Die vier Seelen-Sinne

5. Der Geschmacks-Sinne

Der Geschmacks-Sinn ist der zweite flüssige Sinn und gehört zu den Seelen-Sinnen. Er nimmt also schwerpunktmässig mit der flüssigen Qualität den Spiegel der Seele im Körper wahr. Im Körper äusserlich sichtbar ist dies an den immer feuchten Schleimhäuten  und der Zunge, wo die Geschmackskörperchen sitzen. Der Geschmack löst in der Seele immer Ab- oder Zuneigung aus. Es tut der Seele gut, heute der Körper-Seele meistens all zu gut.

Das heute deutlichste Zeichen ist das „Dick-Essen“ der Bevölkerung. Der Geschmacks-Sinn wird mit synthetisch hergestellten Chemikalien, Nahrungszusatzstoffe genannt, getäuscht. Es werden ihm, für den Konsumenten mit verdorbenem Geschmacks-Sinn,  gut schmeckende  Quantitäten gegeben, auf die man immer allergischer wird. Für den Menschen, der noch die Qualitäten in der Nahrung mit seinen unverdorbenen Sinnen wahrnimmt, verändern die chemischen Zusatzstoffe die Nahrung zum Schlechten. Dies kann man zum Beispiel beim künstlich aromatisiertem Joghurt merken. Sonst sieht man diesen Betrug vor allem an der immer grösser werdenden Menschengruppe der Übergewichtigen, der Allergiker und der Zuckerkranken.

In den reichen Ländern der Erde gehören vor allem die Armen, die  billiges Essen zu sich nehmen müssen und zum Teil wollen, zu dieser immer grösser werdenden Gruppe. In den armen Ländern gibt es Menschen, die hungern oder sogar verhungern. Arme werden krank oder sterben an der fehlenden oder synthetisch angereicherten Nahrung. Dies ist menschengemacht. Man manipuliert im grossen Stil die Menschen und verdient viel an ihnen. Die Chemische- und Nahrungsmittelindustrie sind ein lukratives Geschäft!

Deshalb muss man als Erzieher unserer Kinder immer mehr auf ihre Nahrung achten, um die allgemein fehlende Motivation zu verbessern. Ein weiteres wichtiges Kapitel sind auch die technischen Medien. Sie rauben den Kindern und Jugendlichen den Schlaf und speisen diese mit künstlichen Sinnesquantitäten ab. Zusätzlich werden noch die Nahrungsmittel konsumiert, die das Geschäft der Nahrungsmittelindustrie ankurbeln. Unter allen diesen künstlichen Seelenerlebnissen leiden unter anderen die Lehrpersonen. Unsere Kinder kommen privat und zum Teil auch in der Schule immer mehr in den Sog des passiven Konsums. Wir als Lehrpersonen müssen durch unsere Delta Pädagogik immer mehr Gegensteuer geben. Aktivität ist von uns und den uns anvertrauten Jungen gefragt. Unsere Aktivität ist auch beim Einsatz in der Technik in der Schule immer wichtiger. Der Aufruf an uns Erzieher ist überall zu sehen und zu hören. Die Heilmethode ist immer mit Aktivität verbunden. Deshalb ist äusserlich gesehen der Konsum, der auch in der Schule  immer wichtiger wird, bequemer. Innerlich muss der Delta Pädagoge immer gegen Widerstand durch eigenes Tun vorgehen. Den ersten Widerstand muss man bei sich überwinden. Denn auch wir sind Kinder des Konsums. Wir müssen zuerst unsere Freiheit zur Wirklichkeit machen und unser Bewusstsein weiter entwickeln. Erst im zweiten Schritt können wir in diesem freiheitlichen Sinn auf die Schüler und Schülerinnen einwirken.  Wir können die uns anvertrauten Kinder mit der Delta Pädagogik erziehen! Später werden die Kinder uns dankbar sein, wenn sie gemerkt haben, dass die Selbsterziehung das Wichtigste in unserer Pädagogik war. Wir dürfen viele Fehler machen, wenn wir unser Ziel, die Freiheit des Menschen, nicht aus den Augen verlieren.

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