Geburt
Die Geburt von Jesus, die jeden 24.12. gefeiert wird, ist das Heraustreten des Menschen in die Welt des eigenen physischen Körpers und der Erde.
Er verlässt die Flüssigkeit im Körper, wo er noch kein individuelles, selbständiges Wesen ist. Die Nabelschnur als Verbindung zur Mutter wird durchtrennt. Der Mensch im physischen Körper muss sich nun selbst ernähren und kann in Zukunft selbst seinen Ort bestimmen, wo er wirken will. Karma wirkt unbewusst und bewusst. Er lebt sein eigenes Schicksal und kann es bewusst verwandeln. Durch die Reinkarnation lebt er im Lauf der Jahrtausende in jeder für ihn wichtigen Kultur und entwickelt sich.
Der menschliche Körper als Spiegel des Geistes
Der physische Körper ist ein Spiegel des Geistes.
Weil Gott sich auf der Erde in einem menschlichen Körper inkarnieren und spiegeln will, muss ein besonderer Körper die Wohnung für Jesus Christus werden.
Diesen Körper zu schaffen ist ein komplizierter Prozess (siehe gewisse Schriften von Rudolf Steiner). An der Jordantaufe „schwebte“ Christus, der Sohn Gottes, auf den Körper von Jesus herab. Als Bild wird von der Taube gesprochen. Von diesem Moment an mit ca. 30 Jahren spricht man von Jesus Christus. Das Ich von Jesus ist nun das Ich von Gottes Sohn.
Für Christen ist die Geburt Jesu das Herabsteigen von Christus, dem Sohn Gottes, auf die Erde. Er wirkt dann drei Jahre als Jesus Christus auf der Erde und zeigt allen Menschen den Weg zurück zu Gott.
Das Weihnachts-Licht
Weihnachten wird auch mit dem Licht in der dunkelsten Jahreszeit beschrieben.
Das Licht an Weihnachten ist das göttliche Licht, das in die Finsternis scheint. Die vielen Heiligenscheine, die auf Bildern gemalt wurden, sind das Licht der geläuterten Aura der Menschen, das nur erlebbar und wahrnehmbar für Menschen ist, die ihre individuelle Geist-Seele gereinigt haben.
Einige Bibelzitate zum Licht
Das Licht schien in die Finsternis und die Finsternis hat es nicht angenommen (Johannes 1:5).
Nur der Mensch, der will, reinigt seine Seele und nimmt den Geist, das Licht oder Christus an.
Noch einige Hinweise auf das Licht:
Johannes 1:9
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe gemacht; und die Welt kannte es nicht.
Johannes 3:19,20
Das ist aber das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse.…
Johannes 12:36-40
Glaubet an das Licht, dieweil ihr es habt, auf daß ihr des Lichtes Kinder seid.…
Hiob 24:13-17
Jene sind abtrünnig geworden vom Licht und kennen seinen Weg nicht und kehren nicht wieder zu seiner Straße.…
Was bedeutet Weihnachten für jeden Menschen?
Geburt
Der Embryo im Mutterleib lebt im Wasser (Fruchtwasser) und der Erde (irdischer Körper). Er ist ein göttliches fühlendes Wesen.
Bei der Geburt kommt auch der Geist – das Ich – dazu.
Der Mensch muss atmen, um zu überleben. Nicht zufällig wird der Geist mit dem Atem und Wind gleichgesetzt. „Der Geist weht, wo er will.“ Dieser Satz aus in der Bibel will sagen, dass der Geist sich nicht zwingen lässt zu erscheinen. In Asien wird als Atman – das Wort, das in Atem steckt – (Sanskrit: आत्मन् ātman m., Nom. Sg. आत्मा ātmā) Hauch, Geist oder Seele, das (höchste) Selbst, Wesen bezeichnet.
Nach der Geburt bildet sich das Ich immer besser aus (ab ca. 7 Jahren kann das Kind bewusst denken und geht dann in die Schule), bis der Mensch erwachsen ist und seine Ich-Entwicklung in die eigenen Hände nehmen kann.
Der Mensch kann dann willentlich denken, fühlen und wollen. Er kann wissen, was göttlich – den Menschen fördernd – und was den Egoismus des Menschen fördert – gegen die Entwicklung des Menschen – ist.
Die Wärme des Kinds und die Luft oder Atmung sind von der Mutter unabhängig geworden. Der Mensch ist ein selbständiges, „abgenabeltes“ Wesen.
Für jeden gläubigen Menschen ist die Geburt eines Menschen das Erscheinen eines besonderen göttlichen, individuellen Menschen auf der Erde.
Da jeder Mensch einen göttlichen Kern hat, kann bei der Geburt von Jesus nachvollzogen werden, wie jeder Mensch vom Himmel zur Erde herabkommt.
Karma Übung als Absinken durch die vier Sphären bis auf die Erde
Die Karma Übung von Rudolf Steiner hilft uns als sich entwickelnde Menschen, die Beziehung in vorherigen Leben zu den anderen dank Hilfe unseres Körpers zu verstehen. Jede Nacht sinken wir in eine „tiefere“ Sphäre, bis wir im Physischen angekommen sind.
