Bewusstseinsforschung
Nur ein Wesen kann ein Bewusstsein haben. Eine Maschine hat kein Selbstbewusstsein.
Beim Wesen Mensch sprechen wir vom Selbstbewusstsein.
Es entsteht beim Wachen durch die materiellen Sinne. Das normale Selbstbewusstsein wird durch die Materie des Körpers ermöglicht und entsteht automatisch ab der Kindheit.
Wachen, träumen und schlafen
Für jedermann ist erlebbar, dass der Mensch schläft, träumt und wacht.
Es kann vom Schlafbewusstsein, vom Traumbewusstsein und vom Wachbewusstsein beim Menschen gesprochen werden.
Das Schlafbewusstsein
Es wird beim Schlafen vom Schlafbewusstsein gesprochen, in dem der Mensch normalerweise unbewusst existiert. Es ist allen selbstverständlich klar, dass der Mensch wieder aus dem Schlaf erwacht. Sein Ich-Wesen ist dann das Gleiche, das eingeschlafen war, wie wir alle bestätigen können. Sein Ich hört im Schlaf nicht auf zu existieren – im Sein zu bleiben – hat aber meistens kein Bewusstsein von sich selbst. Sein Individuum ist nicht verschwunden, es existiert in einem dunklen Bewusstsein weiter. Mit Sicherheit kann gesagt werden, dass vom wachen Tagesbewusstsein nicht mehr gesprochen werden kann. Denn mit den materiellen Sinnen kann der Mensch im Schlaf die äussere Welt nicht mehr wahrnehmen.
Wir können erleben, dass die menschliche Geist-Seele sich im Schlaf von ihrem lebenden Körper trennt.
Die Geist-Seele hält sich während des Schlafs in der geistigen Welt oder mit religiösen Worten im Himmel auf. Im Bett sehen Andere nur noch den lebenden Körper liegen, der sich regeneriert. Deshalb ist der Schlaf meistens erquickend für uns.
Nicht materielle Welten im Traum
Wir trennen uns im Schlaf von unserem Körper und können trotzdem ohne materielle Sinne wahrnehmen. Dies erleben wir mit unserem Traumbewusstsein. Unsere Wahrnehmungen zeigen uns die normale Welt und auch Phantasiewelten, wo beispielsweise die physikalischen Gesetze nicht mehr gelten.
Im Traum haben wir uns nur von der Materie des Körpers getrennt, aber noch nicht ganz aus den elektromagnetischen Feldern herausbegeben. Deshalb kann unser geistig-seelisches Ich-Wesen im Traum Bilder sehen, Stimmungen fühlen und Gegenstände, die nicht den Gesetzen der Physik folgen, also ohne materielle Sinnesorgane wahrnehmen.
Es muss demnach übersinnliche „Sinnesorgane“ geben, die keinen materiellen Körper brauchen¹.
Der Materialismus
Bleibt der Mensch am Tag oder im Wachbewusstsein innerlich passiv und steigert er nicht mit Absicht sein Bewusstsein, träumt er weiter und wird sich nicht voll bewusst, was er in der anderen Welt erlebt. Er fragt sich sogar im Wachen, ob es eine andere Welt überhaupt gebe.
Der Mensch bleibt weiterhin auf die physisch materielle Welt fixiert und staunt über die Phänomene des Traums.
Beim ausschliesslichen Einfluss der Materie verwandelt er sein Ego nicht bewusst zum Ich. Deshalb glaubt er oftmals, dass das Ich oder Ego im Leben nur eine Folge des Körpers sei und wir uns im Tod als Persönlichkeit und Individuum auflösen und nicht mehr existieren würden.
Dieses Weltbild wird als Materialismus bezeichnet.
¹ Siehe die vielen Mitteilungen von Nahtoderlebnissen und von Astralflügen.
Aufmerksamkeitsmeditation
Auch im Tagesbewusstsein gibt es mehrere Bewusstseinsstufen. Der Mensch muss, um dies zu bemerken, ganz wach oder aufmerksam sein. Heute kann er immer mehr Bücher zur Aufmerksamkeitssteigerung lesen oder Videos dazu anschauen. Der Mensch kann auch Kurse zu Aufmerksamkeitsmeditationen besuchen, um seine Aufmerksamkeit zu schulen und zu verbessern. Er lernt, im Jetzt zu leben und mit seinem Ich-Wesen oder seiner Geist-Seele seinen materiellen Körper und seine Seele im elektromagnetischen Feld zu beobachten.
Er erlebt sich dann als ein geistiges Wesen im Körper, das nach dem Tod nur seine Form (das körperliche Leben) verlässt.
