12 hl. Nächte/ Silvester als Mitte

Silvester als Spiegelpunkt der beiden Weihnachtsfeste

Am 24. Dezember wird auf das Jesuskindlein oder die Geburt des menschlich-göttlichen Körpers von Jesus geschaut. Am 6. Januar wird der Schwerpunkt auf die Geburt des individuellen ICHS von Christus oder den göttlichen Geist gelegt.

Das erste Fest wird als Weihnachten im Westen gefeiert und das zweite im Osten.

Wir haben zwei Weihnachten.

Dazwischen liegt der Silvester. Wir schauen als Vergangenheit zum 24.12 zurück, als Zukunft zur Epiphanie (6.1).

Die Geburt von Jesus und von Christus als Vorwegnahme der richtigen Geist-Geburt in der Jordan Taufe. Nun ist der menschliche Christuskörper auch von allen Hierarchien durchdrungen. Aber erst bei der Jordan Taufe ist der Geist von Gott aus Christus im Körper von Jesus. Die Trinität von Gott ist aktiv im menschlichen Körper von Jesus Christus.

Achtsamkeit

Die Aufmerksamkeit in der momentanen Gegenwart richtet sich auf einen Zeit-Punkt auf der Erde, der sich in die Zukunft bewegt. Durch unser Ich-Bewusstsein, das wir nur selber herstellen können, sind wir als Ich-Wesen, das aus der Ewigkeit oder der Zeit- und Raumlosigkeit kommt. Es kann auch gesagt werden, dass wir unsere eigentliche Heimat in den 0-Dimensionen haben, nicht auf der Erde.

Nun können wir den Achtsamkeits-Punkt als Kontinuum oder die Ewigkeit auf der Erde im Menschen erleben.

Eine Erklärung kann folgendes Paradoxon sein:

Das Paradoxon von Achilles und der Schildkröte

Das Paradoxon handelt von einem Wettlauf zwischen dem für seine Schnelligkeit bekannten Achilles und einer sich langsam bewegenden Schildkröte. Beide starten zum selben Zeitpunkt, aber die Schildkröte erhält anfangs einen Vorsprung. Obwohl Achilles schneller ist, kann er sie niemals einholen.

Zenos Argument beruht auf der Annahme, dass Achilles zunächst den Punkt erreichen muss, an dem die Schildkröte gestartet ist, bis zu diesem Zeitpunkt wird sich die Schildkröte, wenn auch nur um eine kleine Strecke, zu einem anderen Punkt vorwärts bewegt haben; bis Achilles die Strecke zu diesem Punkt zurückgelegt hat, wird die Schildkröte zu einem anderen Punkt vorgerückt sein usw.

Die Logik Zenons und was er uns damit zeigen will

Die Welt der anti-göttlichen Mächte auf der Erde ist von der Vergangenheit bestimmt.

Die Welt kann nur mit Punkten berechnet werden.

Sie besteht aus Atomen und Molekülen oder elektromagnetischen Wellen. Sie ist immer quantitativ erfassbar. In ihr ist alles eindeutig und bestimmbar. Wie beim Computer kann alles (Musik, Bilder …) mit einem Code aus 0 und 1 definiert werden.

Qualitäten werden nun sehr fein und exakt zu Quantitäten.

Für die enormen Qualitäten gibt es in dieser Welt keinen Platz. Wie es Gott (Geist) und eine echte Zukunft, die wir Menschen mitprägen können, im Materialismus nicht vorhanden ist, so gibt es auch keinen Menschen, der in Ewigkeit existiert und der die Qualitäten wahrnehmen kann. Der Mensch ist letzlich nur eine Masse, die wieder vergeht. Die Würde des Menschen ist eine Illusion.

Lösung

Wenn man die Welt als Reihe von Punkten auffasst, erleben wir, dass Achill die Schildkröte nie einholen kann.

Erst, wenn wir die Welt als Kontinuum oder als Gottes Wesen – nicht atomar – erleben und erfassen, kann Achill die Schildkröte einholen.

Mit unserer Achtsamkeit können wir dieses Problem lösen.

