„Feld- Materialismus“: Karfreitag

Die folgenden Beiträge zu den Ostertagen sind nicht mit dem Denken des herkömmlichen Christentums, sondern mit dem Erleben der Delta Dynamik, geschrieben. Die Bibelzitate sind unter diesem Gesichtspunkt nur angetippt und können im vollen Text selbst nachgelesen werden. Es wird gezeigt, dass die überkonfessionellen Kernaussagen auch mit den heutigen wissenschaftlichen  Fakten übereinstimmen. Die bildlich ausgedrückten Fakten der Religionen, die nicht von ihren Institutionen geprägt wurden und werden, erhalten so eine neue Brisanz. Erleben muss man sie aber mit einem von der Materie mit ihren Feldern unabhängigen Bewusstsein, um sie nicht einfach zu glauben. Wir sind alle von den Mustern, in denen wir aufgewachsen wurden, geprägt. Im Leben ist es möglich, äusserlich die alte Religion zu behalten. Wir können nun aber die Kernaussagen der anderen Religionen und Weltanschauungen auch integrieren. Wir „wissen nicht mehr alles besser“, sondern sind auf dem Weg durch eigene Erfahrung immer mehr zu lernen. Das Alte können wir korrigieren und modifiziert stehen lassen, für das Neue werden wir immer offener!

BrainFair 2010

Mein zweites Erlebnis am 18.3. an der BrainFair 2010 an der Uni Zürich war ganz anders als der erste Abend. Die Dozenten hatten alle das Lächeln des „Besserwissens“ im Gesicht. Sie interpretierten ihre interessanten Forschungsergebnisse nach alter, materialistischer Manier. Sie wollten die schon lange bekannten Phänomene „entmystifizieren“. Diese Veranstaltung hatte den Titel „Virtuelle Welten“, Olaf  Blanke, Peter Brugger und Theodor Landis aus der Romandie (EPFL und UNI Genf) waren die Dozenten und beantworteten Fragen aus dem Publikum.

Das Wichtigste habe ich folgendermassen zusammengefasst:

Out of body experiences

Wir können eine Gummihand, eine Tischplatte usw. in das eigene Körperschema integrieren und fühlen die Gummihand, die Tischplatte zu unserem Körper gehörig.
Dies erklärt uns materialistisch, wissenschaftlich das Phantomglied.
Einige Menschen sehen ihren Körper als Doppelgänger (siehe berühmte Beschreibung Goethes vom Treffen mit Frederike) vor sich und sind sich sicher, dass dieser Doppelgänger zu ihnen gehört.
Unser Ich kann sich demnach im Doppelgänger, der nur für den betreffenden Menschen sichtbar ist, existent fühlen.
Der Doppelgänger wird oft schwebend über dem Körper erlebt. Man ist sich sicher, dass man über dem eigenen Körper schwebt und ihn von oben sieht.
Die Wissenschaft hat heute eine Zone im Hirn gefunden, die bei Reizung mit Strom das Erlebnis des Doppelgängers künstlich ermöglicht. Ohne äussere Manipulation durch den Strom im Gehirn erleben etwa 5 % der Menschen bei Lebensgefahr und anderen wichtigen Momenten den Doppelgänger.
Materialistisch, wissenschaftlich wird der Doppelgänger als Phantomkörper, als Illusion, die durch ein anderes Hirnschema entsteht, erklärt. Auch ein unbeseelter Arm, der funktionstüchtig ist, aber nicht zum Körper gehört und häufig von den betroffenen Menschen amputiert werden will, wird auf diese Weise plausibel gemacht.

Das „Ich“ kann durch Sehen, Erinnern, Denken usw. entstehen. Das „Ich“ wird immer materialistisch, wissenschaftlich vom Körper geschaffen. Es gibt verschiedene Körpersichten, also auch  viele „Ichs“.
Daher gibt es nach der Meinung dieser Neurologen kein Wesen, das alle „Ichs“ anschaut, anhört und z.B. erinnert. Es gibt in dieser materialistisch, wissenschaftlichen Interpretation kein Delta Wesen.

Karfreitag

Mit dieser materialistischen Meinung ist der Tod wirklich das Ende des Lebens. Es gibt kein Weiterleben nach dem Tod!

Die Menschen, die so die Welt anschauen, sind überzeugt, dass es nur die Materie und die elektromagnetischen Felder gibt. Der Mensch stirbt nach seinem Tode vollständig. Nur die Materie und die Felder überdauern. Der Tod besiegt den Menschen. Dies ist modern ausgedrückt eine Karfreitagsaussage. Es ist der Tod am Kreuz von Jesus Christus ohne Auferstehung nach drei Tagen.

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