Der Mensch hat sich nun ein Selbstbewusstsein errungen, das von der Materie und den elekromagnetischen Feldern unabhängig ist. Seine Geist-Seele erlebt sich als Wesen, das auf der Erde in der Materie und den Feldern in seinen vier Körpern (physischer Körper, Energie-, Seelen- und Individualkörper) lebt, aber seine ewige Existenz nicht durch diese vier erhält.
Schlafzustand im Wachbewusstsein
Der Mensch erfährt im Beobachten des Wachzustands, dass er Vieles verschläft, was stattfindet. Wenn er geistig wach ist, bemerkt er den häufigen Versuch von Verstorbenen, sich uns bemerkbar zu machen. Beim Aufwachen aus dem schlafenden Wachzustand können wir beispielsweise bemerken, dass uns ein verstorbener Bekannter oder Verwandter gewisse Ideen sendet. Wir können durch sogenannte zufällige Unfälle, die gut ausgehen, bemerken, dass uns Engel führten und nichts dem Zufall überlassen bleibt.
Wir werden dann gewahr, dass wir nicht in einem kalten, toten, maschinellen, sondern lebenden, liebevollen Universum leben.
Je nach Bewusstseinsstufe erleben wir, dass das Universum erfüllt ist von unzähligen Wesen: Schlafenden und nicht mehr oder noch nicht auf der Erde lebenden Menschen und andere Ich-Wesen. Diese wurden früher Engel, Erzengel usw. genannt. Alle Wesen leben in Gott, wovon viele Menschen ein Bewusstsein haben.
Traumzustand im Wachbewusstsein
Wenn wir bewusst auf unsere Gefühle achten, bemerken wir Vieles. Es wird uns aber nicht vollständig klar, worum es sich handelt. Jedoch sind die Gefühle ein Feedback der Welt. Sie sagen Vieles über uns und die Welt aus. Wir können diesen Vorgang mit unserem hellen Wachbewusstsein analysieren und mit ihm gezielt arbeiten.
Unsere Ahnungen können wir mit dem wachen Normalbewusstsein oftmals nicht beweisen, obwohl wir überzeugt sind, dass sie sich auf der Welt verwirklichen.
Wir ahnen aber, dass es einen Zusammenhang zwischen beispielsweise dem Stehenbleiben einer Uhr und einem Verstorbenen gibt. Auch erscheint uns die Idee nicht abwegig, dass es keinen Zufall gibt.
Wachzustand im Wachbewusstsein
Das normale Wachbewusstsein ist ein gedämpftes Bewusstsein oder ein Pseudowachbewusstsein. Es ist nicht halbbewusst wie der Traum, aber auch nicht hell wach, weil wir sehr schnell getäuscht werden können, ohne es zu merken.
Ausschliesslich im Denken sind wir auch im normalen Bewusstsein hellwach (Eigentätigkeit, nicht passives Wiederkauen). Als denkendes Wesen im Jetzt sind wir schöpferisch oder kreativ.
Wenn wir im Jetzt denken, ist dieses Denken auch ein Fühlen und Wollen. Denn wir denken nur, wenn wir wollen und sind auch von Gefühlen erfüllt.
Das Jetzt ist die Tür (Übersetzung ins Griechische: Delta), durch die das Geistige auf der Erde wirken kann. Deshalb kann dieses Denken, das auch ein Fühlen und Wollen ist, als geistiges, von der Materie gereinigtes Denken² bezeichnet werden.
Filtertheorie
Die Filtertheorie (Huxley usw.) kann kurz beschrieben und auch selbst erlebt werden: Die Materie dämpft das Bewusstsein. Der Geist kann ein helles Bewusstsein erzeugen, nur muss der geistige Mensch dies durch seine innere Aktivität herstellen. Er kann sich nicht mehr auf die Materie seines Körpers stützen, obwohl er noch im Körper lebt. Wenn er passiv ist, kommt er wieder unter den Einfluss der Materie, sein helles Bewusstsein wird wieder trüber und er kann nicht mehr selbst denken. Er sagt nur Gedanken, die andere formuliert haben, ohne selber nachzudenken (Rassismus, Parteimeinungen, Mode usw.).
Unser normales Wachbewusstsein ist ein gedämpftes Bewusstsein, mit dem wir nicht erkennen, ob wir in Illusionen schweben oder ob das Erlebte den Tatsachen entspricht.
Der Mensch muss gegen die Dämpfung und Verzerrung seines Bewusstseins durch die Materie und die elektromagnetischen Felder ankämpfen. Am Schwierigsten ist es, ein entwickeltes, geistiges Ich-Bewusstsein durch seine Aktivität in der Materie zu erhalten.
Unser eigenes Denken ist die Waffe gegen die Trübung unseres Bewusstseins.
Das Denken ist anstrengend. Dafür gewinnen wir einen sicheren Grund, wenn wir aufmerksam bleiben und merken, wann wir nicht mehr denken, sondern Vorurteile pflegen.
