Die gegenseitige Hilfe von Behinderten und Gesunden
Wenn man immer (immer andauerndes AD(H)S oder andere Syndrome) die Freiheit verloren hat und nur der Körper meistens bestimmt, ist man behindert.
Ich habe auch einen Menschen mit spatsischen Lähmungen erlebt, der von Zeit zu Zeit entspannt war und dann ganz „norma“l wirkte. An diesem Beispiel erlebt man, dass das Delta Wesen des behinderten Menschen seinen Körper fast nie ergreifen kann. Beim spastisch Handikapierten kann der Einfluss der spastischen Verzerrungen seiner Muskulatur zurückgedrängt werden, wenn das Delta Wesen eingrieft.Es gibt aber auch Handikapierte, die ihren Körper nie so ergreifen können, dass er „normal“ wirkt.
Durch Therapien und den Einsatz des Willens des Lehrers (die Kenntnis und Umsetzung der 4 Lerngesetze) wird gesundend auf den Körper des Behinderten eingewirkt. Das Ich (Delta Wesen) des Behinderten kann sich dabei individualisieren, auch wenn der Körper sich kaum merklich verändert. Das geistige Individuum des Behinderten ist nicht behindert, aber sein ewiger Wille kann seinen Körper nicht genügend ergreifen.
- Deshalb gibt es nur die körperliche Behinderung, auch wenn man immer noch von geistiger Behinderung spricht.
Sogenannte geistige Behinderung liegt vor, wen man sein Hirn nicht einsetzen kann. Man hat beschränkte „geistige“ oder besser denkerische Fähigkeiten, die von der Bildung des Körpers abhängig sind. Ohne den Gebrauch des Hirns und des Körpers hat kann man jedoch auch ein Bewusstsein haben, das noch viel klarer als das normalerweise körpererzeugte Bewusstsein ist. Man kann auch ohne den Einsatz des Gehirns denken, nur kann dieses Denken, Fühlen und Wollen sich nicht in der Welt bemerkbar machen.
Der behinderte Körper kann einerseits sein körpererzeugtes Bewusstsein nicht voll entfalten oder seine anderen Funktionen ausführen, andererseits dämpft der Körper und das Hirn unter Umständen bei einer Behinderung das geistige Bewusstsein nicht mehr. Im Tod erleben wir alle diese Tatsache.
Die Integration des Behinderten ins normale Leben ist wichtig, damit sich sein Ich oder Delta besser offenbaren kann. Die Technik kann dabei eine grosse Hilfe sein. Gezielte Hilfe kann von den Therapeuten kommen. Jeder Mensch ist aber fähig den Behinderten zu unterstützen.
- Die Bemühungen um einen Behinderten individualisieren neben dem Invaliden auch die Betreuer.
Es gibt keine geistig Behinderte
Besondere Formen von geistiger Behinderung liegen dann vor, wenn der Geist des Menschen die Welt zwar wahrnimmt, aber sich durch sichtbare Bewegungen (Mimik als Körpersprache) und/oder die hörbare Sprache nicht verständigen kann. Durch die heutigen Fortschritte stellt man dies nach einem Koma immer wieder fest. Man spricht dann von einem Wachkoma, wenn sich der Patient z.B. nur noch durch die Bewegung der Augenlieder bemerkbar machen kann. Dies macht man sich zunutze, indem man mit einer Buchstabentabelle und dem bewussten Zwinkern des Patienten arbeitet. Mit viel Ausdauer sind auf diese Art ganze Bücher geschrieben worden. In allerneuster Zeit (2012) kann man auch mit seinem Denken einen Computer steuern lernen und sich mit Hilfe der Technik dadurch verständigen.
Auch Autisten haben durch unterstütztes Schreiben mit ihren Texten (darunter auch Gedichte) gezeigt, dass hinter der Behindertenfassade ein begabter Mensch stecken kann, der bis heute die Möglichkeit nicht gehabt hatte, sich auszudrücken.
Die Fähigkeiten von Behinderten
- Bei der Beurteilung eines geistig Behinderten wird oft auf Grund der Mängel des sogenannten Gesunden interpretiert, was der Behinderte für Fähigkeiten hat.
Diese Fehler geschehen oft z.B. bei der Beurteilung von Autisten. Zerreisst ein Autist Bücher, bedeutet es meistens, dass er sie gelesen hat und auswendig kann. Er braucht sie deshalb nicht mehr. Denn viele Autisten sind Savants, die sich alles merken können.
Wenn Autisten nicht zueinander sprechen, bedeutet es für sie nicht, dass sie keine Kommunikation untereinander haben. Beobachtungen in Heimen für schwere Autisten ergaben, dass sie ohne Worte miteinander kommunizieren. Das noch weitgehend unerforschte Gebiet der unhörbaren Kommunikation in den elektromagnetischen Feldern zeigt sich heute in der Wirkung der morphogenetischen Felder, die der Biologe R. Sheldrake entdeckte. Auch das „Familienstellen“ und weitere Therapien arbeiten mit diesen Feldern. Die offizielle Wissenschaft kennt nur die elektromagnetischen Felder, will aber den Schritt zu den morphogenetischen Feldern, die von den Menschen ohne die Hilfe von technischen Apparaten (Computer) festgestellt werden können, noch nicht machen.
Diese Beispiele könnte man noch um viele andere erweitern.
- Durch Unfälle oder Krankheiten Versehrte, die sich wieder verständigen können, können viel zu dieser Erkenntnis beitragen.
- Wenn die Gesunden ihr Bewusstsein verwandeln, werden sie viel mehr über das mögliche Bewusstsein der Behinderten durch ihr Erleben wissen. Dann werden sie auf die behinderten Menschen anders eingehen als sie es normalerweise tun.
