Keine Spaltung durch die Verwirklichung des geistigen Menschen auf Erden

Der Mensch wird zwar als Mensch geboren, muss sich aber selber aktiv sein wirkliches Menschsein durch das physische Leben auf Erden erringen. Nur durch sein Ich ist dies überhaupt möglich. In Freiheit und Ich-Gewahrsein kann der Mensch das Menschsein lernen:

Ich-bewusst in der Gegenwart (geistiges Ich-Wesen von oben)
Demütig und offen in Bezug auf die Verwirklichung der Zukunft (Astralleib von rechts)
Offen für die Kraft der Erde (Ätherkörper von unten)
Klar & nüchtern über die Vergangenheit (physischer Körper von links)

Ein tiefes Sinnbild dafür ist der Kanzelstein von Romainmôtier. Hanspeter Diboky hat sich viele Jahre seines Lebens intensiv damit beschäftigt (siehe Link).

Schafft es der Mensch, die vier Richtungen des Kreuzes im Jetzt zu vereinen, ist er wahrhaftig Mensch. Er verbindet damit Himmel und Erde (Geist und Materie). Die physisch erlebte Trennung zwischen uns Menschen ist aufgelöst und die Verbindung ist wieder klar fühlbar. Durch die Rückverbindung wird Mitgefühl gelebt und Friede kann entstehen.

Der aktiv-bewusste Zustand des Menschseins wird
im Kreuz des Kanzelsteins wunderschön als Blume
im Kreuzungspunkt dargestellt.

Fehlt das Bewusstsein über das Potential und die Geistigkeit des Menschen komplett, führt das Gefühl von Getrenntheit zur Spaltung.
Wenn der Mensch nur die Materie als seine Existenzgrundlage anerkennt, ist Egoismus eine nachzuvollziehende Notwendigkeit.

Egoismus führt zur Spaltung unserer Gesellschaft.
Mitgefühl und Menschlichkeit gibt es für ihn nicht.

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