Das wahre Ich-Bin-Wesen mit seinem Bewusstsein ist nicht an den räumlichen Leib gebunden. Man findet dieses Ich-Bin -Wesen im G-Feld, indem man sich im ersten Schritt nicht mehr von den Leibprozessen steuern lässt und im zweiten Schritt in die Gegenwärtigkeit, die jenseits von Raum und Zeit sich befindet, eintritt. Das Ich-Bewusstsein ist ein am Leib erwachtes Bewusstsein, das den Leib als „Spiegelapparat“ braucht, um sich zu erleben. Es ist nur so lange vorhanden wie man wach ist. Es erlischt beim Einschlafen. Das Ich-Bewusstsein kann dem Menschen nicht die Sicherheit geben, dass sein Ich unsterblich ist. Ganz im Gegenteil erleben wir oft schmerzlich, wie abhängig unser Egostrukturbewusstsein von Prozessen im Leib ist. Hormone, Medikamente, Drogen, Heuschnupfen usw. bewirken grosse Umschwünge in unserem Egobewusstsein. Fällt unser Gehirn als Spiegelapparat durch einen Unfall oder eine Krankheit aus, verlieren wir unser Egobewusstsein und wirken für die Anderen oft als Wesen, das seine menschlichen Fähigkeiten verloren hat. Unter Egostrukturen können wir uns nicht mehr verständigen. Auf der Ebene des Ich-Bin-Wesens sind wir jedoch intakt. Das zeigen die Erlebnisse vieler Menschen, die lange im Koma lagen oder operiert wurden. Sie konnten auf der Bewusstseinsebene des Ich-Bin-Wesens alles miterleben. Gefühle, Intentionen und Gedanken der Menschen, die am Bett standen, konnten sie auffassen. Sie waren jedoch auf der Ebene der körpergebundenen Egostruktur unfähig zu kommunizieren.