Qualitäten als menschliche Eigenschaft

Die vier alten Elemente «Feuer, Luft, Wasser und Erde» sind die Qualitäten von Wärme, Gas, Flüssigkeit und Festem.

Als Quantitäten, die gemessen und gewogen werden können, werden sie heute als die drei Aggregatszustände der Materie und die Wärme bezeichnet. Die Wärme kann mit elektromagnetischen Wellen beschrieben werden. Der Wärmezustand gibt uns die Energie an, die vorhanden ist. Je nach Energie sprechen wir vom festen, flüssigen und gasförmigen Aggregatszustand.

Mit der Definition der Aggregatszustände und der Wärme beschreiben wir die sichtbare, messbare und mit Computern darstellbare Welt, die von anti-göttlichen Kräften mitgeformt wurde. Es wird aber nur die Welt der Materie und der elektromagnetischen Felder beschrieben.

Die göttliche Welt, die auch wirkt, wird verneint, weil nur die Quantitäten mit der materialistischen Wissenschaft erfasst werden können. Auch die elektromagnetischen Wellen können als Quantität definiert werden: Sie haben eine messbare Länge (Wellenlänge) und eine messbare Höhe (Amplitude). Deshalb wird die Annäherung an die Qualitäten (eine Quantität) mit den echten Qualitäten verwechselt.

Die göttliche Welt kann aber nur mit Qualitäten charakterisiert werden.

Qualitäten wie z. B. der Geruch, der mit einem Spektrometer gemessen werden kann, wurde auch auf elektromagnetische Wellen reduziert. Denn sie können mit dem Spektrometer auch als Quantität dargestellt werden, weil die Intensität als Funktion der Wellenlänge, der Frequenz, der Energie oder – im Falle von Elementarteilchen, Atomen oder Ionen – der Masse. exakt messbar ist.

Sensor für Geruch

Folgender Ausschnitt aus einem Artikel soll einen Einblick in das Bestimmen von Qualitäten geben:

Elektronische Spürnase unterscheidet unter Millionen von Gerüchen

Der Smellmaster ist ein sehr präzises Spektrometer, mit dem Gerüche objektiv in der Umgebung gemessen werden können. Es ist in der Lage, unter Millionen von Messdaten einzelne Gerüche zu unterscheiden.

Der Sensorchip kann eine Vielzahl unterschiedlicher Gerüche erlernen und ist damit vielseitig einsetzbar: ob im Haushalt zur Kontrolle der Raumluft oder als Brandmelder, beim Einkaufen, um zu erkennen, wie frisch Fisch oder Fleisch ist, in der Qualitätsendkontrolle beispielsweise von Honig oder als Nase für einen Roboter. „Die Schwierigkeit ist, dass Geruch nicht gleich Geruch ist. Eine Rose beispielsweise riecht bei Sonnenschein anders als bei Regen“, so der Physiker. „Deshalb trainieren wir die elektronische Nase momentan für spezifische Einsatzzwecke, die aber universell wählbar sind.“

„Momentan trainieren wir die Nase für spezifische Einsatzzwecke“

Die Wissenschaftler des KIT wollen einen möglichst preiswerten Sensor entwickeln, um ihn massentauglich zu machen. „So könnte man die elektronische Nase in Zukunft beispielsweise in alle Elektrogeräte einbauen, um Kabelbränden vorzubeugen. Oder wir statten Smartphones damit aus. Jeder hätte dann beim Einkaufen seine eigene, hochsensible elektronische Nase dabei“, sagt Sommer.

Bei der industriellen Herstellung und dem Vertrieb unterstützen die Projektpartner JVI-Elektronik und FireEater das KIT. Beide haben bereits 2015 zusammen mit dem KIT im EU-Projekt „SmokeSense“ einen intelligenten Brandmelder auf Basis einer elektronischen Nase entwickelten. Er spürt Schwel- und Brandgase auf und bietet eine zuverlässige Analyse, um welches brennende Material es sich handelt.

Reduzierte „Qualitäten“

Mit Hilfe der elektromagnetischen Wellen können wir die Qualitäten mit dem Computer (einer Maschine) quantitativ erfassen. Diese Quantifizierung vereinfacht jedoch die Qualitäten stark.

Die Therapeuten brauchen heute eine Skala von 1-10, damit der Mensch den Schmerz, den er empfindet, quantitativ dem Anderen mitteilen kann. Die Wellen und die Skala von 1-10 usw. sind ein Hilfsmittel, um etwas darzustellen, das nicht genau mit dem Computer oder einer Maschine erfasst werden kann.

Dagegen ist nichts einzuwenden. Wenn dadurch aber geglaubt wird, es gebe die von den elektromagnetischen Wellen unabhängigen Qualitäten nicht, wird der wissenschaftliche Boden verlassen.

Um echte Qualitäten wahrzunehmen, ist der sich von seinen illusorischen Gedanken selbstbefreite Mensch notwendig.

Keine noch so gute Maschine kann die Qualitäten so differenziert wahrnehmen, wie ein Mensch mit einem differenzierten, von Illusionen gereinigten Bewusstsein.

