Abgrenzen von Anderen

 

Zwei Möglichkeiten sich abzugrenzen

 

Egowirksamkeit

Alle Menschen haben ein Ego, das sie oft beherrscht. Die Phasen, in denen sich das Ego durchsetzen will, sind je nach Mensch länger oder kürzer. Dann ziehen wir uns in eine abgeschlossene, anti-göttliche Welt zurück.

Mit anderen Worten: Wir wollen beim Abschotten auch die Hilfe der geistigen Welt nicht. Oder nochmals anders formuliert: Wir wollen alles selber machen und mit unserem Ego durch die Wand gehen. Diese Ego-Willensstärke ist keine wirkliche Stärke. Denn auch ein Panzer kann durch eine Wand fahren. Er richtet jedoch dadurch Zerstörung an.

Auch beim Durchsetzen unseres Egos wird unsere Umgebung seelisch oder körperlich zerstört.

Zusammenfassung

Immer dann, wenn das Ego dominiert, lebt der Mensch in einer eigenen Welt. Dadurch schneidet er sich von der göttlichen Welt ab. Im Extremfall ist er Mitglied einer Sekte (secare ist ein Wort aus dem Lateinischen und bedeutet: abschneiden, amputieren ..).

Bsp. Wenn der Andere nicht in seiner beschränkten Welt lebt, empfindet der Mensch dies meistens als Angriff. Er versucht den Anderen in seine Welt zu ziehen. In dieser Welt gilt die Kraft des Stärkeren, des Geldes, des Wissens usw. In dieser Welt versucht der Mensch bewusst oder unbewusst, sich über den Anderen zu stellen. Dies versucht er, indem er den Anderen manipuliert, denn in Freiheit würden die Wenigsten in eine andere Welt gehen wollen und die göttliche Welt verlassen.

Manipulationen

Die Manipulationen können vielfältig aussehen:

  1. Man versucht es mit pseudo-logischen Argumenten.
  2. Man schürt entsprechende Emotionen beim Anderen und hofft, dass diese Emotionen ihn veranlassen, in die eigene Welt zu kommen.
  3. Man zwingt den Anderen körperlich, seine Meinung zu ändern und im Sinn der eigenen Welt mitzumachen.

Diese eigenen Welten können z. B. die Welt der Esoterik, des Rassismus, des Geldes, des extremen Naturschutzes, des absoluten Veganismus, des Materialismus, der Quantenphysik usw. sein.

Es gibt viele Möglichkeiten, sich von der Realität abzuschneiden.

Ich-Tätigkeit

Wenn der Mensch aufwacht, kann er mit Eigenwillen die Ich-Phasen verlängern. Wichtig ist, dass wir uns nach dem nächsten Absturz wieder aufrichten. Unser klares Bewusstsein ermöglicht, dass wir in Freiheit mit Hilfe der geistigen Welt unsere irdischen Aufgaben erledigen können.

Wir ruhen in uns selbst, sind glücklich und aufrichtig, wenn wir in der Welt Gottes sind.

Wir leben nur in der allumfassenden Welt des Geistes auf der Erde, wenn wir eigenaktiv sind.

Vergangenheit und echte Zukunft

In dieser riesigen zukunftsorientierten Welt ist die Vergangenheit nur ein Teil. Der Geist hat sich materialisiert in der sichtbaren vergangenen Schöpfung. Der Ich-Mensch und alle geistigen Ich-Wesen sind schöpferisch und gestalten die zukünftige Evolution.

Ewigkeit=Zeit- und Raumlosigkeit

Der Mensch kann sich für Gott öffnen und  sich nicht in einer eigenen, ungeistigen, kleinen Welt abkapseln. Er lebt so im unendlichen Universum mit einer echten Zukunft. In dieser allumfassenden Welt lebt der Mensch schon immer. Erst wenn er sein Bewusstsein nur von der Materie erhält und diesen Bewusstseinszustand erhalten will, ist er von Gott getrennt.

Der Mensch, der durch eigene innere Aktivität in der göttlichen Welt bleiben will, separiert sich nicht.

Durch diese Tätigkeit sucht er aktiv die geistige Welt auf. Er stösst die Anderen nicht zurück, aber geht seinen Weg weiter. Nun hat er durch seine Eigenaktivität die eigenen, vom Ganzen abgekapselten Welten verlassen, und gestaltet bewusst die geistige Zukunft der Erde mit.

„Der Himmel auf Erden“

Seine Ich-Tätigkeit führt ihn auf der Erde zu Gott. Dadurch grenzt er sich vom Unmenschlichen ab.

Diese Abgrenzung ist kein Sinken in eine eigene Welt, sondern ein aktives Bemühen, in die göttliche Welt auf der Erde zu gelangen. Hier gibt es keine negative Ausübung der Macht, keine Konkurrenz, keine Besserwisserei, keine Manipulation, keine Lüge usw.

Durch diese Ich-Tätigkeit auf der Erde schafft der Mensch nicht neue, negative Strukturen. Durch sein Bewusstseinslicht löst er sogar bestehende, alte Strukturen auf. Er verbessert sein Karma.

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