Die menschlichen Sinne
Unser Körper ist von allen Sinnen „durchsetzt“. So bilden sie für uns eine Brücke zur sinnlichen Welt. Da wir mit den Sinnesorganen und ihren entsprechenden Nerven die Sinneswelt wahrnehmen, ist es möglich auch vom Sinnes-Nerven-System zu sprechen. Alle Sinnesorgane sind aber auch durchblutet und werden vom Blut mit Sauerstoff versorgt und ernährt. Sie werden auch mit den Gliedern bewegt, was gut für die Ernährung und Gesundheit des ganzen Körpers ist. Daher wirkt auch in ihnen das Atem-Rhythmus– und das Gliedmassen-Stoffwechsel-System. Die Wärme von ca. 37 Grad verbindet alle Sinnesorgane, da sie in einem lebendigen menschlichen Körper „eingepflanzt“ sind.
Die natürlichen Sinne haben eine feste Form. Ausserdem sind sie auch von Flüssigkeit und von Gasen, die im Blut gelöst sind, durchströmt. Der ganze Körper ist warm, wenn der Mensch lebt.
Die künstlichen Sinne haben auch eine Form der Prothesen. Der flüssige, gasförmige und wärmeartige Zustand werden nur durch einen Mini-Computer und den entsprechenden Prothesen ersetzt. Sie sind technische Gebilde, die uns zur Wahrnehmung verhelfen können, aber nicht lebendig sind. Durch hartes Training können die modernen, künstlichen Sinne in den lebendigen Körper integriert werden. Der Mensch nimmt mit ihnen auch den Zustand des eigenen Körpers und die Sinneswelt wahr. Die noch intakten, natürlichen Sinne werden durch sie ergänzt.
Da der ganze Mensch nach dem holistischen Prinzip aufgebaut ist, findet man auch in den Sinnesorganen die Gesetze des ganzen Menschen wieder.
