Emotion ist nicht Gefühl

Emotion ist nicht Gefühl

Die Emotionen sind von intellektuellen, automatisch kommenden Gedanken durchsetzt, führen aber nicht zu menschlichen Gefühlen und Gedanken. Das menschliche Fühlen ist ein Erfassen der Welt mit bewusstem Willen! Man wird nicht von seiner Umgebung manipuliert! Wenn man die Welt mit bewusstem Willen erfasst, muss man bewusst denken. Also das bewusste Denken, Fühlen und Wollen ist immer von Gedanken, Gefühlen und Willensimpulsen durchsetzt.

Das geistig menschliche Fühlen ist näher  am bewussten Denken als einer unbewussten Emotion.

Unsere Emotionen werden durch die Welt angeregt und lassen uns unbewusster werden. Wir fallen in unserem Bewusstsein zurück.

Gefühle können wir nur mit verwandeltem Bewusstsein verstehen. Wenn wir vollbewusst auch in unserem Fühlen und Wollen geworden sind, also das Delta Bewusstsein erreicht haben, können wir den Unterschied zwischen Emotionen und Gefühlen beschreiben und erleben. Wir werden dann bewusster und haben neben den Gefühlen auch bewusste, nicht intellektuelle Gedanken. In diesem Bewusstseinszustand erfahren wir uns auch als ein bewusst handelndes Wesen. Wir nehmen unser Schicksal in unsere Hand und werden schöpferisch. Wir sind im Delta Bewusstsein frei und liebevoll.

Natürlich können schon bevor wir das Delta Bewusstsein erreicht haben, halbbewusste Gefühle in unserer Seele „auftauchen“. Wichtig ist, dass unsere Gefühle im Einklang mit unseren menschlichen Gedanken stehen.

Wir bekommen durch die Gefühle eine gefühlsmässige Bestätigung unserer menschlichen Gedanken.

Eine andere Möglichkeit führt uns von unserem Kern (Entelechie) weg und lässt uns immer unmenschlicher werden. Dies sind unsere automatisch auftauchenden Emotionen.

Emotionen können nur unsere egoistischen Gedanken auf emotioneller, unbewusster Ebene bestätigen.

 

Ein Vergleich in Tabellenform:

Emotion Gefühl
antigöttlich göttlich
schnell Langsam
Komisch oder neben der Realität, das Denken sagt etwas anderes Betätigung des Denkens eine Ebene tiefer
Wirkung der Materie auf den Menschen, aber das Antigöttliche „dirigiert“, passiv Wirkung der Materie auf den Menschen, aber das Göttliche „dirigiert“, passiv
Rückfall in alte Bewusstseinszustände, grosse Passivität Mit Delta Bewusstsein aktiv fühlen, man bestimmt hell aktiv mit seinem Willen, wie die Wirkungen der Welt sind
Intellektuelle Gedanken beim Fühlen der Emotionen Denken und Wollen beim Fühlen
Ehrgeiz, Egoismus immer beteiligt, Intellekt wir befriedigt, alte egoistische Muster und Strukturen werden automatisch aktiviert, Mensch ist nicht dabei, ein grosser „Mechanismus“ läuft ab, unverwandelte Gene (Vererbung) bestimmen Delta oder Ich statt Ego. Keine Muster (Gene) und Seelenstrukturen. Vererbung nicht massgebend.
Unmenschlich, brutal, kann auch wider Willen sein, unbefriedigend, man empfindet Leere, depressive Stimmung MENSCHLICH erfüllt, glücklich
Kopfkino Im Herzbereich
Hirn ist z.B. grösstes Sexualorgan Herz fühlt, ob jemand mich z.B. liebt
hirnabhängig herzabhängig
Antigöttliche Vorstellungen wichtig, Gedanken und Emotionen, die automatisch auftauchen und einen in Besitz nehmen, mechanischer Takt des Herzens angeregt durch elektronisch, mechanische Musik, Chemie, lasziver, brutaler Inhalt unterstützen noch, Computer-Games, Backgroundmusik, Filme, willenslose Motorik Göttliche Vorstellungen begleiten Atmung und Rhythmus des Herzens, Puls nicht Takt, auch gute Filme und CDs können Gefühle anregen!Eigener Wille kann von dem Menschen gutgesinnten Wesen inspiriert werden, sinnvolle, göttliche Handlungen
Beschleunigung Aufmerksam, langsam
Fastfood Slowfood
Schnell Essen Bewusst essen
schlingen schlucken
Grosse Mengen, gourmand Normale Mengen
Fettsucht Normale Ernährung
Gourmet=geniessen mit Emotionen, auserwähltes Essen Geniessen mit Gefühlen, die von göttlichen Gedanken willentlich begleitet werden, gute Tierhaltung, Pflanzendüngung usw.
Drogen als Genussmittel, das süchtig macht Drogen als natürliche Medikamente und wenn nötig als chemische Medikamente
Konsum Körper bekommt, was er braucht
Sucht Körper bekommt, was er braucht
Endet im Verbrechen Nicht im Widerspruch zum gesunden Menschenverstand
Der Körper und die Seele wollen immer mehr und häufiger die Assoziationen (können sich auch als automatische Bilder zeigen) geniessen. Emotionen (können sich auch als automatische Klänge äussern) werden ausgekostet und die Motorik (kann sich auch als automatische Wesensbegegnung ohne Wesenserkenntnis zeigen) wird erlebt. Die Bewegungen  – auch keine Bewegungen bei Depressionen – des Körpers werden beim z.B. Sport erlebt und geben uns eine gute Emotion. Der menschliche Geist in seiner Seele und seinem Körper nimmt so viel wie für den Körper und die Seele (gute Gefühle) nötig ist
Immer grössere Bedürfnisse Was uns gut tut, wird „gemacht“
Emotionen aufpeitschen Gefühle verfeinern
Sex auch z.B. als Internetsex oder „Kopfkino“, Kopf ist immer wichtig, Tast-, Eigenbewegungs-Sinn usw. haben kein menschliches Gegenüber, nur Seh- und Hör-Sinn sind oft wichtig, Einsatz der anderen Sinne nicht auf menschliche Weise oder gar nicht Liebe, auch sexuelle Liebe, zwischen zwei Menschen
„tierisch, Urtriebe“ Menschlich, mit Delta Bewusstsein
Alten Mustern und Strukturen verfallen Keine Strukturen und Muster, sondern freier, menschlicher Geist
Technik dominiert den Menschen Sinnvolles aktives Anwenden der Technik
Gegen Technik Sinnvolles aktives Nichteinsetzen der Technik
Passiv, Sinne werden überstrapaziert und auch zerstört Aktiv, Training, Schulung, Sinnesschulung
vergangenheitsbestimmt gegenwärtig

 

Zusammenfassung: Durch die aktive Sinnesschulung leben wir in der Gegenwart und entwickeln unser Bewusstsein.

 

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