Willens-Sinne
Es gibt vier untere Sinne, die durch die Umwandlung des Bewusstseins am schwierigsten bewusst werden können. Normalerweise werden sie mit dem Wollen erfasst. Der willensmässige Anteil des Geistig-Seelischen, der sonst im Schlafzustand ist, kann nun auch mit dem hellwachen Bewusstseinszustand erlebt werden.
Die Willens-Sinne sind: Gleichgewichts-Sinn, Eigenbewegungs-Sinn, Lebens-Sinn, Tast-Sinn
Gleichgewichts-Sinn
Dieser Sinn nimmt auf der Erde die Schwerkraft wahr. Die drei Dimensionen des Raumes sieht man an den drei Bogengängen, welche die sichtbaren Sinnesorgane dieses Sinns als Knochen umhüllen. Er nimmt den Raum und die Kräfte, die in ihm wirken wahr. Im Weltall brauchen die Astronauten diese Sinneswahrnehmung nicht, da es dort keine Schwerkraft gibt.
Eigenbewegungs-Sinn
Nicht nur die Menschen auf der Erde sondern auch die Astronauten müssen unbewusst die gegenseitige Stellung ihre Gelenke kennen. So wird die Bewegung der Glieder festgestellt.
Menschen mit gut ausgebildetem Eigenbewegungs-Sinn gehören zu den guten Sportlern. Das Denken kann diesen Sinn positiv beeinflussen. Es nimmt dazu auch die Augen, indem es eine Gerade fixiert. Unter den Willens-Sinnen haben wir eine ausgeprägte Denkkomponente.
Lebens-Sinn
Wenn uns schlecht ist, wenn wir Schmerzen haben oder wenn irgend Etwas in unserem Körper nicht stimmt, wird uns bewusst, dass wir einen Lebens-Sinn haben. Seine Sinnesorgane sind wahrscheinlich vor allem im Magen-Darmtrakt und im ganzen Körper verteilt. Sicher spielen der Stoffwechsel und die Glieder eine bedeutende Rolle. Wenn der Körper nicht gesund ist, sind wir in unserem Lebensgefühl betroffen. Dieser Sinn hat sicher eine grosse Gefühlsseite.
Tast-Sinn
Die Tastorgane geben ihre Reize durch die Nerven nur weiter, wenn sie bewegt werden. Tasten heisst bewegen. Das zeigt uns die Bewegungskomponente dieses Sinns. Die Bewegung ist die Äusserung des Willens in der Materie. Er ist also der typische Willens-Sinn.