Die Qualitäten

Echte Qualitäten sind viel genauer und aussagekräftiger als die, welche mit Wellen (Quantitäten) im Feld dargestellt werden können.

Geistige Welt – materielle Welt

Im Geistigen gibt es viel mehr Farben usw. als auf der Erde, denn die Sinneseindrücke werden nicht mit Maschinen (Spektrometer) vereinfacht und nur mit Wellen definiert, sondern von Ich-Menschen in ihrer Wirkung charakterisiert. Dies kann der Mensch dank seiner 12 Sinnesorgane. Mit diesen hat er einen direkten Zugang zur sichtbaren und unsichtbaren Welt. Denn er ist als Ich-Wesen mit der ganzen Welt verbunden.

Es muss jedoch sichergestellt werden, dass ein Ich-Mensch wahrnimmt, der sich nicht von seinen Wahrnehmungen täuschen lässt. Dazu muss der Mensch sich weiterentwickeln und merken, wann er intrinsisch (aus seinem Ich) motiviert handelt und wann er von aussen (extrinsisch) bestimmt wird.

Wenn nur mit der materiellen Welt und den elektromagnetischen Feldern gerechnet wird, kann nur eine einfache Welt ohne Geist, ohne echte Qualitäten, ohne individuelle Ich-Wesen, ohne Reinkarnation und Schicksal usw. beschrieben werden. Der Mensch fühlt sich nur als Ego, das durch seinen Körper entsteht.

Wie Qualitäten charakterisiert werden können:

Der Mensch ist heute ganz am Anfang der Beschreibung der Qualitäten. Besinnt er sich jedoch auf Aristoteles[1] zurück, wird ihm klar, dass Aristoteles die Qualitäten mit seinen 10 Kategorien charakterisieren konnte. Er wollte zeigen, wie verschieden und individuell ein menschliches Leben auf der Erde ist. Es kommt darauf an, wie und wo usw. ein Mensch lebt. Dies ist nur mit den Qualitäten erfassbar.

Ein individueller Mensch ist durch niemand ersetzbar. Jeder bringt andere Qualitäten auf die Erde. Nur ein Schablonenmensch kann durch einen anderen ersetzt werden, falls er das Gleiche kann. In diesem Fall wird nur auf Quantitäten geachtet und der individuelle, ewige Mensch wird nicht erkannt.

Deshalb gilt auch, dass niemand beurteilt oder sogar verurteilt und benutzt werden will. Der Mensch sehnt sich danach, gesehen und erkannt zu werden.

Der Mensch ist keine Quantität ohne Qualitäten. Es ist unmenschlich, nur die Quantität im Menschen zu sehen. Dann ist der Mensch ersetzbar. Nur ein Objekt soll beurteilt und gebraucht werden. Ein Ich-Mensch handelt in Freiheit. Er will es. Jeder Missbrauch und jede Verurteilung eines Menschen ist deplatziert.

Eine Sache oder Objekt ist kein Mensch. Ein Mensch will beachtet und gesehen werden.

Der Mensch ist mehr als sein Gewicht und der Wert seiner Organe.

Der geistige, seelische und körperliche Mensch

Da die echten Qualitäten nicht mit Maschinen messbar sind, heisst aber nicht, dass es den ganzheitlichen Menschen mit seinen individuellen Qualitäten nicht gibt!

Als Materialisten verneinen wir die göttliche Welt mit ihren Qualitäten. Als Ich-Menschen können wir die göttliche Welt auf der Erde erleben. Mit unseren Sinnen als lebendige Organe können wir die Qualitäten der Welt wahrnehmen.

Wir müssen aber unserer Sinneserfahrung trauen. Um ihr zu trauen, können wir Aufmerksamkeitsmeditationen machen und erleben, wie reich an Sinneserfahrungen der Mensch sein kann.

Wenn wir die Sinnesorgane als tote Maschinen beschreiben und als Beweis sie nachbauen und den Menschen zum von aussen bestimmten Bioroboter machen, haben wir nur bewiesen, dass diese technische Variante möglich ist.

Wahrnehmen der Qualitäten als Mensch

Wenn wir die Sinne als lebendige Organbezirke unseres göttlichen Körpers charakterisieren, erleben wir sie als Hilfe und menschliches Mittel, die Qualitäten der Welt wahrzunehmen.

Der Weg des Menschen und der Weg der Technik

Wir gehen den Weg des Menschen, indem wir uns weiterentwickeln. Den Weg der Technik kann auch ein nicht entwickelter Mensch gehen. Meistens hat ein Vorwärtsschreitender in technischen Belangen einen akademischen Abschluss. Dieser hilft ihm, den Weg der Technik zu gehen, aber nicht beim Beschreiten des Weges des Menschen.

Zur Lösung der heutigen Probleme muss man als Mensch, der sich weiterentwickelt, auch den Weg der Technik einschlagen.

Den Weg der Technik, ohne den Weg des Menschen zu gehen, ist gefährlich, sogar tödlich für Mensch und Welt.


[1] Siehe besonderen, früheren Blogeintrag

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