Freiheit in der Schule

In der Schule sind die Schüler noch nicht erwachsen. Sie brauchen vielfach Unterstützung von Erwachsenen. Die erwachsenen Lehrer müssen permanent an sich arbeiten, um offen und flexbel zu sein, keine Vorurteile zu pflegen und die Freiheit zuerst für sich zu erreichen. Mit diesen „kindlichen“ (nicht kindischen) Fähigkeiten können sie die Schüler auf dem Weg zur Freiheit begleiten. Durch ihre Weiterentwicklung können sie unfreie Bewusstseinszustände mit ihren pädagogischen Massnahmen vermindern und den Zustand, in dem Freiheit möglich wird, verlängern.

Wenn die Schüler wollen und können, muss der Lehrer ihnen die Freiheit im Lernen ermöglichen. Ist dieser Punkt noch nicht erreicht, muss der Lehrer mit seinen pädagoischen Massnahmen eingreifen und als Vorbild einen möglichen Weg weisen.

Dann können die Schüler zu recht wählen, was sie lernen wollen. Bis dieser Zustand erreicht ist, müssen die Lehrer verlangen, was die Schüler bearbeiten.

Es ist genau so schlecht, den Schülern immer alles vorzuschreiben, wie sie ihrem Schicksal in Freiheit zu überlassen, wenn sie nicht wissen, wie sie das Problem bewältigen können.

Der Lehrer führt sie auf dem Weg zur Freiheit. Er tritt zurück, wenn sie die Freiheit im Lernen ergreifen können.

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