Die Seele in der Materie des Körpers im Raum und in den elektromagnetischen Feldern des Energie- und des Seelenkörpers in der Zeit ist emotionell. Die Seele, die den natürlichen, göttlichen Körper mit dem menschlichen Geist verbindet, hat Gefühle.
Eine Seele, die von Emotionen gepeitscht wird, fesselt den Menschen an die Materie.
Sogar die Gedanken sind erstarrte, vergangenheitsorientierte Strukturen, So wird der Mensch halbwach oder träumend aus der Vergangenheit beeinflusst. Durch die Unklarheit – durch das abgedunkelte Bewusstsein – ist er in seinen Handlungen nicht frei. Alles ist unklar oder nicht transparent.
Transparenz
Will der Mensch Klarheit, muss er sich im Körper durch innere Aktivität seine Geist-Seele erschaffen und mit ihr durch die Körper-Seele im Körper wirken. Dann ist sein Bewusstsein klar oder transparent.
Das Bewusstsein lässt nun auch Impulse zu, die aus der echten Zukunft kommen.
Also ist das Bewusstsein unklar, wenn nur das Vergangene zählt. Erst die Impulse aus der Zukunft, gestützt auf die Erfahrungen der Vergangenheit, schaffen Klarheit. Die vollkommene Klarheit entsteht aber erst, wenn der Mensch sich als geistiges Ich-Wesen erleben kann, das in seinem beweglichen Körper lebt. Er ist sich bewusst, dass der Mensch nur in der Gegenwart oder im Jetzt geistesgegenwärtig existiert. Falls der Mensch dies anerkennt, ist er auch von der Existenz Gottes überzeugt.
Gott
Der Mensch erlebt sich als individuelles Wesen in der Einheit Gottes.
Seele
Die Seele, die in die Materie mit ihren elektromagnetischen Feldern gefallen ist, wurde in diesem Fall oder Absturz unbeweglich oder starr.
Alles ist strukturiert und bestimmt.
Die Seele ist nur vergangenheitsbezogen. Der Mensch glaubt nur an das, was entstanden und wissenschaftlich beweisbar ist. Die Zukunft ist nur eine zufällige Neukombination der Vergangenheit. Sie bildet meistens ein Korsett, das den Menschen einengt. Das Neue entsteht ausschliesslich durch Mutation der Gene und anschliessende Selektion. Auf diese Weise erklärt uns das Weltbild des Materialismus die Entwicklungen auf der Erde und im Weltall.
Geist-Seele
Mit unserer hell bewussten Geist-Seele können wir im Seelenraum den Strom von oben, dem ein Strom von unten „entgegenwächst“, und einen Strom von vorne, der sich mit dem Strom von hinten „verwirbelt“, erleben.
Alles ist im Fluss oder mit dem berühmten altgriechischen Satz: panta rhei.
Die lebendigen Zeiten
Wir können den Strom von vorne auch mit dem Strom aus der Zukunft gleichsetzen. Der Strom von hinten enthält die Vergangenheit. Im Strom von oben erleben wir unsere gegenwärtige geistige Ich-Wesenheit und im Strom von unten fühlen wir uns in der Gegenwart in unserem physischen Körper verwurzelt.
Mit unseren Gefühlen sind wir offen für die Zukunft.
Unsere Gedanken analysieren und beschreiben die Vergangenheit.
Ein Geistesblitz kommt von oben und schlägt in unseren Köper ein, wenn wir etwas begreifen. Er kommt aber nur, wenn wir uns aktiv bemühen. Wir können aber nicht bestimmen, wann er von oben kommt. Es ist der Ich-Wille des jeweiligen Menschen nötig, damit er überhaupt kommt.
Ich kann meinen Körper oder als Bild meine Burg aufrichten und mich fest im Untergrund verwurzeln. Dazu braucht es einen grossen Willen. Die Natur als mein lebendiger, empfindsamer, mit einer Geist-Seele begabter Körper hilft mir, diesen Willen zu entwickeln.
Die vier Zeitströme beschreiben auch, wie wir durch Denken die Vergangenheit erfassen, durch Fühlen offen für die Zukunft sind und durch Wollen unser menschliches Ich in der Gegenwart oder Jetzt auf der Erde einsetzen können.
Die Erde und das sie umgebende All ist die Schöpfung durch den Ich-Willen Gottes. Sie kann auch mit Natur bezeichnet werden und ist als Hife für die Entwicklung des menschlichen Ich-Geistes geschaffen worden.
