Perspektivenwechsel von Innen nach Aussen
Der Mensch kann den Perspektivenwechsel von seiner Innenwelt zur den Innenwelten der Anderen, die für ihn zur Aussenwelt gehören, schon während des Lebens hell wach vornehmen.
Dazu ist es nötig, dass er seine Sinneserlebnisse in der Materie und den elektromagnetischen Feldern nicht verdrängt, sondern den Tatsachen gemäss wahrnimmt. Dann lebt er durch seine Sinne auch schon in der Aussenwelt und nimmt bewusst wahr.
Er kann schon jetzt die Folgen in der Umwelt und die seelischen Erlebnisse in den Mitmenschen, die er verursacht, erleben. Dazu muss er seine Empathie verbessern , indem er sie gezielt schult.
Bsp. Der Mensch erlebt schon Jetzt die Gefühle, die er im Anderen erregt, wenn er ihn verletzt. Auch kann er die Zufriedenheit und das Glück des Mitmenschen wahrnehmen, wenn er dazu beitragen kann.
Bsp. Wir sehen schon heute, dass wir das Wasser z. B. in der Schweiz reinigen konnten und die guten Effekte, die dadurch entstehen. Ebenfalls können wir wissen, dass unsere Lebensweise die Erde bald an den Abgrund führen wird, wenn wir Menschen unser Verhalten nicht ändern. Viele Menschen haben heute das Bewusstsein, dass wir unsere Verantwortung über die Erde mit ihren Menschen, Tieren, Pflanzen und Mineralien haben und ernst nehmen müssen.
Durch seine geistige Schulung verdrängt der Mensch immer weniger Tatsachen, auch wenn sie schmerzhaft sind. Er wird sich durch seine noch unbekannten Sinne bewusst, dass er mit seinem Ich-Wesen auch in der Aussenwelt lebt. Bei einer geistigen Entwicklung überrascht ihn der rückwärtslaufende, gefühlsgesättigte Lebensfilm nach dem Tod nicht mehr. Der Mensch verkürzt sich dadurch christlich gesagt das «Fegefeuer» oder in östlicher Terminologie das Kamaloka.
Da er die Tatsachen in der Vergangenheit nicht mehr ändern kann, bekommt er so Impulse, die sich heute oder in einem nächsten Leben entfalten können.