Silvester als Mitte der 12 heiligen Nächte

Nun wollen wir mit derselben Achtsamkeit oder Aufmerksamkeit auf die Zeit zwischen dem Heiligen Abend (Geburt Jesu, Hirten kommen), am 24.12. und der Epiphanie (Dreikönigstag), am 6.1. schauen.

Zwischen Weihnachten und Dreikönige soll während der 12 Rauhnächte oder heiligen Nächten Rückschau gehalten und auf das neue Jahr vorbereitet werden. Rituale und Bräuche begleiten diese heilige Zeit, die es seit Ewigkeiten gibt.

Aus Wikipedia:

Die Festeszeit der Raunächte hat ihren Ursprung in der germanischen Zeitrechnung. Die Germanen kannten das Mond- und das Sonnenjahr, wobei sie in Mondzyklen von ca. 29,5 Tagen rechneten. Da das Sonnenjahr aber 365 Tage hat, besteht eine Differenz von 11 Tagen und 12 Nächten. Diese 12 Nächte sind die 12 Weihnächte (12 heiligen Nächte) oder Rauhnächte, von denen jede einem Mondzyklus entspricht. Die zwölf Monate, nach denen auch die Germanen das Jahr gliederten, bilden sich in der Abfolge der zwölf Nächte ab und Orakel, die in diesen Nächten gestellt wurden, sollten eine prophetische Vorbedeutung für die entsprechenden Monate des folgenden Jahres haben.

Der ewige, individueller Geist auf der Erde

Achtsamkeit

Wir sehen immer gleich weit voraus wie zurück.  Das Neue Jahr ist nicht einfach eine Wiederholung aller anderen Jahre.  Wir haben uns in diesem Jahr durch unser waches Handeln bewusst entwickelt. Wir sprechen vom Sonnenjahr und der Sonne, die in unserem Herzen wirkt.

Unser individuelles Ich-Wesen oder unser Geist können mit Gefühlen mit Achtsamkeit aus unserem „Sonnenherzen“ wirken oder strahlen.

Die zwölf Tage, die das Sonnenjahr länger machen als das Mondjahr, sind Raum zur Entwicklung, die im nächsten Jahr stattfinden kann. Wenn wir unser Schicksal in die Hand nehmen, können wir das nächste Jahr bewusst gestalten. Die Gestaltung beginnt schon in den 12 heiligen Nächte.

In diesen 12 Nächten wird das ganze nächste Jahr prophetisch vorweggenommen. Denn die Entwicklung ist zukunftsgerichtet und mit der Sonne verbunden. Der Mond dreht nur um die Erde und ist mit der Vergangenheit verbunden.

Die Keime für jeden Monat werden in den 12 Heiligen Nächten gelegt.

Deshalb sollten wir diese Zeit mit Aufmerksamkeit oder Achtsamkeit erleben. Wir sollten uns bewusst werden, dass in jeder Nacht zwischen dem 24.12 und dem 6.1 bedeutungsvolle Keime gelegt werden fürs nächste Jahr.

Silvester und das Schicksal

Die beiden Zeitströme bilden einen Wirbel um Mitternacht zwischen 31. 12. 20 und 1.1. 21. Wir haben den Vergangenheitsstrom des Alten Jahre der auf den Zukunftsstrom des Neuen Jahres trifft und sich verwirbelt. Ein Strom endet (Vergangenheit) und ein Strom (Zukunft) strömt uns entgegen. Da haben wir einen winzigen Unterbruch in der Gegenwart, wo der Geist von oben in den Körper, der von unten dem Ich oder Geist entgegenwächst und eine „Wohnung“ bietet, wirken kann.

Am Silvester kommt neues Lebenswasser aus dem Zukunftsstrom und wird vom Ich-Geist im physischen Körper geprägt.

Bsp.

Der Mensch kann um Mitternacht einen Jahresrückblick halten und sich Veränderungen fürs Neue Jahr vornehmen. In diesem Mitternachtsmoment ist er hellwach oder aufmerksam.

Er ist mit seinem Ich ganz dabei und ruht in sich selbst.

