Der geistige Mensch auf der Erde
Der geistige Mensch auf der Erde lebt in Gott und hat ihn wiedergefunden. Da er dazu innerlich aktiv sein muss, hat er keine Zweifel mehr an der Existenz von Gott. Er erlebt seine Erkenntnis durch seine Aktivität als seine eigene.
Er erlebt sich als individuelles, geistiges Wesen als Teil von Gott.
Der Mensch lebt nun bewusstseinsmässig in der 0. Dimension. Er ist als „verlorener“ Sohn wieder heimgekehrt.
Dann ist die Sinneswahrnehmung die geistige Wahrnehmung mit den Sinnen im Körper, aber nicht manipuliert und abhängig vom Körper auf der Erde!
Der göttliche, aufgewachte Mensch ist glücklich, vertrauensvoll, mitfühlend und kreativ.
Freiheit für den Geist
Freiheit ist nur durch den Geist für ein individuelles, geistiges Wesen auch auf der Erde möglich.
Gott will einen Menschen, der frei ist. Dieser Mensch kehrt freiwillig (aus freiem Willen) zu ihm zurück und denkt so, wie er will, d. h. individuell. Man muss ihm nichts vorschreiben, denn mit gereinigter Seele handelt er als freier Mensch und ist im Einklang im Gott.
Gleichheit für die Seele
In der Seelenwelt sind alle Menschen gleich. Denn sie können ihre Gedanken frei aus dem Geist schöpfen.
Freiheit ist nötig, um Gleichheit auf der Erde zu haben.
Der seelisch göttliche Mensch sieht den anderen Menschen als geistiges, individuelles Wesen. Somit ist es selbstverständlich, dass er den Anderen gleich wie alle anderen Menschen schätzt.
Sozialität für den Körper
Der körperlich göttliche Mensch ist sozial, damit alle Körper der Menschen auf der Erde existieren können. Denn es gibt nur beschränkte Ressourcen, die sich alle Menschen teilen müssen.
In der physischen Welt lebt der Mensch im Körper auf der Erde.
Freiheit und Gleichheit werden vorausgesetzt, dass der Mensch sozial wirken kann.
Sonst wird von Zwangssozialisierung gesprochen, bei der Freiheit und Gleichheit keine Rolle spielen, weil vom Diktator befohlen wird „sozial“ zu sein.
Wenn die drei Ideale Freiheit im Denken, Gleichheit im Fühlen und Sozialität im Wollen nicht gelten, ist der Mensch in der antigöttlichen Welt!
Die drei Ideale
Wenn diese drei Ideale aber vom handelnden Menschen mit hellem Bewusstsein (vollkommen wach) erfüllt werden, nimmt der Mensch mit reinem oder geläutertem Denken, das auch ein Fühlen und Wollen ist, wahr.
Alle Sinneswahrnehmungen werden nun dazu gebraucht, um die Freiheit, Gleichheit und Sozialität auf der Welt immer mehr zu verwirklichen.
Das Ich, ein Gedankenwesen
Alles ist auf der Erde ein Denken. Auch die feste Materie ist eine Form der Gedanken!“
Materie ist „geronnenes Licht“. Die Gedanken werden lichthaft erlebt (Es geht mir ein Licht auf!).
Der Gang vom Himmel zur Erde am Morgen
Vor dem Aufwachen auf der Erde „durchqueren“ wir immer die drei unsichtbaren Weltsphären. Wir sind ein kosmisches Wesen und wachen dann in der vierte Sphäre oder auf der physischen Erde als irdisches Wesen auf.
Ist das Aufwachen die Geburt am Anfang des irdischen Lebens, geht der „Abstieg“ auf die Erde viel länger. Er ist ein Teil des vorgeburtlichen Lebens.
Erste Welt: In der geistigen Welt oder im Himmel ist das dem Menschen bewusste Denken ein Sein des Ich. Wenn der Mensch sich seiner als ewiges Wesen bewusst wird, muss er aktiv denken. Denn Bewusstsein ist mit Aktivität verbunden.
Ohne geistige Aktivität kein Bewusstsein.
