Einige historische Fakten
Epiphanie oder Erscheinung des Herrn ist der heute noch am häufigsten gebrauchte Name des am 6. Januar begangenen christlichen Festes.
In Österreich wird dieser Tag auch Weihnachtszwölfer genannt und erinnert uns damit an die 12 heiligen Nächte.
Der 6. Januar wird bei den Westkirchen den drei Weisen aus dem Morgenland zugeordnet, in den Ostkirchen jedoch als Tag der Taufe Christi und Offenbarung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit begangen.
Delta Dynamik
Diese historisch bekannten und gefeierten Phänomene (Dreikönigstag, Erscheinung des Herrn, Taufe Christi, Offenbarung der Dreifaltigkeit) weisen uns darauf hin, dass die Geburt des Jesus-Kindleins am 24. Dezember 30 Jahre später durch die Taufe von Jesus das Leben von Jesus-Christus, von dem das Neue Testament vor allem spricht, möglich macht. Da an diesem Tag auch die Offenbarung der Dreifaltigkeit gefeiert wird, liegt der Schwerpunkt bei der Geburt Gottes, der sich ja als Vater, Sohn und Heiligen Geist offenbaren wird.
Am 24. Dezember verehren die Hirten das Jesuskind. Der Stammbaum Jesu geht bis auf Nathan und Adam, den ersten Menschen, zurück. Hingegen am 6. Januar bringen die Weisen aus dem Morgenland dem Jesuskind, in dessen Stammbaum auch König Salomon erscheint, ihre Geschenke. Auch in der Kunst sieht man Darstellungen vom Jesuskind im Stall (Lukas Evangelium), das von Hirten aufgesucht wird und vom Jesuskind in einem schlossähnlichen Gebäude (Matthäus Evangelium), das von Königen verehrt wird.
Diese zwei Fakten weisen uns auf das Bewusstsein, das sich in Jesus-Christus entfalten wird, hin. Sowohl das Gefühl der Hirten (das Gemüt) als auch das Denken der Könige (die Weisheit) sind wichtig. Die Taten Christi sind nur mit beiden Aspekten des Bewusstseins zu begreifen. Alles wurde von Jesus-Christus mit Herzens-Wärme und mit „Kopf-Licht“ ohne Eigeninteresse ausgeführt.
Das Bewusstsein, das Wärme und Licht möglich macht und ohne Eigeninteresse (Egoismus) auf der Erde sichtbare Taten umsetzt, ist ein Bewusstsein, das nur aus reinen Gedanken, Gefühlen und Willensimpulsen besteht. Man kann es auch das Delta Bewusstsein nennen.
Man handelt mit ihm geistig-menschlich. Deshalb wurde von Christus auch vom Gottes- und Menschensohn gesprochen. Er verwirklichte das Ideal des Menschen.
Das Delta Bewusstsein ist das erste menschliche Bewusstsein, das den Körper genau erlebt, nicht aber vom Körper beeinflusst ist.
In ihm haben wir warme und lichte Gedanken und handeln den Bedürfnissen aller Menschen und der ganzen Erde entsprechend. Wir nehmen die Freiheit und Gleichheit aller Menschen ernst und behandeln die Erde und uns und die Mitmenschen nachhaltig. Wir heilen die Erde und den Menschen mit dem Delta Bewusstsein. Nicht zufällig wird Christus auch als Heiland bezeichnet.
Daher können wir die Zeit vom 24. Dezember bis zum 6. Januar auch als die Zeit der Wandlung des Bewusstseins feiern. Unser ganzes Leben kann darauf verwendet werden, dass wir jedes Jahr bei der Verwandlung unseres Bewusstseins Fortschritte machen.
