Es gibt Gesetze des Leblosen, des Lebens, der Seele und des Geistes.
Der Mensch, der eine grosse Erfahrung hat, kann sie in der Praxis bestätigt finden. Es herrscht bei Gesetzen keine Willkür, sie gelten nicht, wann und wie man will, und sind keine Geschmackssache. Wenn nur ein Mensch, ein Tier, eine Pflanze und ein lebloser Gegenstand sich nicht an das entsprechende Gesetz „hält“, kann nicht von Gesetz, sondern von einer Regel, die nur in einem bestimmten Umfeld richtig ist, gesprochen werden.
Bei Pflanzen muss zwischen Gesetzen des Leblosen und des Lebens unterschieden werden. Bei Tieren müssen noch zusätzlich die Gesetze der Seele einbezogen werden. Beim Menschen müssen alle Gesetze (des Leblosen, des Lebens, der Seele und des Geistes) beachtet werden, um ihn richtig zu verstehen und pädagogisch zu behandeln.
1. Bsp: das Leblose
Mit Physik und Chemie kann man die unbelebte Natur gestalten. Es gelten aber die Gesetze des Leblosen: Ein Stein kann nicht so in die Luft geworfen werden, dass er ein paar Tage in der Höhe bleibt. Unter Anwesenheit von Sauerstoff entzündet sich ein Luft-Benzingemisch bei einer Zündung mit einer kleinen Flamme. Es können noch unendlich weitere Beispiele beschrieben werden.
2. Bsp: das Lebendige
Mit den Gesetzen des Lebens kann die belebte Natur gestaltet werden: Der Gärtner kann Pflanzen durch Schneiden und Binden erziehen (Kurz geschnittene Triebe schlagen kräftig aus. Sie wachsen zu langen Zweigen heran.). Pflanzen gedeihen durch rhythmisches Leben (Sonnen-, Tages-, Jahresrhythmus usw.). Es können noch viele weitere Beispiele beschrieben werden.
3. Bsp: das Seelische
Mit den Gesetzen der Seele können z. B. einige Tiere dressiert werden: Ein starker Wille ist bei jeder Dressur nötig. Man erreicht am meisten, wenn die Tiere liebevoll behandelt werden. Sie sind ja seelische Wesen, die Schmerz und Freude empfinden. Nahrungsgabe als Belohnung, streicheln usw. verstärken die Dressurergebnisse. Natürlich kann auch mit grausamen Methoden ein Ergebnis erzielt werden. Nur wird das Tier dadurch seelisch verstümmelt. Es ist danach gebrochen. Hunde sind oft bissig, laufen mit eingezogenem Schwanz und verhalten sich unberechenbar. Es können noch unzählige Beispiele beschrieben werden.
4. Bsp: das Menschliche
Werden die Gesetze des Menschen ernst genommen, ist es das Wichtigste, Freiheit, Gleichheit und Sozialität zu erreichen. Liebe ist nur bei Menschen möglich. Sie ist nicht nur ein gutes Gefühl, sondern beinhaltet z. B. auch noch Verzeihung, Selbstbewusstsein, das entwickelt werden kann, und Vieles mehr. Sie kann nicht erzwungen werden, denn sie braucht Freiheit.
Weiter müssen die verschiedenen Entwicklungsstände des Menschen berücksichtigt werden. Beim Erwachsenen wird ohne Einsicht und den Willen, sich selbst zu entwickeln, nichts Gutes erreicht. So werden Untersuchungen publiziert, dass soziale Menschen, auch wenn sie wenig Luxusgüter besitzen und nachhaltig leben, am glücklichsten sind. Sie haben das Bewusstsein entwickelt, dass die ganze Menschheit sich die Erde teilen muss. Denn nur mit Geld kann niemand das Glück und die Zufriedenheit kaufen. In der Delta Pädagogik wird auf die menschlichen und alle anderen Gesetze geachtet.