Silvester ist ein besonderer Zeitpunkt. Das alte Jahr geht zu Ende und das neue beginnt. Wir sind genau auf der Spiegelachse zwischen Vergangenheit und Zukunft. Das Sonnenjahr, das zu Ende geht, beschreibt ein kosmisches Weiterschreiten. Die Entwicklung geht auch im Neuen Jahr weiter.

Silvester kann auch die senkrechte Spiegelachse darstellen, welche das alte Jahr und das neue spiegelt.

Der Zeitstrom des Neuen Jahrs kommt uns am Silvester von rechts entgegen und trifft auf den Zeitstrom des Alten Jahres oder der Vergangenheit, der von links nach rechts strömt.

Jeder Zeitpunkt in der momentanen Gegenwart auf der Erde ist zukunftsgerichtet und hat eine Vergangenheit. In diesem Zeitpunkt der momentanen Gegenwart (Der physische Körper richtet sich nach oben auf. Er lebt während des Wachens in der Senkrechten.) scheint aber auch die ewige Gegenwart des Ich-Wesens von oben in den Körper auf der Erde. Denn wir sind ein ewiges Wesen, das auf der Erde eine gewisse Zeit lebt. Wir leben in der Kreuzform der vier Zeit-Strömungen (Vergangenheit/ Zukunft/ momentane Gegenwart/ ewige Gegenwart), die im Lebendigen unseren Körper auf der Erde bilden.

Der sichtbare, feste Körper zeigt meistens die Gegenwart des Geistes nicht. Der Mensch ist selten gegenwärtig. Die Zukunft ist oft eine Extrapolation der Vergangenheit. Man spricht nur vom Zeitstrahl, der aus der Vergangenheit in die Zukunft fliesst.

Das Urbild vom Jetzt an Silvester

Das Jetzt als Grundlage der diversen Übungen

Um in der Gegengenwart oder im Jetzt leben zu können, sind die diversen Übungen hilfreich. Im Kreis oder Punkt können wir im Seelenleben die fünf Übungen, die durch die sechste ins Gleichgewicht gebracht werden, im Fünfstern anordnen:

Klares Denken

freies Handeln (im Wollen)

Offenheit im Fühlen der Zukunft (nicht extrapolierte Vergangenheit)

Positivität im Fühlen der Vergangenheit

Gleichmut im Wollen

Im Kreuz (2D) kann man die vier Hauptgefühle und die entsprechenden Übungen darstellen:

Gefühl: Freude kann abgleiten in die Emotion Spass, Sucht und wird aber auch vom Ich aktiv in den geistigen Bewusstseinszustand Glück gesteigert.

Gefühl: Angst kann abgleiten in die Emotion der Panik und wird aber auch vom Ich aktiv in den geistigen Bewusstseinszustand Vertrauen gesteigert.

Gefühl: Traurigkeit kann abgleiten in die Emotion der abgrundtiefen Trauer oder Depression und wird aber auch vom Ich aktiv in den geistigen Bewusstseinszustand des Mitgefühls gesteigert.

Gefühl: Wut kann abgleiten in die Emotion der Zerstörungswut und wird aber auch vom Ich aktiv in den geistigen Bewusstseinszustand der Kreativität gesteigert.

Um im Jetzt leben zu können, müssen wir die 5+1 Stabilisierungs-Übungen und die 4 Gefühls-Übungen im Seelischen und die 4 Bewusstseinszustände auch im Körper beherrschen (Mimik, Muskeln entspannt, und kreativ handeln).

Silvester: Freiheit vom materiellen Körper

In einer Michaelsmeditation von Rudolf Steiner heisst es: … „Dass dieser Tag Abbild werden möge deines Schicksals ordnenden Willens“: Der Mensch ist in seinem Körper, lässt sich aber nicht beeinflussen von der Materie und den elektromagnetischen Wellen. Er lässt sein Schicksal nur durch die Hilfe von Erzengel Michael ordnen.

Er ist dann auch im Körper durch seine Mimik und Gestik sichtbar glücklich, vertrauensvoll, mitfühlend, seine Muskeln sind entspannt und er kreativ.