Zweite Welt: Wenn der Mensch oder das Ich zur Geist-Seele wird oder das Ich sich mit Seelischem „umgibt“, ist das dem Menschen bewusste Denken ein bewusstes Schöpfen aus dem Geist oder Ich. Es kann auch vom Denkakt gesprochen werden. Der Denkinhalt kommt aus der dritten Welt, wenn der Mensch nicht in Illusionen gefangen ist.
Dritte Welt: Wenn die Geist-Seele in der Lebenswelt der Erde in seinem Körper angekommen ist, ist das dem Menschen bewusste Denken auch ein Fühlen und Wollen ohne Einfluss des materiellen Körpers oder des Hirns. Es ist das reine oder nicht manipulierte Denken.
Vierte oder sichtbare Welt: Wenn der Mensch mit dem reinen/geläuterten oder geistigen Denken in der physischen Welt mit dem Körper eingreift, spricht man vom Handeln im Physischen auf der Erde. Der Mensch ist sich der Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit bewusst.
Er verwirklicht eine Welt, in der die drei Ideale Freiheit, Gleichheit und Sozialität gelten.
Sehr schnell wird aber das nicht manipulierte Denken zum normalen manipulierten Denken, Fühlen und Wollen auf der Erde. Dann lebt der Mensch in einer Welt, in der noch andere Mächte, die von Gott abgefallen sind, wirken.
Geburt und Pädagogik
Auch bei der Geburt hat der Mensch diesen Weg durch die drei Welten hinter sich, bevor er auf der Erde geboren wird.
Nur geht dann die Reise durch die drei Welten länger. Am Anfang muss der Mensch seine 4 Körper auf der Erde ausbilden, bis er als Erwachsener die drei Ideale intrinsisch oder von innen heraus leben kann. Am Anfang ist es wichtig, dass die Erwachsenen Vorbilder im Sinne der Freiheit, Gleichheit und Sozialität sind, damit das Kind sie nachahmen kann.
Die Sinneswahrnehmung
Wenn man mit den Sinnen eingreift. spricht man von Wahrnehmung im Physischen.
Die physische Welt auf der Erde wird zur geistigen physischen Welt. Jetzt kann nur die göttliche Welt wirken.
Der Mensch ist ein Geschöpf Gottes und wirkt im Sinne Gottes auf der Erde.
Im Sinne Gottes heisst: Der Mensch ist ein freies Wesen im Denken. Die Gleichheit gilt im Fühlen. Im Wollen oder im Verbrauchen der irdischen Ressourcen verhält sich der Mensch sozial. Er teilt gerecht die Ressourcen der Erde mit allen Menschen.
Denn es ist ihm heute klar, dass es nur eine Erde mit beschränkten Ressourcen gibt.
Alles nicht ganz Bewusste ermöglicht den Einfluss des Antigöttlichen. Deshalb kann der Mensch nur mit Reinem Denken sicher sein, dass er nicht manipuliert wird.
Zusammenfassung
Übersinnliches, d. h. geistiges Erleben der Welt geschieht schon mit der normalen Sinneswahrnehmung, wenn der Mensch die Sinneswahrnehmung reinigt und nicht mehr von ihr bestimmt wird. Wir erleben dann auf der Erde die göttliche Welt.
Bewusstes Reines Denken und Inputs der Sinne ergeben eine Wahrnehmung als Aspekt der göttlichen Welt auf der Erde. Alle 12 Sinne nehmen die göttliche Erde als Ganzes wahr. Der Mensch ist nun ein geistiges Wesen auf der Erde. Er besteht aber nur so lange als göttlich bewusst handelndes Wesen, wie er sich aktiv in Freiheit denkt.
Sein geistig individuelles Wesen existiert nur, solange er aktiv ist.
Der Mensch lebt dann in der Einheit mit Gott, ist aber ein individuelles, erwachtes Wesen.
Verlust der Beweglichkeit oder Erstarrung ist der Verlust des geistig ewigen Ich-Wesens auf der Erde.
Wir können ein geistiges, individuelles Wesen in einem irdischen Körper sein, also eine geistig körperliche Einheit auf der Erde.
Wir nehmen auf diese Weise die geistige Erde als übersinnliche Wesenheit mit all ihren Wesen mit den 12 irdischen Sinnen wahr!