Jede Sphäre wird bei den vorherigen Adventsbeiträgen beschrieben. Der Weg der 4 Advente wird auch bei der Karmaübung gegangen!
Eine Kurzform der Karmaübung von Rudolf Steiner:
1. Tag: Wir stellen uns sehr plastisch eine Begebenheit mit einem anderen Menschen vor. Wir sind nun in der geistigen Sphäre mit unserem Ich aktiv.
Nacht eins: Das Erlebnis sinkt in die seelische Sphäre.
Nacht zwei: Das Erlebnis sinkt in die Lebenssphäre und verwandelt sich.
Nacht drei: Das Erlebnis sinkt in die physische Sphäre. Man fühlt sich am Morgen beim Aufwachen im Körper wie gefangen und hat das Bild von der letzten Inkarnation vor sich, das in der heutigen Inkarnation zum entsprechenden Erlebnis führte. Es kann dem Menschen klar werden, in welcher Beziehung der andere Mensch zu einem stand.
Nach drei Nächten auf der Erde im Physischen angekommen fühlen wir uns vom Physischen wie gefesselt. Aber nun verwandelt das Physische sich und wir erleben und sehen das Physische des letzten Lebens.
Die Karmaübung nimmt die Natur des eigenen Körpers zur Hilfe. Der Mensch geht durch die verschiedenen Sphären seines Körpers durch, bis er in die physische Sphäre gelangt. Ausserdem lässt die Entwicklung des Menschen seine Erkenntnis größer werden. Sein individueller Geist ist nun aktiv wirksam.
So haben wir ein Zusammenwirken unseres göttlichen Körpers (als Natur, die von Gott geschaffen wurde) und unseres individuellen Geistes (Ich), der auch von Gott kommt.
Natur und Geist wirken in vier Schritten zusammen und ergeben miteinander die Erkenntnis.
Wir müssen nun nicht mehr einem Reinkarnationstherapeuten glauben, der auch einem Irrtum unterliegen kann.
Wir haben durch eigene Ich-Aktivität mit Hilfe unseres göttlichen Körpers eine Erkenntnis gewonnen. Wir sind sicher, dass wir nicht manipuliert wurden.
Pädagogik
In der Pädagogik wirken die Natur des Schülers (sein komplizierter Körper) und der hellbewusste aktive Geist des Lehrers zusammen.
Wenn man den schlafenden Geist der Kinder anzapft, wird der Schüler geschwächt. Wenn man ohne den sich entwickelnden Geist des Lehrers die Schüler erzieht und die Information zur Erziehung von den Kindern nimmt, entzieht man den Schülern Energie, die sie zum Leben brauchen. Auch hat man keine Gewissheit, ob die Kinder entwicklungsgemäss oder kindsgemäss „behandelt“ werden.
Der Geist des Erwachsenen entwickelt sich nur, wenn der LehrerIn, der Erzieher, der Therapeut, die Eltern usw. an sich „arbeiten“.
Die Bibel und die Corona-Hysterie
Wie wir schon im letzten Beitrag die Corona-Pandemie beschrieben haben, ist die Voraussetzung der Materialismus oder die Geistlosigkeit. In der Bibel und anderen heiligen Schriften wird schon vor ca. 2000 Jahren dieses Phänomen beschrieben.
1.Korinther 2:14
Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; …
1.Korinther 2:12
Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, daß wir wissen können, was uns von Gott gegeben ist;
Nur die Natur zu beschreiben, gibt uns nicht eine ganzheitliche Weltsicht, in der es zur Natur den Geist braucht.
Die „Heilsbotschaft“ kommt bei der Corona-Krise nur von der Natur: Die Corona-Impfung. Sie kann aber nur die Symptome bekämpfen, nicht heilen.
Das Corona-Virus hat sich schon mutiert. Ob die Corona-Impfung wirkt, ist ungewiss.
Heilung kann nur geschehen, wenn der Geist Gottes einbezogen wird. Er wirkt in einem starken Immunsystem! Alles, was das Immunsystem stärkt (Waldspaziergänge, gesunde Ernährung, Rhythmen beachten, Gefühle pflegen, sich seines Ichs oder ewigen Geistes bewusst sein, Gemeinschaft usw.) ist göttlich-geistig.
Der göttliche Mensch
Der göttliche Mensch denkt, fühlt und will. Er wird dabei nicht manipuliert von seinem materiellen Körper und den elektromagnetischen Wellen.
Sein Geist bleibt im Körper, ohne manipuliert zu werden. Der Mensch ist Herr im Haus.
Durch den Sündenfall oder dem Abfallen von Gott wird der Körper zum Ort, wo man in Versuchung geführt werden kann. Auf der Erde kann man auch in den Abgrund gezogen werden.
Wenn der Mensch das Abfallen von Gott überwindet, wird sein Körper zum Tempel Gottes.
Die Natur wirkt noch mit ihren Kräften bis er ca. 25 Jahre alt ist. Dann muss der Geist des Menschen oder seine Geist-Seele im Körper willentlich aktiv werden, um nicht mehr Vieles zu verschlafen, was auf der Erde vor sich geht. Kurz gesagt: Der Mensch erwacht und nimmt seine Entwicklung in eigene Hände.
Der Mensch muss sich entwickeln, um ein wahrer Mensch zu werden.
