Die vier Körper-Sinne

2. Der Tast-Sinn

Er gehört auch zu den Sinnen, die vor allem die Existenz des Leibs im Körper spiegeln. Kurz gesagt, ist er ein Körper-Sinn.

Die heilige Schrift der Christen und der Tast-Sinn

Durch Tast-Sinn sind wir überzeugter, als durch den Seh-Sinn, dass etwas vorhanden ist. In der Bibel steht nicht umsonst die Szene vom ungläubigen Thomas, der in die Wundmale Christi greifen will, damit er die Existenz von Christus glauben kann. Jesus-Christus kann nach seinem Tod sichtbar für alle Jünger durch die Wände gehen und ist nicht tot, sondern auferstanden. Sichtbar heisst für Thomas, dass der Seh-Sinn besser manipuliert werden kann als der Tast-Sinn.

Der Materialismus und der Tast-Sinn

Ein anderes Beispiel ist heute viel aktueller: Die Theorie der Atome. Der Tast-Sinn als Raum-Sinn wird hier unbewusst nach aussen projiziert. Man stellt sich die Atome und die Elementarteilchen als sehr kleine Punkte im Raum vor. Man kann heute sogar ihre Ausdehnung messen und ihr Gewicht bestimmen. Falls man ihre Quantitäten im Raum bestimmt, stellt man sich die Atome so vor, dass sie einen Raum einnehmen und ein Gewicht haben vor. Man ist so ein grober Materialist. Denn man könnte die Atome mit einem sehr feinen Tast-Sinn ertasten. Heute kann man sogar von ihnen mit dem Elektronenrastermikroskop eine Photographie machen. Die Farben kann man so wählen, wie sie einem gefallen. Denn man weiss sehr genau, dass die Farben durch den Computer, der die Aufnahme ermöglicht, gemacht werden. Die Farben sind heute elektronisch manipulierbar, da sie digitale Informationen sind! Denn man stellt sich die Atome farblos und mit allen andern Sinnen nicht wahrnehmbar vor. Die Materie sagt man, sei farblos, tonlos, usw. Also ist die sichtbare Sinneswelt eigentlich ohne Hirn ausser den Atomen nicht vorhanden. Sie besteht nur aus zufällig angeordneten Atomen. Die an diese Tatsache anknüpfenden Theorien des Darwinismus, die uns alle sehr prägen, sind uns populär wissenschaftlich allen bekannt. Dass wir die Existenz der Atome nur dank eines Tast-Sinns annehmen, der gemäss der Theorie auch nur dank des Hirns funktioniert, wollen wir nicht wissen.

Die Quantenphysik

Dass man die Materie in der modernen Zeit mit den Erkenntnissen der Quantenphysik auch als Welle darstellen kann, bringt unser materielles Gebäude beim Volk immer noch nicht ins Wanken. Man beruft sich auf den Modellcharakter der Atome, glaubt aber immer noch an ihre Existenz. Wir haben ja oft durch die Delta Dynamik gesehen, dass die materielle Welt nur durch Denken und Wahrnehmen existiert. Mit dem nicht verwandeltem Wissenschaftsbewusstsein glauben wir an alles, was mit der Technik wahrnehmbar gemacht wird. An die Wichtigkeit des Denkens glauben wir nicht, da wir uns ein Denken ohne ein materielles Gehirn nicht vorstellen können. Die Quantenphysik, wenn sie über den Materialismus hinausgeht, beweist, dass ein Denken ohne ein materielles Hirn vorhanden ist. Aber auch auf der technischen Ebene finden wir heute den Beweis, dass die oben erwähnte Theorie nicht stimmen kann: Man hat bei allen technischen Automaten, auch bei den Elektronenmikroskopen und der Robotervorstellung der Sinne den Computer mit seinen komplexen Programmen nötig. Diese Programme sind aber ohne Gedanken, die zwar automatisiert werden, nicht möglich. Ursprünglich werden sie von denkenden Computeringenieuren erfunden, die ihr Denken einsetzen, aber nicht über das Denken nachdenken. Man gibt sich lieber mit dem Widerspruch ab, dass Materie als eine Summe von Partikeln und gleichzeitig als Welle dargestellt werden kann. Es kommt nämlich nur auf den Apparat an, mit dem man die Materie darstellt!

Das Delta Bewusstsein

Dieser Widerspruch zeigt uns schon die Lösung. Es kommt wirklich auf die Art Apparat und im Leben auf das Sinnesorgan und das Denken an, damit wir die Sinneswelt erleben. Die Sinneswelt erscheint nur durch unseren materiellen Körper und unser Denken materiell. Eigentlich ist sie die irdische, geistige Welt. Erst durch den „Sündenfall“ oder den Fall in die Vergangenheitsstrukturen wurde sie mit Hilfe der Vergangenheitsstrukturen materiell erlebbar.

Der Tast-Sinn stand also Pate beim Materialismus. Man kann auch sagen, dass unsere Sinneswelt im Materialismus nur durch den Tast-Sinn im Raum entsteht. Man geht aber davon aus, dass die Sinneswelt vom Hirn erzeugt wird. Nur den Tast-Sinn nehmen wir wirklicher, d.h. objektiv, an, um die Welt mit den Atomen zu erklären. Diesen Widerspruch merkt man jedoch nicht!

Mit der modernen Quantenphysik könnte man die Unverzichtbarkeit des Denkens zur Sichtbarkeit der Sinneswelt erkennen. Man kann aber mit dem nicht weiterentwickelten Bewusstsein immer noch „Feld-Materialist“ bleiben. Man glaubt nur an die Existenz eines Dings, wenn man es technisch beweisen kann. Man ist immer noch zu passiv, um sein Bewusstsein weiterzuentwickeln.

Der moderne Buddhismus

Die Buddhisten sind von der Existenz zum Beispiel des Hirns überzeugt. Sie glauben aber nur an seine Erscheinungsform oder die zweite Wahrheit, wie sie  der Dalai Lama in seiner spirituellen Autobiographie beschreibt. Die erste Wahrheit ist der Geist. Der Geist „macht“ alles! Diese Erkenntnis führt auch in der Hirnforschung weiter und ist nicht falsch. Man ist jedoch immer noch struktur- oder feldabhängig. Man steht also immer noch unter dem Einfluss der Wesen, die der Grund für den „Fall“ in die Materie sind. Man verdrängt trotz ausgefeilter, jahrtausendealter Meditationstechnik den Geist in seiner individuellen, menschlich göttlichen Form.

Man kann oder will nicht zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen ewiger, unstrukturierte Umgebung und strukturiertem Feld, zwischen Qualität und Quantität oder zwischen individuellen göttlichen und anti-göttlichen Wesen unterscheiden. Man will den schwierigen, aber möglichen Schritt zum Frei- Werden von der Materie und ihren Feldern, nicht machen. Man will kein Delta Dynamiker werden. Erst dann kann man den Aufbau der Materie und ihrer Felder verstehen und kommt auf individuelle göttliche und anti-göttliche Wesen. Der Mensch mit seinem materiellen Körper hat von beiden Wesen einen Anteil. Um dies zu erleben und sich selbst zu gestalten, ist das Leben in der Materie und ihren Feldern lebenswert!

Der Tast-Sinn ist mit seinen Tastkörperchen, die überall im Körper  in der Haut verteilt sind, auch der Wissenschaft bekannt.

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