren ihn z. B. in der Omayadden-Moschee in Damaskus.

Im Christentum wurde das Sommerwendfest mit seinem Namen als Johannifest bezeichnet.

Gewisse Menschen tanzen ums Johannifeuer und feiern so den Sommerbeginn. Die Natur kommt zu ihrem Höhepunkt.

Auch der Geburtstag des  Johannes wird am 24. Juni gefeiert.

Er sagte: Er (Jesus-Christus) muß wachsen, ich aber muß abnehmen. 1

Er war sich bewusst, dass seine menschliche Ich-Kraft im Vergleich zur göttlichen Ich-Kraft zurückgehen muss. Sein Körper wurde ja kurz darauf enthauptet und er konnte als Johannes der Täufer nicht mehr eingreifen und wirken.

Es ist sicher kein Zufall, dass die Tageslängen nach dem Geburtstag des Johannes abnehmen. Das Licht schwindet. Nach der Geburt Christi (Weihnachten) nimmt das Licht zu.

Das Johanniskraut ist als natürlicher Gemütsaufheller bekannt geworden. Es hift mit, die Erstarrung in der Seele aufzuweichen. Der Mensch ist nun weniger manipulierbar.

Der Name Johannes steht im christlichen Raum als Beispiel für die Ich-Kraft des Menschen. Deshalb sind wir aufgefordert, alle Jahre am 24. Juni an ihn zu denken.

1 Aus der Bibel im Johannesevangelium: Da erhob sich eine Frage unter den Jüngern des Johannes mit den Juden über die Reinigung. 26Und sie kamen zu Johannes und sprachen zu ihm: Meister, der bei dir war jenseit des Jordans, von dem du zeugtest, siehe, der tauft, und jedermann kommt zu ihm. 27Johannes antwortete und sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, es werde ihm denn gegeben vom Himmel. 28Ihr selbst seid meine Zeugen, daß ich gesagt habe, ich sei nicht Christus, sondern vor ihm her gesandt. 29Wer die Braut hat, der ist der Bräutigam; der Freund aber des Bräutigams steht und hört ihm zu und freut sich hoch über des Bräutigams Stimme. Diese meine Freude ist nun erfüllt.

30Er muß wachsen, ich aber muß abnehmen.


31Der von obenher kommt, ist über alle. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Der vom Himmel kommt, der ist über alle 32und zeugt, was er gesehen und gehört hat; und sein Zeugnis nimmt niemand an.

 

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