Die vier Haupt-Gefühle und -Bewusstseinszustände werden auch im Körper auf der Erde beherrscht. Die vier Hautgefühle können in Kreuzform auf der Erde in 2 oder 3-D angeornet werden:

Freude oben in der Senkrechten, Angst und Traurigkeit in der Waagrechten rechts und links und Wut in der Senkrechten von unten.

Das göttliche Kreuz wird aktiv vom Menschen auf der Erde gebildet. Die Grundlage für die diversen Übungen sind gelegt.

Die vier geistigen Bewusstseinszustände auf der Erde (Glück – Corona- oder Kronenchakra in 0D), Vertrauen (Scheitel- oder Stirnchakra in 1D), Mitgefühl (Herzchakra in 2D) und Kreativität (Bauchchakra in 3D) kommen alle von oben. Sie befinden sich auf der Geistesgeraden (geistige Wirbelsäule mit den Chakren).

Silvester ist der Urpunkt – das Urbild oder Urphänomen – der Achtsamkeit.

Der Mensch hat den Keim in sich (Ich), glücklich, vertrauensvoll, mitfühlend und kreativ zu sein. Alles andere ist das Abfallen von Gott. Dies kann er sich am Silvester bewusst werden.

Zusammenfassung

Altes Jahr oder Vergangenheitsstrom

Altes Jahr ist der Vergangenheits-Strom. Über Corona ist alles gesagt. Im Zukunfts-Strom des Neuen Jahres werde ich nicht mehr über Corona schreiben. Ich werde den Vergangenheitsstrom ohne Zukunft und Geist nicht mehr dominieren lassen. Die Information ohne Emotionen ist wichtig. Dies ist aber nur eine persönliche Aufgabe, um die sich jeder kümmern kann.

Im Rückblick sieht man, dass keine Übersterblichkeit da war. Die Angst bei Corona war geschürte Panik, also eine Manipulation globalen Ausmaßes.

Ich richte nun meine Energien auf die Zukunft (Corona weist auf das Kronenchakra im Geist hin, keine Fixierung nur auf den Körper!), auf das, was auf uns zukommen will. Der Mensch ist ein ewiges, geistiges Wesen. Die Gesellschaft muss dem Menschen entsprechen. Kein Raubtierkapitalismus, kein Kommunismus aller Schattierungen, aber auch keine Vermischung dieser beiden materialistischen Weltanschauungen soll angepriesen weren, denn sie können sehr schnell in eine Diktatur führen.

Neues Jahr oder Zukunftsstrom

Echte Freiheit, Gleichheit und Sozialität sind gefordert.

Freiheit im Denken, Gleichheit im Fühlen und Sozialität im Wollen (Nachhaltigkeit und gerechtes Aufteilen der Ressourcen unter den Menschen).

Die Dreigliederung die Gesellschaft, das bedingungslose Grundeinkommen und die Erkenntnis des Menschen, der ein offenes kreatives Wesen ist, will sich durchsetzen.

Silvester

In der Silvesternacht kann man zurück ins Alte Jahr schauen, aber auch ins Neue Jahr vorwärts.

Wir wollen nicht, dass sich im Neuem Jahr nächsten Silvester (21/22) der geistlose, erstarrte und voller Vorurteile geprägte Vergangenheitsstrom von unten links unser Ego dominiert.

Der an unserem Ich waagrecht gespiegelte Zukunftsstrom soll nicht wieder durch unser mangelndes Vertauen erschüttert werden, weil unser Bewusstsein wieder von der Corona oder einer anderen Viruskrankheit durch globale Manipulationen beherrscht wird.

Natürlich wird es andere Viruserkrankungen geben, die für die Betroffenen sehr schwierig sein und auch zum Tod führen können. Sie sollen aber nicht die ganze Welt in ihren Bann ziehen. Die Entwicklung unseres Ichs oder unseres individuellen Geists soll im Zentrum stehen.

In unserem Ich oder individuellen Geist können wir Vertrauen zur Zukunft haben und glücklich sein. Denn wir sind auf der Erde ein mitfühlender und kreativer Mensch.

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