Alles, was ich schreibe, wurde von mir und mir bekannten Personen erlebt. Auch die Jünger Christi und verschiedene Frauen haben vor ca. 2000 Jahren Ähnliches an Pfingsten erlebt. Deshalb gehe ich davon aus, dass jeder Mensch unabhängig von seiner Religionsgemeinschaft, in die er hineingeboren wurde, diese Ereignisse auf seine Art erleben kann, wenn er darauf achtet.
Wir befinden uns vor dem Zeitpunkt am Pfingstsonntag, an dem der Heilige Geist durch die Hilfe des Sohns und Vaters kommen kann. Die ersten Menschen, die in der Bibel beschrieben werden, haben durch die Erschütterungen beim Verschwinden des Auferstandenen ihr Wesen darauf vorbereitet, den heiligen Geist an Pfingsten zu empfangen.
Aber zuerst durchlebten sie eine Zeit des Zweifelns.
Modern ausgedrückt erfuhren sie die Angst und den Zweifel in den vom anti-göttlichen Geist erfüllten Feldern. Nicht umsonst spricht man seit Jahrhunderten vom Abgrund, den man überqueren muss. In den Abgrund, nach unten, stürzten ja die gefallenen Engel und schlossen sich den Widersachern von Gott an. Heute würde man sagen, dass sie in den Feldern zu finden sind.
Die Psychiater stellen heute fest, dass immer mehr Menschen von Depressionen „befallen“ werden.
Vor 21 Jahren, als ich den Keim zu meinem Buch „Die Aufmerksamkeit in der Erziehung“ pflanzte, wurde ich von meiner einzigen Depression, die als Spirale nach unten erlebt werden konnte, erfasst. Als ich den Zusammenhang erkannte, verlor ich diese Depression blitzartig. Sie ist zum Glück nie mehr gekommen.
Die Pfingstzeit ist ein Wiederkehren der Ereignisse vor 2000 Jahren. Man kann in dieser Zeit den Sprung über den Abgrund gut machen. Man darf aber nicht vergessen, dass Urpfingsten schon geschehen sind. Daher kann man heute jederzeit den Abgrund überqueren, wenn man will.