In der Delta Schule werden nur im Notfall Medikamente wie Ritalin eingesetzt.
In der Delta Schule bieten wir ein Lernumfeld und setzen bewusst die Methoden der Delta Pädagogik ein, dass wir in der Delta Schule meistens auf Chemie verzichten können.
Durch die neue Strukturierung, d. h. die Bildung von zwei Gruppen, können wir eine den Schülern noch besser entsprechende Methodik anbieten.
Deshalb wird in der Delta Schule in zwei verschiedenen Lernumfeldern gearbeitet:
Cinta-Gruppe
In der einen Gruppe sind die Schüler oft selbstmotiviert (intrinsisch motiviert). Die Lehrpersonen können sie dann coachen. Nur wenn Schwierigkeiten auftreten, gehen die Lehrer so auf die individuellen Voraussetzungen in dem Sinn ein, dass die Schüler optimal lernen können. Die sozialen Kompetenzen werden vielfältig mit Ritualen, mit gemeinsamen Aufgaben und Tätigkeiten, in der Vollversammlung, wo die Schüler lernen, Verantwortung zu übernehmen, etc. geübt.
Der Lehrer hilft mit seiner Erfahrung, seiner Kompetenz, seinen Unterrichtsphasen, seinem Feedback (Gespräche, Zeugnis, Delta Methodik, Inputs etc.) den Schülern beim Überwinden der Schwierigkeiten.
Die Probleme betreffen nur die Seele und sind noch nicht körperlich geworden.
Jamaa-Gruppe
In der anderen Gruppe gehen die Lehrer so auf die individuellen Voraussetzungen ein, dass die Schüler auch in dieser Gruppe optimal lernen können. Dazu wenden die Lehrer noch andere Methoden an, weil die destruktiven Phänomene nicht nur die Seele, sondern auch den Körper prägen.
Mit einer gezielten, noch tiefer greifenden Hirnschulung, die auf vielfältige Art durchgeführt wird, kann auf die Schüler ihren Fähigkeiten gemäss eingegangen werden. Die sozialen Kompetenzen werden vielfältig mit Ritualen, mit gemeinsamen Aufgaben und Tätigkeiten, in vom Lehrer angeleiteten Phasen etc. geübt. Die Verantwortung wird in der Übernahme von bestimmten Aufgaben und dem Einhalten der Hausordnung usw. geschult. So können Strukturen und Muster, die schon im Körper fixiert sind, wieder aufgelöst werden. Krankheiten wie Ticks, Depressionen, ADHS, Autismus usw. können meistens ohne den Einsatz von synthetischen, chemischen Medikamenten geheilt werden. Die schädigenden Symptome werden durch die Chemie nicht nur verdrängt. Es entstehen keine weiteren, den Menschen krankmachende Symptome wie unwillkürliche Bewegungen, ein roboterhaftes Verhalten oder eine Abgestumpftheit. Die Empathiefähigkeit wird durch chemische Medikamente nicht unterdrückt, sondern geschult. Der Schüler wird nicht nur „still gestellt“ und zum „Funktionieren“ gebracht, sondern sensibilisiert und als Mensch ernst genommen.
Die Schwierigkeiten betreffen nicht nur die Seele, sondern haben auch den Körper negativ geprägt. Der Schüler ist wie angetrieben, durch sein negatives Verhalten sich und seine Umwelt zu schädigen.
Die Delta Pädagogik wird durch die Delta Methodik den unterschiedlichen Schülern und Schülerinnen auf verschiedenste Art gerecht. Es gibt auch in der Pädagogik kein einheitliches Vorgehen, wenn die Monokultur in der Schule ersetzt werden will.
Auch in der Schule für offenes Lernen in Liestal wird so mit den Schülern gearbeitet, dass meistens keine Chemie in der Schule nötig ist. Im Link zum Zeitungsartikel können sie nachlesen, welchen Rahmen diese Schule bildet.
Link zu Eine Schule fast ganz ohne Ritalin
