5 Charakteristiken von Empathie II

Im letzen Beitrag haben wir die Empathie als körperliche Wahrnehmung von Unsichtbarem, die nicht ganz bewusst ist, kennen gelernt.

Wir müssen die wichtige Tatsache zu jeder Wahrnehmung wiederholen: Die Sinneswahrnehmung beruht immer auf den körperlichen Inputs der Sinnesorgane und Denken.

3. Stufe: Hochsensiblität

Bei der Hochsensibilität nimmt der Mensch mit seinen Sinnen (genauer durch die stärkeren Inputs der Sinne) sehr viel wahr.

Der Mensch ist nun noch sensibler geworden. Die Spiegelzellen feuern noch mehr. Die Schulung und auch Vererbung können eine grosse Rolle spielen bei der Wahrnehmung der Aussen- und Innenwelten.

Der Mensch kann durch die feine Sinneswahrnehmung beeinträchtigt werden. Ein Besuch im Einkaufszentrum kann durch die vielen Reize, die auf uns einwirken, zur Qual werden. Dennoch ist der Mensch nicht krank, nur hochsensibel.

Wenn der Mensch nun noch aufmerksamer wird, kann von bewusster Hochsensibilität oder Aufmerksamkeit gesprochen werden.

4. Stufe: Bewusste Hochsensibilität oder Aufmerksamkeit

Bei der bewussten Hochsensiblität oder Aufmerksamkeit erlebt der Mensch sich im Jetzt als Ich-Wesen. Er stärkt sein Ich bewusst, damit er wahrnimmt, was er will.

Er kann seinen Körper beeinflussen und muss sich seinen Sinneseindrücken nicht mehr ausliefern. Er entscheidet selbst, was er beachten will, denn er wird immer besser Herr über seine Sinneseindrücke. Gerüche, Bilder, Musik können keinen Besitz von ihm ergreifen. Ob nicht ausgesprochene Gedanken und Gefühle ihn verletzen können, bestimmt er selbst.

Bewusst hochsensibel oder aufmerksam kann der Mensch durch die Aktivität des aufmerksamen Gehirns sein.

Er kann dann Vieles bemerken. Unter anderem nimmt er wahr, dass er drei neue Sinne hat, die er nur im Jetzt einsetzen kann:

Den Ich-Sinn  für die Wahrnehmung des fremden Ich-Wesens.

Den Gedanken-Sinn für das Lesen fremder Gedanken.

Den Wort-Sinn für das Erkennen gewisser Laute als menschliche Sprache und nicht nur als Geräusch.

Es sind die Sinne des unsichtbaren Individualkörpers. Nur der Ich-Mensch kann sie in der Gegenwart als Instrument mit Bewusstsein einsetzen.

Mit den Sinnen des Individualkörpers kann man nur wahrnehmen, wenn man im Jetzt hell wach und aktiv lebt.

Anders gesagt muss der Mensch aufmerksam sein, um diese Sinne einzusetzen. Dann nimmt er viel wahr. Ihm wird klar, dass er denken oder sein Wesen einsetzen muss, um etwas zu bemerken.

5. Stufe: Hell wache Aufmerksamkeit

Bei der 5. Stufe, der hell wachen Aufmerksamkeit, haben wir unser Bewusstsein im Körper auf der Erde und sind ein irdischer Mensch.

Wir setzen aber die physisch materiellen Sinnesorgane zur Beobachtung nicht mehr ein.

Die Naturwissenschaftler können nichts mehr z. B. im MRI zeigen, weil wir unser Bewusstsein durch unsere innere Ich-Aktivität und nicht durch unseren Körper erschaffen. Die Gesetze sind aber mit dem nicht manipulierten naturwissenschaftlichen Denken nachvollziehbar. Wir befinden uns nicht in einem „geistigen Nebel“.

Durch unsere Ich-Aktivität sehen wir durch eine bewusste Imagination Gedankenformen, die voller Gefühle sind und unseren Willen ausdrücken.

Wir bilden uns geistige Sinnesorgane und erfahren die Zusammenhänge der „Dinge“ unverfälscht. Wir nehmen wahr im eigentlichen Sinn des Wortes: Unsere Beobachtung ist wahr, sie entspricht dem göttlichen Willen.

Wir sind ein geistig-göttliches Wesen, das auf der Erde in einem Körper lebt.

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