Drei Schwerpunkte zur Verbesserung des Schicksals

Schicksal

Durch unsere Handlungen bilden wir Strukturen im Gehirn und bewegliche, lebendige Formen im Geist, um auf der Erde fühlen und handeln zu können. Ob unsere Strukturen vom Ego oder Ich gestaltet wurden, beeinflusst unser Leben sehr.

Alle Strukturen, die unbeweglich, verhärtet und ausschliesslich vergangenheitsbezogen sind, werden durchs Ego geprägt.

Das Ego ist mein verhärtetes Ich, mit dem wir zu einer Gruppe gehören und ihren Zwängen folgen müssen.

Bsp. Die Traditon sagt, die Familie will, die Religion fordert usw. Alles Äussere wie die Familientraditionen, das Haus, die Firma sind wichtiger als der Mensch und bestimmen das Leben.

Nicht Menschlichkeit, d. h. das Ernstnehmen der menschlichen, geistig-ewigen Individualität, ist zentral, sondern das Befolgen der Gruppeninteressen.

Das Ich kann sich aber nur in Freiheit entfalten.

Es genügt nicht, dies zu wissen, sondern der Mensch muss sich als Ich-Träger, nicht als Egoist verhalten.

Wie macht man dies?

1. Jeder Mensch sollte beim Aufwachen sich nicht sofort ablenken lassen.

„Tätigkeiten“ wie sich von Musik berieseln lassen, alltägliche Sorgen gedanklich und gefühlsmässig pflegen, Ängsten ausgeliefert sein usw.  sollten beim Aufwachen aktiv verbannt werden.

Unser Körper sollte bewusst als Haus Gottes am Tag «bezogen» und nicht schon beim Aufwachen «verschmutzt» werden.

2. Während des Wachens sollten wir so oft wie möglich im Herzen sein.

Wir sehen und fühlen dann die Welt anders. Wir verurteilen nicht, lassen uns nicht von irrealen Ängsten beeinflussen, bleiben glücklich, weil wir erleben, dass wir Vertrauen in die Zukunft und Mitgefühl haben können. Auf der Erde haben wir zudem auch die Möglichkeit, im Sinne unseres Willens gestaltend einwirken zu können. Wir können schöpferische, kreative Wesen sein.

Dies gelingt uns umso besser, je häufiger wir im Jetzt leben können und ganz bei uns sind.

In der Gegenwart sind wir nicht von alten Strukturen abhängig, pflegen keine Vorurteile und denken nicht in Kategorien oder Hierarchien. So kann der Geist direkt auf der Erde wirken.

Im Jetzt ist kein Mensch besser oder schlechter als der Andere. Jeder Mensch hat aber andere Fähigkeiten ausgebildet, die der Menschheit helfen und zu ihrer Weiterentwicklung beitragen können.

In diesem Bewusstseinszustand helfen wir dem Anderen, verhärtete Strukturen aufzulösen und sein negatives Schicksal kleiner zu machen. Wir können ihn unterstützen, den Schutt aus dem Weg zu räumen. Auf dem von Hindernissen befreiten Weg Schritte zu machen, ist jedoch die Aufgabe jedes Menschen selbst.

Denn ein guter Schritt, zu dem der Andere gezwungen wird, ist nicht gut für ihn, weil wir seine Freiheit nicht ernst nehmen. Der Schritt wird nur gut für den Anderen, wenn er ihn aus freiem Willen selbst macht.

3. Wie das Aufwachen bewusst erlebt werden sollte, so sollte das Einschlafen im Bewusstsein des Wechsels von dieser Welt in die geistige Welt gestaltet werden.

Musik aus der Konserve, Fernsehfilme, Computergames usw. sollten kurz vor dem Einschlafen aktiv unterlassen werden. Man sollte sich auch nicht von den Alltagssorgen ängstigen lassen, sondern diese Probleme am nächsten Tag nach einer guten Nacht angehen oder sogar lösen.

Wird das Augenmerk auf diese drei Dinge gerichtet, lässt der Mensch nicht zu, dass sein Körper ununterbrochen vom Ego missbraucht wird, sondern schafft sich Phasen, in denen er Herr im Haus ist.

Dann benützt er das Leben bewusst und verkleinert die unbewussten Teile in seiner Seele. Er erhöht sein Bewusstsein und greift selbst in die Zukunftsgestaltung ein. Er wird zum bewussten Mitgestalter der Erde.

Mit dieser Bewusstseinshaltung gestaltet der Mensch in aufbauender Weise sein Schicksal, das Schicksal der Anderen und das Schicksal der Erde mit.

 

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