Die vier Geist-Sinne

9. Der Gehör-Sinn

Der Gehör-Sinn ist der erste der vier Geist-Sinne. Das Delta Wesen  nimmt über- und unterbewusst vor allem mit der lichterfüllten Luft auf der Erde wahr. Man hört mit seinem Sinnesorgan, den Ohren. Sind die Ohren verletzt, merkt man auch, dass man mit dem ganzen Körper auch wahrnehmen kann. Die andern Sinne werden dann noch sensibler.

Im Weltraum hört man mit der Luft nichts mehr, da sie fehlt. Man hört im Raumanzug mit  der Luft des Raumanzugs nur Innengeräusche.

Mit dem Gehör-Sinn kann man mit der Luft äussere Geräusche wahrnehmen, die von toten oder beseelten Wesen kommen können. Um den Unterschied von Musik und anderen Geräuschen wirklich machen zu können, braucht man als Mensch die Geist-Sinne. Man muss erleben können, ob ein Geräusch von einem menschlichen Delta Wesen als Musik oder noch deutlicher als Sprache herrührt.

Bei den technischen Medien, wie den PC‘s und all seinen verwandten Apparaten, erinnert sich der Mensch an echte Erlebnisse. Deshalb kann er die technischen Medien überhaupt einsetzen. Wo die Erinnerung fehlt, weil man sich gar nicht erinnern kann, hört man entsprechend dem Apparat nur ein organisiertes Geräusch. So sind Techniker nur mit einer guten HiFi-Anlage zufrieden. Musiker können mit einer schlechten Apparatur schon viel beim Gehörten erleben. Der Techniker hört vor allem die guten Quantitäten, während der Musiker vor allem die Qualitäten wahrnimmt. Auch kann man einem Menschen, der zum Beispiel die Klassische Musik nicht kennt, mit der besten HiFi-Anlage diese Musik nicht näher bringen, da er sich gar nicht an eine Life-Aufführung erinnern kann. Für ihn ist die für den Liebhaber schöne und ergreifende Musik nur gut organisierter Lärm.

Noch deutlicher sieht man diese Tatsachen bei Tieren, die den technischen Medien ausgesetzt werden. Sie sehen oder hören nur farbiges Licht und Geräusche. Wenn sie beim Medium etwas hören, lassen sie sich auch von den Quantitäten täuschen. Das geschieht aber viel seltener als beim Menschen. Vor allem Haustiere, die viele Eigenschaften von ihrem Besitzer angenommen haben, lassen sich von Medien täuschen. Aber auch sie können am Fernsehen einen Hund nicht als Hund, ein Gewitter nicht als Gewitter wahrnehmen, um nur zwei Beispiele zu erwähnen, die ich mit unserem Hund mehrfach erlebt habe. Wären wir höhere Tiere, wie von der materialistischen Wissenschaft behauptet wird, wäre der Siegeszug der technischen Medien nicht möglich. Tiere leben in der Gegenwart und können sich nicht an die Vergangenheit erinnern. Die Medien sind für sie keine Erinnerungshilfe. Diese Tatsache habe ich durch die Erlebnisse von Autisten schon früher im Internet und meinen Büchern gezeigt. Wie gesagt, man könnte ein eigenes Buch über den Unterschied Tier-Mensch schreiben.

Wir können technischen Medien entweder verfallen oder sie als Erinnerungshilfen für Erlebtes benützen. Man kann es auch so sagen: Entweder beherrschen wir als Menschen die technischen Medien oder kommen in ihre Abhängigkeit.

Dies können wir sehr deutlich bei unseren Schülerinnen und Schülern erleben. Wenn man einen Film ohne Kommentar der Lehrperson zeigt, schlafen oder „schwatzen“ die meisten Schüler sehr schnell. In den Pausen sind gewisse Schüler von ihrer Elektronik fasziniert oder „decken“ sich wie Süchtige mit ihr „zu“.

Die Technik ist also gefährlicher als das natürliche Leben! Sie muss durchschaut werden, damit sie uns nicht schaden kann. Wenn sie durch die Steigerung des Bewusstseins durchschaut wird, kann man sie ohne Angst benützen.

Ich bin also nur gegen eine nicht ganz durchschaute Technik, weil sie uns von unserem Weg abbringen kann. Unter Durchschauen verstehe ich, dass man das Grundprinzip der Technik und die Wesen hinter der Technik kennt. Wenn man intellektuell die Technik durchschaut, hat man Angst vor der Technik, auch wenn man sich technikfreundlich gibt. Man schaut dann z.B. Fernsehen, versteht sich als moderner Zeitgenosse  und  hat Angst vor aller Technik, weil man weiss, was dahinter steckt. Die meisten Menschen haben höchstens ein ungutes Gefühl und werden passiv beim Gebrauch der Technik.

Eine durchschaute Technik kann uns auf der Erde auch in vielen Belangen nützen. So habe ich nur dank einer modernen Medizin überlebt. Der Mensch kann grosse Distanzen dank der Technik mit Flugzeugen, Eisenbahnen und Autos überwinden. Man kann sich dank der Medien unterhalten und informieren. Ich erreiche dank dem PC und dem Internet die ganze Welt, wenn sie sich für diese Ideen interessiert, …. .

Diese Überlegungen führen uns wieder zu den Therapieformen, die mit dem Gehör-Sinn arbeiten. Auch bei diesen Formen gilt wieder, dass sie auf die Quantitäten des Menschen wirken. Sie wirken auf den materiellen Körper und seine strukturierten Felder mit und ohne Technik. Sie lassen aber auch, wenn sie nicht technisch unterstützt werden, die Qualitäten mehr auf die Quantitäten heilend einwirken.

Ich möchte als technisch unterstützte Therapie die „Tomatis-Hörtherapie“ nennen. Sie fördert die Fähigkeiten der Heilung über die akustische Aufnahme von entsprechenden Tönen.

Bei  den natürlichen Therapien wirkt der unsichtbar göttliche Sinn: Man hört im Gehör-Sinn die Musik als Äusserung des individuellen Delta Wesen.

Bei den technisch unterstützten Musik-Therapien wirkt vor allem der sichtbar anti-göttliche Sinn: Man hört durch die Bewegung der Luft.  Die Musik, die auch von Computern gemacht werden kann, äussert sich als Quantität in der Luft. Man weiss, welche Geräusche Musik darstellen. Der Techniker kennt ihre Wellenform und weitere Gesetze. Der sinnliche Gehör-Sinn macht dies möglich.

Deshalb können nur Menschen, die die Musik und das Bild live als ganzer Mensch erlebt haben, das künstlich erzeugte  Bild und die Musik erleben. Werden sie Delta bewusst, schätzen sie die Bild- und Musikkonserve als das, was sie sind: Eine raffinierte, automatische Wiedergabe der Bild- und Musikstrukturen, aber kein Ersatz für den live Theater spielenden und  musizierenden Menschen.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert